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Reinfeld

Emotionaler Abschied in Zarpen: Pastor Decker ist im Ruhestand

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Dr. Michael Decker und Probst Dr. Daniel Havemann. Foto: hfr

Zarpen – Am Sonntag wurde Pastor Dr. Michael Decker nach drei Jahren und vier Monaten aus seinem Amt in der Kirchengemeinde Zarpen in den Ruhestand verabschiedet.

„Was sind schon 800 Jahre“, sagte der erfahrene Pastor bei seiner letzten Predigt in der fast ebenso alten Zarpener Kirche. Ungefähr 1000 Tage habe er hier predigen dürfen, Menschen an traurigen und fröhlichen Tagen ihres Lebens begleitet. „Jetzt bin ich am Ziel meines Wirkens angekommen“, verabschiedete sich der 63-jährige Ruheständler.

Propst Dr. Daniel Havemann leitete die offizielle Verabschiedung im Gottesdienst mit einem Rückblick auf Dr. Deckers Biografie ein. Die Wirkunsstätten waren am Hamburger Michel, in Nordschleswig, Kremperheide, Hamburg Eilbek, als Bischofsreferent, in Reinfeld und zuletzt in Zarpen. Hier war er seit 2013 auf der zweiten Pfarrstelle eingesetzt.

Zum Abschied kamen viele Wegbegleiter in die Dorfkirche, um den Pastor zu verabschieden. Bei dem anschließenden Empfang im Gemeindesaal der Kirchengemeinde bedankte sich auch Peter Wiegner, Präses der Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg, für das langjährige engagierte Wirken Deckers. Christa Knüppel, die viele Jahre ehrenamtlich mit dem Pastor im Kirchengemeinderat gewirkt hat, hielt eine persönliche Ansprache und drückte den gerührten Geistlichen herzlich.

Auch Pastor Nils Wolffson, der die Leitung des Kirchengemeinderates von Decker vor anderthalb Jahren übernommen hat, würdigte die gute Zusammenarbeit und das einflussreiche Wirken seines nun ehemaligen Kollegen: „Ich habe nachgezählt. Es waren genau 1245 Tage Arbeit in Zarpen und 11.652 Tage seit der Ordination 1985.“

Mit vielen guten Wünschen und Geschenken im Gepäck verabschiedet sich Pastor Dr. Decker in seine frühere Heimat Hamburg. Als Naturentdecker und Wanderer kommt er aber gerne wieder zurück nach Stormarn.

Reinfeld

NABU Ammersbek schließt sich Reinfelder Wald-Initiative an

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Fichtenacker in der Hahnheide. Foto: NABU

Ammersbek/Reinfeld – Passend zum Tag des Baumes 2018 hat sich nun die erste Keimzelle einer schleswig-holsteinweiten Waldschutz-Initiative gebildet: Die Wald-AG des NABU Ammersbek schloss sich der seit fünf Jahren bestehenden Bürgerinitiative ViVaWald in Reinfeld an.

Beide Initiativen sind bereits Mitglied in der deutschlandweiten BundesBürgerInitiative WaldSchutz, die unterstützt wird von zukunftsgewandten Forstexperten wie Peter Wohlleben oder Klaus Borger und in ihrem Waldmanifest einen ökologisch nachhaltigen Umgang mit den öffentlichen Wäldern fordert.

Die zunehmend rigorose Vorgehensweise im Umgang mit wertvollen Altbaumbeständen und eine immer intensivere industrielle Holznutzung der öffentlichen Wälder mit überschwerer Hightech, selbst in Naturschutzgebieten, verdeutlichen den wirtschaftlichen Druck von Seiten der Regierung auf die staatlichen Forstbetriebe und bleiben nicht folgenlos für  Ökologie und Artenvielfalt.

Studie: 90 Prozent der Waldflächen in schlechtem Zustand

Die Naturwald Akademie veröffentlicht am Tag des Baums eine detaillierte Studie, die belegt, dass fast 90 Prozent der Waldfläche in Deutschland in einem ökologisch schlechten Zustand ist.

In den von den Landesforsten bewirtschafteten Wäldern Reinfelds zeigt sich dies nicht nur an der zunehmenden Seltenheit alter Bäume im Wald sondern auch am Ausbau von Waldwegen zu breiten Forststraßen mit hochverdichteter Schotteroberfläche. Sie haben nichts mehr zu tun mit ursprünglichen Waldwegen für Erholungssuchende, die mit ihrem federnden Boden die Fußgelenke von Joggern und Walkern schonen und sind nicht einmal für Kinderwagen oder Rollatoren geeignet.

NABU Ammersbek: Sorge um 300 Jahre alte Bäume

In Ammersbek gilt die Sorge den ältesten Bäumen der Gemeinde: Rund dreihundertjährige Knickeichen, die zunehmend durch Aufforstung bedrängt und beschattet werden und dadurch in einigen Jahren der Forstwirtschaft zum Opfer fallen könnten.

Solchen Umgang mit dem Wald der Bürger wollen diese nicht länger hinnehmen. Deshalb sollen sich unter dem Dach von ViVaWald, die bereits seit fünf Jahren gegen die Frevel der Forstindustrie in den Wäldern von Reinfeld und Umgebung kämpft, weitere Gruppen zusammenschließen, die sich um die öffentlichen Wälder Stormarns und angrenzender Landeskreise sorgen.

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Kunstrasen-Antrag: SPD will in Reinfeld Sportplatz-Sanierung vorantreiben

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Sanierung eines Kunstrasen-Sportplatzes (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Reinfeld – Der Stillstand bei der Sanierung des Sportgeländes muss endlich überwunden werden, fordert die Reinfelder SPD. Daher hat die Fraktion für die kommende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 25. April 2018 den Antrag eingereicht, Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein für die Umwandlung eines Spielfelds, des sogenannten D-Platzes, in einen Kunstrasenplatz zu beantragen.

Die Verwaltung hat bis zum vom Land vorgegebenen Stichtag (31. März 2018) von sich aus keinen Antrag gestellt, obwohl die Maßnahme im städtischen Haushalt 2018 vorgesehen ist. Es ist aber noch möglich, Anträge für das laufende Jahr zu stellen. Daher solle jetzt eilig die Beschlussfassung im Ausschuss erfolgen.

„Wir wollen eine Verbesserung der Situation noch in diesem Jahr. Die Stadt Reinfeld sollte nicht von sich aus auf diese Fördermöglichkeit verzichten“, macht SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf-Jürgen Hanf deutlich. „Das Spielfeld ist über viele Monate im Jahr kaum oder nur mit erhöhter Verletzungsgefahr für die Fußballer nutzbar. Das ist nicht länger hinnehmbar.“

Mittlerweile gehöre es zum Standard in den meisten Vereinen, auch in kleineren Orten, dass zumindest ein Fußballfeld mit Kunstrasen ausgestattet sei.

„Für eine leistungsfähige Sportanlage ist ein Kunstrasenplatz erforderlich.“

„Die SPD steht an der Seite des SV Preußen Reinfeld“, sagt Lasse Karnatz (SPD), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. „Für eine leistungsfähige Sportanlage ist ein Kunstrasenplatz erforderlich.“ Aus eigener jahrelanger Erfahrung als Jugendtrainer weiß Karnatz um die Probleme in der kalten Jahreszeit. „Entweder ist der Platz aufgeweicht oder knüppelhart gefroren. Vernünftiges und gefahrloses Training ist teilweise nicht möglich.“

Es geht der SPD um Sportförderung im Allgemeinen und den Start in die aufwendige Sanierung des Geländes am Bischofsteicher Weg. Die geplanten Maßnahmen sehen in weiteren Schritten die Sanierung der Leichtathletikanlage und der Laufbahn sowie der Entwässerungssysteme vor. Abschließend wird zu entscheiden sein, ob das Jugend- und Sportheim abgerissen und neugebaut oder ebenfalls saniert werden soll.

SPD: Auch neue Gymnastikhalle ist möglich

Die Sportanlagen werden nicht nur von den Mitgliedern des Sportvereins genutzt, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Immanuel-Kant-Schule treiben hier Sport.

„Die Stadt Reinfeld muss in der Lage sein, den Bau eines Kunstrasens aus eigenen Mitteln zu realisieren“, erinnert der Finanzexperte Karnatz. Die Kommunalaufsicht des Kreises Stormarn habe die Vorlage von Jahresabschlüssen zur Bedingung für die Genehmigung von Krediten gemacht. Die Abschlüsse seien zwar in Arbeit, aber bis zur Fertigstellung durch die Verwaltung werde es noch ein wenig dauern.

Auch den Bau einer Gymnastikhalle, den der SV Preußen Reinfeld anstrebt, will die Reinfelder SPD mittelfristig unterstützen. Die Hallenkapazitäten in einer wachsenden Stadt reichen schon seit längerem nicht mehr aus.

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Hamberge: Mehrere Verletzte bei Unfall auf A1

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Hamberge – Der Osterverkehr hat begonnen, die Verkehrsclubs warnen vor Staus und viele Familien hoffen, dass sie genau in solchen nicht stranden. Auf der A1 hat ein Unfall auf Höhe Hamberge heute Morgen zu einem 12 Kilometer langen Stau bis weit hinter die Abfahrt Bad Oldesloe geführt.

Laut Auskunft der Polizei ist der 63-jährige Fahrzeugführer eines Dacia Duster aus Wismar aus bisher ungeklärter Ursache auf einen VW Passat aufgefahren. Dabei wurde er leicht verletzt. Des weiteren wurden seine 52-jährige Beifahrerin schwer, sowie zwei 12 und 10-jährige Kinder leicht verletzt.

Alle wurden mit Rettungswagen in naheliegende Krankenhäuser gebracht. Erste Informationen über eine eingeklemmte Person haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Somit konnte sich die herbeigerufene Reinfelder Feuerwehr um die beiden verunfallten Fahrzeuge kümmern und diese auf den dort befindlichen Behelfsparkplatz verbringen.

Um einen zweiten Notarzt an die Unfallstelle zu bringen, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 12 zur Einsatzstelle gerufen. Kurzfristig musste die A1 in Fahrtrichtung Norden komplett gesperrt werden, danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

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