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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe Fußball: "Wir müssen sportlich erfolgreicher werden"

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Abteilungsleiter Jens Schenk (l.) bedankte sich bei Ulrike Zoppke und Mathias Pitann für die tolle ehrenamtliche Arbeit bei den eigenen Hallenturnieren mit Präsentkörben Foto: VfL Oldesloe/hfr

Abteilungsleiter Jens Schenk (l.) bedankte sich bei Ulrike Zoppke und Mathias Pitann für die tolle ehrenamtliche Arbeit bei den eigenen Hallenturnieren mit Präsentkörben
Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Die Jahresversammlung der Fußballabteilung des VfL Oldesloe verlief insgesamt harmonisch. Durch den Abend führte Arnold Bruhn, der auch das Passwesen bearbeitet, als Versammlungsleiter. Die Beteiligung war aber nicht so groß wie in den letzten Jahren.

„Es wird immer schwerer Menschen für Ehrenämter zu begeistern. Doch wenigstens ein Mal im Jahr könnte man von seinem Wahlrecht gebraucht machen und zudem Flagge für seinen Verein zeigen“, so Pressewart Nico v. Hausen leicht enttäuscht.

Ins gleiche Horn stieß Abteilungsleiter Jens Schenk. Dieser berichtete unter den Augen und Ohren des Gesamtvorstandes aus dem Leben einer der größten Fußballabteilungen des Bundeslandes. Sportlich sei das Jahr recht durchwachsen gelaufen. Schenk gab mit dem Abstieg der Frauen aus der SH-Liga, dem nur knapp erreichten Klassenerhalt der A-Jugend in der Verbandsliga und mit dem verpassten Aufstieg der I. Herren einige Beispiele.

Ausdrücklich bedankte er sich bei Axel Kallenbach, Jörg Tost und Volker Neumann, die die A-Jugend, als sie 4 Spieltage vor Saisonende keinen Trainer hatten und akut abstiegsgefährdet war, übernahmen und retteten. „Es war lange nicht alles schlecht“, so der Abteilungsleiter weiter und fügte tolle eigene Hallenturnier mit sehr positiven Feedback und den Internationalen E-Jugend-Cup an.Trotzdem mahnte er: „Wir müssen sportlich wieder erfolgreicher werden!“

Eine Versammlung ist auch ein guter Zeitpunkt, um sich zu bedanken. Mit Präsentkorben würdigte er die Arbeit von Ulrike Zoppke und Mathias Pitann, die bei den eigenen Jugendturnieren von morgens bis Abends ehrenamtlich für den Verein arbeiteten. Zudem bedankte er sich beim scheidenden Schiedsrichterobmann Torben Burmeister. Unter seiner Leitung konnten viele neue Schiedsrichter gewonnen werden.

Beifall bekam auch Horst Rohde für seine Arbeit als Vorsitzender des Förderkreises und als „große Unterstützung bei der Beschaffung von Anzeigen“. Bei den Kassenberichten der drei Kassenwarte kamen wieder interessante Zahlen auf den Tisch. „Die Fußballabteilung steht finanziell auf gesunden Beinen. Doch es wird immer schwerer Sponsoren zu begeistern“, so Schenk.

Nach der Entlastung der Abteilungsleitung, die einstimmig war, standen die Wahlen auf dem Programm. Christian Bibo wurde als stellv. Abteilungsleiter Herrenbereich ebenso wiedergewählt wie Carolin Relling als stellv. Abteilungsleiterin für den Frauenbereich. Die Mitglieder wählten danach Hans-Joachim Kröger zum stellv. Abteilungsleiter mit Schwerpunkt Jugendbereich.

Rainer Fischer bekleidet jetzt das Amt des stellv. Sportlichen Leiters der Frauen. Mathias Pitann wurde zum Kassenwart der Herren gewählt, Malte Lübben zum Schiedsrichterobmann. Ein Novum gab es beim Posten Ehrenamtsbeauftragter. Hier wurden mit Nico v. Hausen, Horst Rohde und Jan Vogelsang gleich drei Mitglieder gewählt.

Hansjochen Beth wurde Kassenprüfer. Auf der gut besuchten Jugendversammlung vorher wurde Wolfram Matysik von den Jugendlichen zum Jugendwart des männlichen Bereiches gewählt und nun von den Erwachsenen bestätigt. Unter Punkt Verschiedens kam es noch zum Austausch einiger Ideen und Anregungen. „Die anwesenden Mitglieder haben sich gut eingebracht. So muss das sein“, so Nico v. Hauen, der zugleich die „gute Zusammenarbeit mit der Presse“ lobte. Abschließend bedankte sich Jens Schenk bei Arnold Bruhn für die tolle Arbeit als Paßwart. „Dieser Posten ist Ehrenamt pur. Ohne ihn und meine Mitstreiter in der Abteilungsleitung würde es nicht gehen“, so der Fußballchef des VfL Oldesloe.

 

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Gute Nachrichten

Kreisfeuerwehrverband feiert seinen 125 Geburtstag

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Landrat Henning Görtz (l.), Kreiswehrführer Gerd Riemann und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth in der Stormarnhalle
Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Noch bevor die Polizei im Kreis organisiert war, hatten sich die Feuerwehren bereits eine gemeinsame Organisation geschaffen: Seit nun schon 125 Jahren koordiniert der Kreisfeuerwehrverband Stormarn die Feuerwehrarbeit im Kreis. Das ist durchaus ein passender Anlass für eine Feierstunde. Rund 400 Feuerwehrleute und Vertreter aus Verwaltung und Politik feierten daher in der Oldesloer Stormarnhalle, die kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde.

Riemann begrüßte die Gäste
Foto:SL

Mehr als ein Drittel der 125 Jahre hat Kreiswehrführer Gerd Riemann als aktiver Brandbekämpfer selbst erlebt. Seit 45 Jahren ist er Feuerwehrmann aus Leidenschaft. „Als 16-Jähriger bin ich in ein Feuerwehrauto gestiegen und wurde mitgenommen“, erinnert sich der heute 62-Jährige. Seitdem hat Riemann ungezählt Einsätze miterlebt. Einige sind dem Reinfelder besonders im Gedächtnis geblieben: „Ich erinnere mich an ein Amtsfeuerwehrfest in Elmenhorst, das unterbrochen werden musste, weil in der Nähe ein Feuer ausbrach.“

Das war aber ein vergleichsweise kleines Feuer im Gegensatz zu dem wohl größten Brand in der jüngeren Geschichte der Stormarner Feuerwehren: „In einer Kerzenfabrik in Glinde gab es 1978 ein Großfeuer, die Löscharbeiten haben mehrere Tage gedauert.“ Damals wurde die Produktionshalle der Gies Kerzen GmbH vollkommen zerstört.

Zum Jahreswechsel folgte dann ein weiterer Großeinsatz in Stormarn: Die Jahrhundert-Schneekatastrophe im Winter 1978/79. Meterhohe Schneeverwehungen brachten den Straßen- und Eisenbahnverkehr in Norddeutschland zum Erliegen, Menschen konnten ihre Häuser nicht verlassen oder waren in ihren Autos vom Schnee eingeschlossen.

Für Musik sorgte der Feuerwehrmusikzug Rethwischfeld
Foto: SL

Auch in Stormarn vielen in vielen Orten Strom- und Telefonnetze aus. Die Freiwilligen Feuerwehren waren im Dauereinsatz, ebenso wie alle anderen Rettungsorganisationen.

Es geht seit Jahrzehnten bei weitem längst nicht mehr nur um das Löschen von Bränden. Das zeigte sich auch zehn Jahre später bei einem Gefahrguteinsätze im Jahr 1989. Über den Verursacher kann Gerd Riemann auch heute noch den Kopf schütteln. Ein Umweltsünder entsorgte auf einem A-1-Parkplatz bei Rohlfshagen eine große Menge der hochgefährlichen Chemikalie Kresol. Die eingesetzten Feuerwehrleute entfernten das Gift und mussten dabei Schutzanzüge tragen. Diese waren nach dem Einsatz ruiniert, da sie nicht ausreichend gereinigt werden konnten.

Heute ist die Feuerwehr für so gut wie alle möglichen Szenarien gewappnet. Dass Feuerwehrschlauch und Atemschutzmaske bei weitem nicht ausreichen, verdeutlichen die Zahlen. Im Jahr 2015 wurden die Feuerwehren im Kreisgebiet zu 3194 Einätzen gerufen. Nur 418 davon waren zu löschende Brände.

Elsa Eggert übereichte einen Wandteppich an den KFV
Foto: SL

Wichtig sei daher die Nachwuchsarbeit und richtige Ausbildung, wie Landesbrandmeister Detlef Radke herausstellt: „Menschen motivieren und ausbilden für den ehrenamtlichen Dienst ist eine der Kernaufgaben eines Kreisfeuerwehrverbandes“, sagte der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein beim Festakt in der Stormarnhalle. Die Kreisausbildung in Stormarn habe sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und passe sich den aktuellen Veränderungen an.

„Dazu muss der Verband sowohl ein Ohr an der Basis als auch an den Stellen der technischen Entwicklungen haben und jederzeit darauf reagieren können.“Für die Ausstattung der 88 Freiwilligen Feuerwehren und 39 Jugendwehren sorgt der Kreis Stormarn. „Früher war es meist das Ziel, das Feuer abzuwehren“, sagte Landrat Henning Görtz. Heute beginne die Arbeit oft schon früher, nämlich bei der Gefahrenabwehr. „Ich freue mich sehr, dass ich Kreiswehrführer Gerd Riemann in zwei Wochen für eine weitere Amtszeit verpflichten darf.“

Im Rahmen der Feierstunde wurden zahlreiche Geschenke an den KFV Stormarn überreicht. Unter anderem übersandte das Land Schleswig-Holstein eine Ehrengabe in Form einer Glocke und einer von Ministerpräsident Daniel Günther unterschriebenen Urkunde. Ein besonderes Geschenk war ein extra hergestellter Wandteppich, den die Seniorin Elsa Eggert an Riemann überreichte. 

 

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Familie und Freizeit

Video-Reportage: Die „Schleswig Holstein Music Video Awards“ im KuB

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So liefen die ersten „Schleswig-Holstein Music Videos Awards“ des Klngstdt e.V. im Oldesloer Kultur und Bildungszentrum. Als Medienpartner waren wir mit unseren Kameras live vor Ort. 

 

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Bad Oldesloe

Bundestagswahl: Oldesloer Stadtverwaltung zeigt Wahlergebnisse im Stadthaus

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Wahl (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Wer die Bundestagswahl am 24. September nicht zu Hause verfolgen möchte, kann am Wahlabend das Stadthaus besuchen. Im Oldesloer Verwaltungsgebäude am Marktplatz werden die Ergebnisse live im Sitzungszimmer 2.09 gezeigt. 

Zur Bundestagswahl am 24. September erwartet Bürgermeister Jörg Lembke Ergebnismeldungen von den ersten der 19 Wahlvorständen gegen 18.45 Uhr.

Die jeweils aktuellen Meldungen und die fortlaufende Stimmenverteilung werden multimedial im Sitzungszimmer 2.09 des Verwaltungsgebäudes präsentiert. Interessierte Oldesloerinnen und Oldesloer haben damit die Möglichkeit, die Ergebnisentwicklung am Wahlabend hautnah mitzuerleben. Das Verwaltungsgebäude ist ab 18 Uhr geöffnet. Ebenso können die Wahlergebnisse wie gewohnt auf der Homepage der Stadtverwaltung unter: www.badoldesloe.de abgefragt werden.

Für Smartphones und andere mobile Geräte steht die App „Wahlportal“ zur Verfügung. Diese bietet die Möglichkeit, die Ergebnisentwicklung auch von unterwegs zu verfolgen.

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