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Ratgeber

Schleswig-Holstein-Wahl: Wahl-O-Mat ist online

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Foto: Bpb/hfr

Kiel – Nicht nur viele Erwähler wissen noch nicht, wen sie bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 7. Mai wählen wollen.

Da es aber keine Option ist, nicht wählen zu gehen, weil man damit immer den falschen Parteien die Stimme gibt, kann man sich per Frage und Antwort Tool im Internet zu einem Ergebnis klicken.

Schon seit einigen Wochen ist der Wahl-O-Mat für die Schleswig-Holstein-Wahl freigeschaltet.  Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2017 ist ein Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des Landesbeauftragten für politische Bildung.

Der Wahl-O-Mat für Schleswig-Holstein.
Foto: Screenshot

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat in Deutschland. Seitdem wurde er bei Wahlen zum Europäischen Parlament, bei Landtagswahlen und Bundestagswahlen eingesetzt. Insgesamt wurde der Wahl-O-Mat im Vorfeld von Wahlen 47 Millionen Mal genutzt.

Der Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht. 38 Thesen können mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden – alle zur Wahl zugelassenen Parteien können auf die gleiche Weise antworten. Auf diese Weise können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgeglichen, der Grad der Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien wird errechnet.

Hier noch einige Antworten auf wichtige Fragen zur Wahl:

Wer wird gewählt?

Mindestens 69 Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtags mit Sitz in der Landeshauptstadt Kiel.

Wie oft wird gewählt?

Der Landtag von Schleswig-Holstein wird alle fünf Jahre neu gewählt.

Wann wird gewählt?

Am 7. Mai 2017 von 8 bis 18 Uhr.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens sechs Wochen in Schleswig-Holstein eine Wohnung haben sich in Schleswig-Holstein sonst gewöhnlich aufhalten und keine Wohnung außerhalb des Landes haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Symbolfoto: Andrey Popov/Shutterstock

Wer ist wählbar?

In den Schleswig-Holsteinischen Landtag wählbar sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in Schleswig-Holstein wohnen oder sich in Schleswig-Holstein sonst gewöhnlich aufhält und keine Wohnung außerhalb des Landes haben. Daneben darf ihnen nicht die Wählbarkeit oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter durch einen richterlichen Beschluss aberkannt worden sein.

Wie viele Stimmen habe ich?

Jede Wählerin und jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird ein Wahlkreiskandidat gewählt, mit der Zweitstimme kann für die Landesliste einer Partei oder politischen Vereinigung votiert werden.

Wie erfolgt die Sitzverteilung im Landtag?

Wahlkreiskandidaten, die in ihrem Wahlkreis die relative Mehrheit der Erststimmen errungen haben, ziehen direkt in den Landtag ein. Weitere Sitze werden auf Parteien, die mindestens fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen errungen haben, gemäß ihrer im ganzen Land erzielten Zweitstimmenzahl verteilt. Diese Verteilung verläuft nach dem mathematischen Verfahren Sainte-Laguë. Ausgenommen von der Fünf-Prozent-Hürde sind Wahlvorschläge des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), der die dänische Minderheit vertritt.

Erhält jede Landes- oder Wahlkreisliste, die Wählerstimmen erhält, automatisch einen Sitz im Landtag?

Nein, mit Ausnahme des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) werden bei der Verteilung der Sitze nur die Parteien und Wählergruppen berücksichtigt, die mindestens 5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten haben (sogenannte Sperr- oder Fünf-Prozent-Klausel).

Wie werden die Kandidaten und Kandidatinnen aufgestellt?

Die Parteien und Wählergruppen stellen eigene Kandidaten in den Wahlkreisen auf, die per Erststimme gewählt werden. Daneben werden Kandidatinnen und Kandidaten auf Landeslisten gesetzt – je nach erreichtem Zweitstimmenanteil ziehen diese gemäß ihrer Reihenfolge auf der Landesliste in den Landtag ein. Ist die Landesliste einer Partei erschöpft, werden weitere offene Sitze nicht durch sie besetzt.

Was sind Überhangmandate und Ausgleichsmandate?

Gelingt es einer Partei, mehr über die Erststimme gewählte Wahlkreiskandidaten in den Landtag zu entsenden, als ihr nach ihrem Zweitstimmenergebnis verhältnismäßig zustehen, so verbleiben diese zusätzlichen Parlamentssitze bei der Partei. Alle anderen in den Landtag eingezogenen Parteien erhalten hierfür entsprechende Ausgleichsmandate. Dabei erhöht sich die gesamte Abgeordnetenzahl im Landtag und übersteigt die Mindestanzahl der zu vergebenen Mandate von 69.

Was ist die Briefwahl?

Wer am 7. Mai 2017 nicht in sein Wahllokal gehen kann, weil er oder sie etwa im Urlaub ist, kann im Vorfeld die Briefwahl beantragen. Man bekommt den Stimmzettel dann nach Hause geschickt und kann bereits vor dem Wahltag seine Stimme abgeben und per Brief an das zuständige Wahllokal schicken.

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Familie und Freizeit

Wie gut ist der Verbraucherschutz

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Sütterlin-Waack.
Foto: CDU/Frank Peter/Hfr

Bad Oldesloe – Die CDU möchte in Bad Oldesloe gerne über den Verbraucherschutz diskutieren. Dazu kommt die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, am 18. September ab 19 Uhr ins Bürgerhaus, Mühlenstraße, und spricht über das Thema „Sichere Lebensmittel, Lärmschutz, Luftbelastung – Wie gut ist unser Verbraucherschutz?“.

„Die Themen des Verbraucherschutzes sind besondere Themen für die Bürger: Langfristig drängend, wie die Lärmbelastung an Autobahnen – wie der seit 20 Jahren versprochene und noch nicht umgesetzte Lärmschutz für Hamberge – oder auch brandaktuell wie jüngst der Skandal belasteter Eier die aus Belgien kommend in ganz Europa gefunden wurden. Sabine Sütterlin-Waack will darüber berichten, wie gut der Verbraucherschutz in Schleswig-Holstein  im Spannungsfeld von Landes-, Bundes- und Europapolitik aufgestellt ist“, laden die Organisatoren ein.

Für bundespolitische Aspekte steht der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann bereit, der auch in das Thema einführen und Sütterlin-Waack vorstellen wird.

Der Eintritt ist frei. 

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Ratgeber

Bundestagswahl: Wen wählen? Der Wahl-O-Mat hilft

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Foto: Bpb/hfr

Berlin / Stormarn – Am 24. September wird der neue Bundestag und somit indirekt der neue Kanzler oder die amtierende Kanzlerin gewählt.  Doch viele Wahlberechtigte sind noch unentschieden. Und welche Partei steht eigentlich für welche Thesen ? Hilfe bei der Wahlentscheidung bietet der Wahl-O-Mat .32 von 33 bei der Bundestagswahl zur Wahl stehenden Parteien haben auf Thesen reagiert, die die Redaktion des Wahl-O-Maten aufgestellt hat. Mit dem interaktiven Tool kann nun also jeder Nutzer testen, welche Partei er wählen sollte oder eher nicht, beziehungsweise mit welcher der zur Wahl stehenden Parteien seine eigenen Überzeugungen am Besten übereinstimmen. 

Bei der Parteienauswahl  für den Wahl-O-Maten wird keine Art von Vorsortierung oder Filterung durchgeführt. 

Grundsätzlich gilt als Kriterium, dass alle Parteien und politischen Vereinigungen am Wahl-O-Mat teilnehmen dürfen, die mit einer Landesliste zur Bundestagswahl zugelassen werden. Somit können aber auch Parteien im Wahl-O-Mat auftauchen, die vom Verfassungsschutz des Bundes oder der Länder beobachtet werden und als extremistisch eingestuft werden. Welche Parteien als extremistisch eingestuft werden, kann man auf den Seiten des Verfassungsschutzes nachlesen.

Und so funktioniert der Wahl-O-Mat online: Im Prinzip ist er ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht. 38 Thesen können mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden – alle zur Wahl zugelassenen Parteien können auf die gleiche Weise antworten. Auf diese Weise können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgeglichen, der Grad der Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien wird errechnet. 

Das Tool wird anonym genutzt. Wichtig bleibt am Ende, dass man am 24. September seine demokratische Möglichkeit nutzt und zur Wahlurne geht. 

Hier geht es zum Wahl-O-Mat

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Familie und Freizeit

Feuerwehren präsentieren sich auf der „Norla“

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Flori Feuer und die Eventanlage „Feuertaufe“ sind Höhepunkte auf der Norla.
Foto: LFV SH /hfr

Schleswig-Holstein/Rendsburg – Sie sind immer da, wenn Menschen in Not sind – die Feuerwehren in Schles-wig-Holstein. 1350 Freiwillige Feuerwehren mit rund 50.000 Männern und Frauen sowie vier Berufsfeuerwehren und 23 Werk- und Betriebsfeuerwehren stehen 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für die Sicherheit der Mitbürger parat. Ein Sicherheitsnetz, das seinesgleichen vergeblich sucht. Wer oder was die Feuerwehr aber eigentlich ist, wissen die wenigsten.

Vor diesem Hintergrund ist ein Besuch beim Stand des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein auf der NORLA in Rendsburg vom 7. – 10. September eine gute Möglichkeit, um sich über die Arbeit der Wehren im Land zu informieren. 

Am Eingang Nord präsentieren sich die Feuerwehren des Landes mit einem bunten Programm – und zwar sowohl für aktive Feuerwehrleute und solche die es werden wollen, als auch für Besucher, die gezielte Infos suchen. Der Verband informiert über Heimrauchmelder, gibt Sicherheitstipps an einem „Gefahrenhaus“ und hält für Kinder ein Glücksrad mit tollen Preisen bereit. Auch an einem Defibrillator können Interessierte trainieren und Hemmungen für einen eventuellen Realfall ablegen.

Mit einem Reaktionsspiel kann Geschicklichkeit getestet werden und die Tagessieger gewinnen Familienkarten für den Hansa-Park, Freikarten für die Polizei-Show 2017 oder  das „Jump and Race“ in der Sparkassen-Arena. An einem „Feuertrainer“ können echte Brände gelöscht werden. Aktive Feuerwehrleute können sich über die aktuellen Verbandsthemen, moderne Marketingmaßnahmen und die Facharbeit des Verbandes informieren.

Optischer Höhepunkt am Stand der Feuerwehren ist sicher die riesige aufblasbare Eventanlage „Feuertaufe“: Sieben Meter hoch, zwölf Meter tief und zehn Meter breit ist diese Feuerwehrerlebnisanlage, in der Kleine und Große zwei Hindernisparcoure überwinden müssen, um danach fünf Meter in die Tiefe rutschen zu können

Wieder dabei ist in diesem Jahr eine Bastelaktion für Kinder, die aus alten Feuerwehrschläuchen eigene Schlüsselanhänger basteln können. „Flori Feuer“  wird am Samstag und Sonntag am Messestand auftreten, Brandschutztipps vermitteln und mit Kindern das „Flori-Feuer-Lied“ einüben. Spaß ist dabei garantiert.

Zum Verkauf kommt auch in diesem Jahr wieder die beliebte Edeka-Feuerwehr-Mettwurst. Vor dem eigentlichen landesweiten Verkaufsstart am 1. Oktober in allen Edeka-Märkten gibt es die Wurst auf der NORLA zum Sonderpreis von drei Euro. Ein Euro davon fließt dabei direkt in die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren.

Am Samstag von 15 bis 16 Uhr ist der Feuerwehr-Musikzug Nortorfer Land am Mes-sestand zu Gast und gibt ein Platzkonzert. Begleitet wird das Messeangebot von täglich bis zu 30 ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten aus dem ganzen Land. Geöffnet ist die NORLA von Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 9 bis 18 Uhr.

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