Folge uns!

Kultur

"Der Malprozess ist für mich wie ein Tanz"

Veröffentlicht

am

Die Künstlerin Annette Dyba . Foto: hfr

Die Künstlerin Annette Dyba . Foto: hfr

Glinde – Nach zahlreichen landesweiten Ausstellungen ist die Künstlerin Annette Dyba nun zum zweiten Mal in Schleswig-Holstein mit Ihren Werken zu Gast: Diesmal in Glinde.

Sie stellt Ihre Bilder bei der 25. Internationalen Kunstausstellung „FormArt“ des Kunstvereins Glinde vom 7. bis 9. April im Marcellin-Verbe-Haus in Glinde aus.

Die Bilder der Künstlerin zeichnen sich durch intensive Farben sowie expressive Formensprache aus. Die Acrylarbeiten sind vorwiegend abstrakt, stehen teils an der Schwelle zum Gegenständlichen. Sie lassen dem Betrachter Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.

Annette Dyba: „Der geistige Austausch mit den Betrachtern über meine Bilder ist mir sehr wichtig. Dieser ermöglicht einen Perspektivwechsel und entwickelt den Geist weiter.“

Die gelernte Diplom-Designerin mischt ihre Farbtöne aus den Grundfarben Rot, Gelb, Blau sowie Schwarz und Weiß. Neben Pinseln benutzt sie Malwerkzeuge wie Spachtel, Schwämme, Tücher sowie den eigenen Körper. Beim Schaffen tritt sie in einen intensiven Dialog mit dem Bild. Auch Musik nimmt bei Annette Dyba einen hohen Stellenwert ein. So sind das Mischen der Farben und der expressive Bewegungsablauf beim Malen der Bilder von Musik begleitet: „Der Malprozess ist für mich wie ein Tanz. Ein Tanz, bei dem die Farbe mein Partner ist und führt.“

Kreatives Schaffen ist für Annette Dyba existentiell. Bevor sie malt, setzt sie sich gedanklich mit einem Thema auseinander, liest dazu Texte und schreibt eigene Gedanken auf. So kommt sie in einen meditativen Zustand, bei dem sie ganz im Augenblick ist. Diese Authentizität spiegelt sich in ihren Bildern wider.

Einen bildhaften Eindruck von den Arbeiten von Annette Dyba finden Sie auf www.adyba.de.

Annette Dyba ist Künstlerin aus dem Ruhrgebiet, 1971 in Gelsenkirchen geboren, in Gladbeck aufgewachsen. Durch die künstlerisch geprägte Familie kommt Dyba schon früh mit Malerei und Musik in Kontakt.

Nach dem Abitur studierte sie zunächst Germanistik und Sport. Der Drang zum kreativen Schaffen setzte sich immer mehr durch, so dass ein Wechsel zu einem künstlerischen Studium unabdingbar war. Ihr Design-Studium schloss sie im Jahre 2000 ab und arbeitete als Designerin und Kunstlehrerin.

Seit 2006 ist sie freischaffend, und führt neben ihrer eigenen gestalterischen Tätigkeit auch Projektarbeiten durch und fertigt Auftragsarbeiten an. Seit über 20 Jahren veranstaltet sie Ausstellungen im In- und zunehmend auch im Ausland.

Weiterlesen
Werbung
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Familie und Freizeit

Video-Reportage: Die „Schleswig Holstein Music Video Awards“ im KuB

Veröffentlicht

am

So liefen die ersten „Schleswig-Holstein Music Videos Awards“ des Klngstdt e.V. im Oldesloer Kultur und Bildungszentrum. Als Medienpartner waren wir mit unseren Kameras live vor Ort. 

 

Weiterlesen

Familie und Freizeit

„Skandale und Liebe“ mit Scheibner im KuB

Veröffentlicht

am

Foto: Sinnlicht Fotografie/hfr

Bad Oldesloe – Nach dem sehr erfolgreichen Debut-Auftritt 2016 im KuB, kommt Hans Scheibner erneut nach Bad Oldesloe. Am 22. September um 20 Uhr präsentiert er, als einer der dienstältesten Satiriker im Norden, sein neues Programm „Skandale und Liebe“ im KuB-Saal.

Alles hängt mit allem zusammen, sagt Scheibner. So kriegt er es fertig, Donald Trump und seine Mauer in direkten Zusammenhang mit seinen Nachbarn zu bringen, die mit Verbissenheit darüber wachen, dass um Himmels Willen kein fremdes Auto ihre Auffahrt zum Wenden benutzt, und der Brexit erinnert ihn an die Scheidung seiner Freunde: der Mann hat Schluss gemacht, aber er darf doch wohl darauf hoffen, dass seine Ex ihm noch weiterhin die Unterhosen wäscht. Skandale bei Merkel, Erdogan, Dobrindt, und Co. – Skandale aber auch im Seniorenheim, weil Opa Meier  (91) dem Rentner Wagner (89) die schöne Emma Möller (82) ausgespannt hat.

Scheibner erzählt politische und unpolitische Geschichten aus dem Leben. Böse Geschichten über mordlustige Ehefrauen oder komische Geschichten über Wilma – die weinende Waschmaschine. Denn alles hängt eben mit allem zusammen.

Tickets sind online auf KuB-Homepage oder in der Stadtinfo in Bad Oldesloe zu erhalten, Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB noch Tickets erhalten.

Weiterlesen

Familie und Freizeit

Reinbek: Letzte Station der Museumskoffer-Tour

Veröffentlicht

am

Einer der Museumskoffer
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Reinbek – Die Wanderausstellung zum 150. Kreisjubiläum „Museum auf Reisen – Besondere Schätze aus Stormarns Museen“ ist an ihrer letzten Wanderstation angekommen: vom 14. September bis 24. September gastiert sie im Feuerwehrmuseum in Ohe (Reinbek).

Dort präsentiert das Feuerwehrmuseum rund um Herrn Jan Papke den besonderen Themen-Koffer mit historischen Exponaten zum Schwerpunkt “Frauen an den Brandherd! – Feuerwehrfrauen im zweiten Weltkrieg und heute“. Daneben sind die weiteren neun Reisekoffer der teilnehmenden Museen zu sehen, die jeweils unterschiedliche Themen und Exponate aus ihrem jeweiligen Museum und mit Bezug zu Stormarns Geschichte zeigen.

Das Feuerwehrmuseum ist nur nach Vereinbarung geöffnet, veranstaltet jedoch am 24. September einen großen Tag der offenen Tür und lädt herzlich ein. Zu den anderen Zeiten sollen Interessierte sich nicht scheuen, Herrn Papke für eine Öffnung zu kontaktieren: Telefon 0172 – 353 7712. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Anlässlich des Kreisjubiläums hat Marianne Lentz vom Stormarnschen Dorfmuseum das Konzept für eine große Kooperationsausstellung aller Stormarner Museen entwickelt. Es ist das erste Mal, dass ein so großes Museums-Netzwerk in Stormarn eine gemeinsame Ausstellung präsentiert und besondere Exponate durch das Kreisgebiet auf Wanderschaft schickt.

Teilnehmende Museen mit Themen-Koffern sind: Schloss Ahrensburg, Stormarnsches Dorfmuseum Hoisdorf, Heimatmuseum Bad Oldesloe, Heimatmuseum Reinfeld, Feuerwehrmuseum Ohe, Museum Rade, Heimatmuseum Bargteheide, Büromaschinenmuseum Koch, Schloss Reinbek, Museum Glinder Mühle.

Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte die letzten beiden Stationen in Reinfeld und anschließend in Ohe (Reinbek) nutzen und diese einmalige, vielfältige Themenausstellung besuchen.

Weiterlesen

Trending