Von links nach rechts: Stefan Parpart (Energieforum), Henning Krohn (Energieforum und Gemeinde), Petra Jürß (Bürgermeisterin), Hagen Billerbeck (Treurat und Partner), Manfred Wulf (Berater aus der Gemeinde Klinkrade) Foto: Gemeinde Westerau/hfr
Von links nach rechts: Stefan Parpart (Energieforum), Henning Krohn (Energieforum und Gemeinde), Petra Jürß (Bürgermeisterin), Hagen Billerbeck (Treurat und Partner), Manfred Wulf (Berater aus der Gemeinde Klinkrade)
Foto: Amt Nordstormarn/hfr

Westerau – Die Gemeinde Westerau hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum geplanten Nahwärmenetz getan und das Beratungsunternehmen Treurat und Partner aus Kiel mit der Durchführung eines Quartierkonzeptes und einer Machbarkeitsprüfung beauftragt.

Mit diesem 35.200 Euro teuren Konzept, das durch Bund und Land mit 85 % gefördert wird, soll durch die Fachberater bis zum Herbst 2017 eine Gesamtenergiebilanz für den Ortsteil Westerau erarbeitet werden und Möglichkeiten der Verbesserung „im Kleinen und Großen“ aufgezeigt werden.

So sollen zum Beispiel den Hauseigentümern die Vorteile eines hydraulischen Abgleichs bei der Heizung aufgezeigt werden oder die Wirksamkeit verschiedener baulicher Sanierungsmaßnahmen anhand von örtlichen Beispielen erläutert werden. Gleichzeitig werden die Energieverbrauchsdaten der Häuser erfragt, damit das Büro die Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit des wichtigen Projekts eines Nahwärmesystems auf Grundlage von Solarthermie und Holzhackschnitzel aus örtlich vorhandenen Knicks ermitteln kann.

Ziel ist der Ersatz von fossilen Energiequellen durch nachwachsende und CO2-neutrale Rohstoffe. Das Büro Treurat und Partner wurde aus 3 Bewerbern ausgewählt. Es wird im Sommer Aussagen darüber vorlegen, ob das Nahwärmenetz wirtschaftlich umsetzbar ist. Die Gemeindevertretung, das Energieforum und Treurat und Partner rufen die Hauseigentümer zum Mitmachen auf und wünschen sich die Bereitschaft zum Anschluss an das Nahwärmenetz.

Bei einem ersten Termin am 23.03.2017 verschaffte sich das Planungsbüro einen Überblick über alle Straßen in Westerau und mögliche Standorte für eine Energiezentrale. Weiterhin wurde der zeitliche Ablauf des Projekts besprochen. Als Auftaktveranstaltung soll den Hauseigentümern am 27.April um 19.30 Uhr im Gemeinschaftshaus Westerau das Projekt vorgestellt werden.

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