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Bad Oldesloe

Kultur- und Geschichtstage wollen für Stormarn begeistern

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Präsentation des Programms Foto: Fischer / hfr

Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn wird bekanntlich in diesem Jahr stolze 150 Jahre alt. In das umfangreiche Festprogramm werden dieses Mal die Stormarner Kultur- und Geschichtstage mit eingewoben. Bei einer Pressekonferenz stellten die Organisatoren im Kreishaus einige der Veranstaltungen detaillierter vor.

„In diesem Jahr stehen die Themen des Kreisjubiläums im Fokus der Kultur- und Geschichtstage: Mobilität; Waschstum und Entwicklung; Bildung, Medien und Gesellschaft sowie Natur und Freizeit wurden als Leitthemen in der Kreiskulturkonferenz 2015 definiert“, erläutert Kreiskulturreferentin Tanja Lütje.

Die Schirmherrin Sigrid Kuhlwein, Vorsitzende des Schul-, Kultur- und Sportausschusses des Kreistages, lädt alle Stormarner dazu ein, die Geschichte und die Vielseitigkeit des Kreises zu entdecken: „Unser Landkreis hat sich in den letzten 150 Jahren gewaltig verändert: wer erinnert sich denn noch daran, dass Hamburger vor hundert Jahren nach Stormarn in die Sommerfrische fuhren oder dass Eisenbahnen auf den ehemaligen Strecken die Dörfer miteinander verbanden? Heute fahren wir per Rad auf den alten Bahntrassen“, so Kuhlwein

Rund 40 Einzeltermine werden zwischen dem 23. April und dem 5. Juni stattfinden. Neben Vorträgen von renommierten Referenten, bietet das Programm auch überraschende, einzigartige, speziell entwickelte Kulturformate von Stormarner Kunst- und Kulturschaffenden.

Den musikalischen Auftakt machen die Künstler Martina Doehring und Hardy Fürstenau mit einem musikalisch-visuellem Veranstaltungsformat „Stormarii“ am 23. April um 18 Uhr im Marstall Ahrensburg. Sie haben ein Konzert als musikalisches Puzzlespiel entwickelt, indem interessante Persönlichkeiten aus Stormarn präsentiert werden.

Das historische Vortragsprogramm wurde von den Historikern Dr. Karin Gröwer und Porf. Dr. Norbert Fischer (Uni Hamburg) im Auftrag des Kreiskulturauschusses organisiert. Seit Jahrzehnten forschen beide Wissenschaftler zur Stormarner Regionalgeschichte und begleiten das Veranstaltungsformat seit den Anfängen. Neben eigenen Vorträgen konnten sie renommierte Referenten wie beispielweise am 6. Mai um 19 Uhr Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber von der Univeristät Wien, „Sommerfrische und Natursehnsucht um 1900“ sowie Prof. Dr. Hansjörg Küster von der Universität Hannover mit dem Vortrag „Natur und Landschaft um 1900„ gewinnen. Beide Vorträge finden im Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg statt.

Auch der ehemalige Kreiskulturreferent Dr. Johannes Spallek hält zwei Vorträge und lädt u.a. am 23. Mai um 19 Uhr zu einem Vortrag „Die Südstormarnsche Kreisbahn“ in die Glinder Mühle ein.

Früh anmelden sollten Interessierte sich für eine geführte Bustour zu historischen Orten des preußischen Stormarn mit Burkhard von Hennings am 13. Mai ab 14 Uhr: ab dem Schloss Reinbek geht es per Bus rund um „Frühe Erinnerungsorte im preußischen Stormarn“. Die Tour kostet 5 Euro und eine Voranmeldung ist nötig.

Zahlreiche Museen in Stormarn vernetzen sich erstmals überhaupt und sind Teil der gemeinsamen Wanderausstellung „Museum auf Reisen – Besondere Schätze aus Stormarns Museen“. Die Idee und Organisation kommt von Marianne Lentz, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Stormarnschen Dorfmuseums. Sie hat zehn Museen gewinnen können, die besondere Stücke ihrer Ausstellungen in Reisekoffern präsentieren. Diese Koffer wandern durch acht Museumsstationen im Kreis. Ausstellungseröffnung ist am 26. April um 19 Uhr im Schloss Reinbek.

Den sportlichen Abschluss der Stormarner Kultur- und Geschichtstage bildet dann schließlich die „Kultur-Historische Radwanderung“ auf dem ehemaligen Bahndamm von Glinde nach Hoisdorf. An der Strecke erwarten Teilnehmer historische Informationen, Erfrischungen, die Friedenskirche von Siek und das Stormarnsche Dorfmuseum in Hoisdorf. Endpunkt ist der Bauernmarkt an der Glinder Mühle zum Deutschen Mühlentag. Voranmeldungen, Startzeiten und Routeninformationen erteilt Tanja Woitaschek von der Stadt Glinde.

Die zahlreichen weiteren Termine und das aktuelle Programm entnehmen Sie der Internetseite www.kreisjubiläum.de oder dem gedruckten Jahresprogramm zum Kreisjubiläum, welches kostenfrei bei der Kreiskulturabteilung angefordert oder abgeholt werden kann: kultur@kreis-stormarn.de. Die Stormarner Kultur- und Geschichtstage finden bereits zum vierten Mal (nach 1996/99/2014) mit einem kreisweiten Veranstaltungspotpourri im historischem Kontext statt.

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Familie und Freizeit

Galerie-Auftritt: irgendwiehörbar zu Gast bei BOart

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Irgendwiehörbar bei ihrem Auftritt bei „Mary Stolpe“ der Open Stage von Klngstdt und der VHS

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Band „irgendwiehörbar“ tritt am Sonnabend, 23. September, unter dem Motto „Mehr als nur irgendwie hörbar“ ab 19.30 Uhr in der Oldesloer Galerie BOart auf.

Es ist das erste eigene, größere Konzert der drei Wahloldesloer in ihrer Heimatstadt. Im vergangenen Jahr wurde das Akustiktrio immer bekannter. So spielten Jule, Bina und Rick bei mehrern „Open Stages“ im KuB, bei einer Ausgabe der Konzertreihe „Big city light“, bei diversen Sommerfesten und auch auf dem Oldesloer Vogelschießen.

Die Besonderheit des Trios ist es, dass sie bekannte neuere und ältere Hits in ein eigene Arrangement verpacken und mit einer geradezu minimalistischen Besetzung auf die Bühne bringen. Mit Akustikgitarre, Cajon, Percussion und mehrstimmigem Gesang bringen sie Ihre Versionen der Songs zu Gehör.

Da es keine Abendkasse geben wird, wird darum gebeten, sich im Vorwege unter info@galerie-boart.de anzumelden.

Der Einritt ist frei. Es kann aber gerne Hutgage für die auftretenden Künstler gespendet werden.

Homepage Irgendwiehörbar

Homepage BOart

 

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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