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Familie und Freizeit

Kita-Kinder bekommen Besuch von der Feuerwehr

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Jürgen Eggert und Beate Lemberg erklären den Kindern die Ausstattung des Feuerwehrautos. Foto: Katja Kuschmierz/hfr

Zarpen – Die Kinder der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Zarpen bekamen kürzlich spannenden Besuch: Um 10 Uhr war der Parkplatz der Einrichtung für das rote Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr aus Pöhls abgesperrt.

Beate Lemberg und ihre Feuerwehrkameraden Arno Behrens und Jürgen Eggert waren zum zweiten Mal in der Kita zu Gast. Für die 19 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren stand an diesem Vormittag die Brandschutz-Früherziehung auf dem Programm.

Die Mitarbeiterinnen der „Villa Kunterbunt“ freuen sich sehr über die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. „Wir halten es für sehr wichtig, die Kinder auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten. Durch den regelmäßigen Kontakt verlieren die Kinder die Angst und bauen Sicherheit auf für den Fall, dass sie sich doch einmal in einer Gefahrensituation befinden. Natürlich besprechen wir regelmäßig mit den Kindern, wie sie sich verhalten müssen, falls es tatsächlich einmal brennt. Aber der Besuch der ‚richtigen‘ Feuerwehr macht es natürlich viel anschaulicher“, so Kita-Leiterin Katja Kuschmierz.

Zunächst überlegten die Kinder im Gruppenraum gemeinsam, wie sie sich im Fall eines Brandes verhalten sollen. Allen war klar: Wir rufen die Feuerwehr! Einige Kinder konnten sich noch gut an die Brandschutzfrüherziehung vom vergangenen November erinnern: „Und wir krabbeln aus dem Zimmer, weil der Rauch ja oben ist.“

Auf sehr anschauliche Weise zeigten Arno Behrens und Beate Lemberg anhand des Rauchhauses, wie schnell sich Rauch in einem Haus ausbreitet. Dann durften die Kinder selbst ausprobieren, einen Notruf abzusetzen. Mit dem mitgebrachten Notruftelefon durften sie direkt mit der Feuerwehr telefonieren. Dass Feuerwehrmann Arno Behrens dabei nur im Nebenraum saß, tat dem Eifer der Kleinen allerdings keinen Abbruch.

Weiter ging es im Garten. Jetzt durfte die Kübelspritze ausprobiert werden, und es wurden mit der tatkräftigen Unterstützung von Beate Lemberg die aufgemalten Flammen eines Holzhauses gelöscht. Ein lautstarkes „Wasser Marsch!“ feuerte die Jungen und Mädchen an der Kübelpumpe zu kräftigem Pumpen an.

Höhepunkt des Besuchs war natürlich die Besichtigung des Feuerwehrautos. Nachdem Jürgen Eggert die Ausstattung des Fahrzeugs erklärt hatte, durften alle Kinder einmal im Wagen Platz nehmen. Ein tolles Erlebnis und ein rundum spannender Vormittag für die Kleinen!

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Familie und Freizeit

TSV Reinbek: Ehrung für Kinderschutz-Engagement

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Übergabe des besonderen Banners durch die Sportjugend an den TSV.
Foto: TSV Reinbek

Reinbek – Die Sportjugend Schleswig-Holstein überreichte der TSV Reinbek im Rahmen der Siegerehrung des Reinbeker Jubiläums-Sportfest das „Aktiv im Kinderschutz“-Banner der Sportjugend Schleswig-Holstein, um den Verein für dessen außerordentliches Engagement für den besonderen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport auszuzeichnen.

Die „Aktiv im Kinderschutz“-Banner sollen nicht nur das große Engagement der TSV Reinbek und dessen handelnden Personen hervorheben, sondern auch optisch im Paul-Luckow-Stadion in Reinbek den aktiven Kinderschutz in der TSV hervorheben, hob Merle Tralau, stellv. Vorstandsvorsitzende der Sportjugend Schleswig-Holstein, den zusätzlichen Wert des Banners hervor.

Die TSV Reinbek gehört zu den Vereinen in Schleswig-Holstein, die sich im besonderen Maße für den aktiven Kinderschutz im Sport durch entsprechende Präventionsmaßnahmen einsetzen. In Reinbek möchte man den jungen Menschen ein „sicheres Sporttreiben“ mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und ohne Formen von Gewalt ermöglichen.

Dabei spielt es für die Verantwortlichen der TSV nach eigener Aussage eine große Rolle, dass sie alle für den Verein tätigen Übungsleiterinnen und Übungsleiter, sowie alle Sportlerinnen und Sportler regelmäßig mit verschiedene Infoveranstaltungen und Workshops für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren und darüber informieren.

Hierzu hat der Verein unter anderem mit Martin Bokeloh eine Kinderschutzbeauftragen benannt und ihn und weitere Vereinsmitglieder als AnsprechpartnerInnen für den Kinderschutz durch die Sportjugend Schleswig-Holstein schulen lassen.

Die Initiative „Aktiv im Kinderschutz der Sport in Schleswig-Holstein“ ist ein von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband und ihren Mitgliedsorganisationen gestartetes, landesweites Präventions- und Interventionsprojekt.

Mit der Initiative sollen Sportvereine zum Aufbau und Ausbau von wirksamen Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport motiviert werden und eine Kultur des Hinsehens zur Selbstverständlichkeit im Vereinsalltag zu machen.

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Familie und Freizeit

Video-Reportage: Die „Schleswig Holstein Music Video Awards“ im KuB

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So liefen die ersten „Schleswig-Holstein Music Videos Awards“ des Klngstdt e.V. im Oldesloer Kultur und Bildungszentrum. Als Medienpartner waren wir mit unseren Kameras live vor Ort. 

 

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Wenn Brecht auf Jazz trifft

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Ahrensburg –  Miles Davis und Duke Ellington zählen zu den einflussreichsten Jazzmusikern des 20. Jahrhunderts. Ein gutes halbes Jahrhundert nach deren Glanzzeiten beweisen Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums Ahrensburg, dass Jazz-Musik noch lange nicht der Vergangenheit angehört.

Denn dann heißt es wieder „Jugend macht Programm“ und zwar in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) unter der Leitung von Anke Meier. Am Freitag, 29. September, ab 19.30 Uhr bietet der Förderverein St. Johannes Nachwuchstalenten aus Ahrensburg eine Bühne. Diese entsteht direkt vor dem Altar und auch eine besondere Akustik ist im Kirchsaal garantiert.

Cornelius Krüger (l.) und Pascal Jarchow werden gemeinsam mit ihrem Ensemble bekannte und selbstkomponierte Jazz-Stücke in der St. Johanneskirche präsentieren
Foto: privat/hfr

Aber damit nicht genug: Neben Musik wird es auch szenische Darstellungen von einem Gedicht des deutschen Dramatiker Bertolt Brecht geben, die sich den Themen Flucht und Krieg widmen.

Für den nötigen Swing des Abends sorgt eine Jazz-Combo unter der Leitung von den Schülern Cornelius Krüger (Trompete und Flügelhorn) und Pascal Jarchow (E-Bass). Gespielt werden Eigenkompositionen und Arrangements zu bekannten Standards wie „In A Mellow Tone“ von Duke Ellington.

Beide spielen bereits seit mehreren Jahren in der Big-Band des Eric-Kandel-Gymnasiums. Für das Konzert in der St. Johanneskirche haben sie sich außerdem mit fünf weiteren Musikern (Tenor-Saxophon, Posaune, E- Gitarre, Piano und Schlagzeug) zusammengetan.

Eine besondere Mischung wird dem Abend durch den Theaterkurs der Oberstufe gegeben. Sie führen eine szenische Gestaltung des Gedichtes „Kinderkreuzzug“ von Brecht auf. Der deutsche Dramatiker schrieb dieses Gedicht während seiner Zeit im Exil in den USA.

In dem Werk wird Bezug auf den Polenfeldzug von 1939 genommen. Brecht beschreibt eine Gruppe von Kindern, die ihre Eltern verloren haben und auf der Suche nach einem friedlichen Land durch das zerstörte Polen irren – thematisch weiterhin hochaktuell.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

 

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