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Familie und Freizeit

Tobias von Pein besucht Kita: „Bildung muss kostenlos sein“

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Erzieherin Cathrin von Pein, DRK-Kreisvorsitzender Udo Finnern, Tobias von Pein (SPD), Kita-Leiterin Martin-Thomas mit Kindern aus der Kita Löwenhertz. Foto: hfr

Erzieherin Cathrin von Pein, DRK-Kreisvorsitzender Udo Finnern, Tobias von Pein (SPD), Kita-Leiterin Martin-Thomas mit Kindern aus der Kita Löwenhertz. Foto: hfr

Trittau – Mehr Personal und Kita-Plätze, weniger Gebühren: Bei einem Besuch in der Kita Löwenhertz in Trittau sprach der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein (SPD) die Ziele seiner Partei für eine gerechtere Familienpolitik.

„Der Erzieherinnenberuf ist außerordentlich wichtig und verlangt viel Fachkompetenz und Ausdauer“, sagte von Pein, der in seiner Zivildienstzeit selbst in einer Kindertagesstätte eingesetzt war.

In der Kita Löwenhertz befinden sich drei Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren, eine altersgemischte und zwei Elementargruppen. Die Kita arbeitet nach einem offenen Konzept, das bedeutet die Gruppenstrukturen werden zu bestimmten Zeiten aufgelöst. So können die Kleinsten dann selbst entscheiden, an welchen Projekten und Angeboten der Kita sie teilnehmen.

In einem Gespräch mit der Kita-Leitung, Udo Finnern vom DRK-Kreisverband Stormarn und einigen Mitarbeiterinnen nahm der Landtagsabgeordnete wichtige Impulse für seine Arbeit im Landesparlament mit.

„Mit der Verbesserung der Fachkraftsituation am Nachmittag wurde seitens der Landesregierung schon ein wichtiger Schritt gemacht“, so von Pein. Dennoch müsste der Weg der besseren Personalausstattung fortgeführt werden. Auch der stetig steigende Bedarf an Ganztagsbetreuung in allen Bereichen wurde diskutiert. Es müsse dafür gesorgt werden, dass ausreichend Kitaplätze zur Verfügung stehen – und das bei gleichzeitig sinkenden Gebühren für einen Kita-Platz.

Tobias von Pein: „Es kann nicht sein, dass die Elternbeiträge in einigen Bereich immer belastender werden. Deshalb müssen die Beiträge nach und nach sinken, bis sie irgendwann der Vergangenheit angehören. Bildung muss kostenlos sein.“

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Verkaufsoffener Sonntag thematisiert E-Mobilität

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Foto: Karstens/Hfr

Ahrensburg – Am 4. März startet der Verein der Kaufleute (Ahrensburger Stadtforum) mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in den Frühling. Die Geschäfte sind von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Mit den Veranstaltungen zu den verkaufsoffenen Sonntagen bietet der lokale Unternehmerverein Ahrensburger Stadtforum dieses Mal einen Überblick über Fahrzeuge der Zukunft. E-Mobilität ist aus Sicht der Veranstalter ein großes Thema und betrifft uns alle, Sportler und Senioren, Privatleute wie Firmeninhaber. In Ahrensburg kann man sich Anfang März informieren, was es Neues auf dem Markt gibt.

Vom Seniorenmobil über das E-Bike bis hin zu PKW und Nutzfahrzeug. An diesem Sonntag zeigen wir alles, was mit E- oder Hybridantrieb unterwegs ist.

Damit für möglichst alle Familienmitglieder etwas dabei ist, werden wieder Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten. Die Erwachsenen können gleichzeitig in der Innenstadt das vielfältige Einzelhandelsangebot genießen.

Ahrensburg bietet das, was sich viele wünschen: kleine, inhabergeführte Geschäfte, ein breites Sortiment von Elektroartikeln (Elektro Clasen, Hamburger Straße 19-21) über exklusive Herrenmode (Herrenhaus, Hagener Allee 15) und modernen Schmuck (Juwelier Werning Trendstore, Große Straße 41) bis hin zu schicken Brillen (Johann-to-Settle, Manhagener Allee 7) und liebevoll gestalteten Blumensträußen (Blütenzauber, Große Straße 21).

Dazu das breit gefächerte Angebot des Kaufhauses Nessler in der Hamburger Straße und das örtliche Einkaufszentrum CCA mit großen Filialisten, Lebensmittelgeschäften und dem wunderbaren „All about Tea & Coffee“. Hier kann man übrigens auch mitten in der Innenstadt parken: Über die Straße Reeshoop gelangen Sie an die Kreuzung Klaus- Groth- Straße. Dort befindet sich die Abfahrt zur Tiefgarage CCA.

​Sparen Sie sich den Einkaufsstress großer Centren und Innenstädte, kommen Sie nach Ahrensburg, wo das Einkaufen Spaß macht. (Antje Karstens)

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Bad Oldesloe

Schwedischer Kinder-Bestsellerautor liest in Bad Oldesloe

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Widmark
Foto: Ulrica Zwenger/hfr

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 21. Februar kommt der international renommierte schwedische Autor Martin Widmark nach Stormarn und präsentiert sein gerade erschienenes Buch aus der beliebten LasseMaja-Reihe: „Das Feriengeheimnis“ (Ueberreuter Verlag, ET 16.2.2018) ist ein Rätsel- und Mitmach-Buch für Kinder ab 8 Jahren. Der neue Band aus der schwedischen Krimi-Reihe für Kinder enthält zudem viele spannende Rätsel und Mitmachseiten – eine Anleitung zum Schreiben von Geheimbotschaften, ein Valleby-Quiz, eine Schatzsuche und das Lieblingsrezept aus dem berühmten Valleby-Café Panini und Bernard zum Nachbacken.

Der charismatische Autor präsentiert die neuen Abenteuer der Detektive Lasse und Maja in einer besonderen, interaktiven Leseshow, in der die Zuhörer eingebunden werden. Oldesloe ist nach Berlin die zweite Station der Buchpremiere. Widmark wird zusätzlich aus seinem poetisch-märchenhaften Buch „Linas Reise ins Land Glück“ (Ars Edition, 2017) lesen. Die zwei Lesungen im Kreistagssitzungssaal im Rahmen der Ausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ sind bereits mit rund 200 Kindern komplett augebucht.

Wer den Autor aber dennoch gerne live erleben möchte, kann am selben Tag um 14 Uhr den kostenfreien Workshop zum Thema „Leseförderung in Schweden – Erfolgsautor Martin Widmark über Kinder, Bildung und die Lust am Lesen“ im Bibliotheksraum der Literaturausstellung besuchen. Martin Widmark gilt als einer der bedeutendsten schwedischen Kinderbuchautoren. Seit 2008 sind seine Bücher die beliebtesten Werke in Schwedens Büchereien und schon elf Mal in Folge erhielt Martin Widmark den Children’s Own Award. Seine Bücher sind stetig auf Bestsellerlisten zu finden, bekamen ausgezeichnete Kritiken und wurden schon in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

Bevor Widmark ein „Vollzeit-Autor“ wurde, unterrichtete er als Lehrer in einer Mittelschule und war Schwedischlehrer für Immigranten. Er schrieb auch einige Lehrbücher. Außer dem „Detektivbüro LasseMaja“ schreibt er weitere Kinderbuchserien, Kinderlieder und Lernhilfen. In dem zweistündigen Workshop, der sich an Pädagogen, Bibliothekare, Erzieher, Lehrer, Eltern und weitere Interessierte richtet, nehmen er und Grit Thunemann (Referentin für Kultur der Schwedischen Botschaft Berlin) die Teilnehmer mit in die Möglichkeiten und Praxis der schwedischen Leseförderung.

Rum for Bärn
Foto: Frackmann/hfr

Im Workshop wird ebenfalls das bekannte Bibliothekskonzept „Rum för Barn“ („Raum für Kinder“) des Stockholmer Kulturhuset mit vielen Praxisbeispielen erläutert. Besonders betont werden hierbei die aktive Einbeziehung der Kinder und die Orientierung an ihrer Lebenswelt.

Auch in der Oldesloer Ausstellung wurde ein Bibliotheksraum nach diesem Konzept eingerichtet. „Das Konzept des ‚Rum för Barn‘ in der Ausstellung geht auf und ist sehr erfolgreich. Wir beobachten die Besucher, sowohl Familien als auch Kindergruppen, dabei, wie sie sehr entspannt, aufmerksam, vertieft und interessiert die Bereiche in dem Raum nutzen. Er lädt allein durch seinen gemütlichen Aufbau, die verschiedenen Bereiche und das vorgehaltene Lese- und Kreativangebot dazu ein, sich dort gerne aufzuhalten und zurück zu ziehen“, berichtet Kulturreferentin Tanja Lütje.

Dieses kindzentrierte Bibliothekskonzept als auch Erfahrungsberichte zur Leseförderung in Schweden werden Widmark und Thunemann den Teilnehmern in dem praxisnahen Workshop im ‚Rum rum för Barn‘ der Ausstellung direkt vor Ort vermitteln. Die Veranstaltungen mit Martin Widmark finden in Kooperation mit der Schwedischen Botschaft Berlin statt. Sie sind kostenfrei, um verbindliche Anmeldung wird gebeten: kultur@kreis-stormarn.de.

 

 

 

 

 

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Familie und Freizeit

TSV Reinbek: Starker Jahresauftakt der Karateka

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Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Das Jahr ist noch jung, dennoch sind die Karatekämpfer der TSV Reinbek schon seit Wochen voll im Training und im Wettkampfmodus – und das sehr erfolgreich. Die großen Hauptziele sind für alle Jahrgänge ein gutes Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften und eventuell daraus resultierender Nominierung für höherrangige Turniere.

Das Jahr begann mit dem Landeskader-Kick-Off Training und anschließend ging es dann auch gleich zu einem Lehrgang und Turnier vom Bundesjugendtrainer Klaus Bitsch in Waltershausen / Thüringen. Arlette Haacke und Maximilian Spisla zeigten sich, so früh in der Saison, von ihrer besten Seite.

Das erste richtige Vorbereitungsturnier, „ Rhein-Shiai in Mayen bei Koblenz“, folgte. Mit knapp 600 Startern aus 10 Ländern und 80 Vereinen war es sehr gut besetzt und konnte gleich als echte Gradmessung betrachtet werden. Die Reinbeker Kämpfer wurden für ihren frühen Trainingsfleiß belohnt. Am Ende landete des TSV Reinbek auf Platz zwei des Medaillenspiegels.

Erste Plätze erkämpften sich Adam Chataev U10 -30KG, Cara Krumpmann U14 -49KG, sowie Corre Ahnsehl U14 -38KG.

Den zweiten Platz konnten sich Annika Schlüter Ü30 +60KG, Vincent Koop U18 -75 KG und Arlette Haacke U16 -47 KG sichern.

Dritte Plätze gab es für Maximilian Spisla Leistungsklasse -84 KG und Diana Vib U14 -49 KG.

„Eine unheimlich tolle Leistung zeigte uns als komplettes Team. Auch wenn es nicht für alle zu einer Platzierung gereicht hat, haben wir bei den anderen Vereinen einen bleibenden Eindruck hinterlassen können“, ist sich das Karateteam des TSV sicher.

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