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Der Kreis

Langschläfer verärgert: Eine Stunde weniger Schlaf – jetzt kommt die Sommerzeit!

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shutterstock.com/Montage SL

Umstellung auf Sommerzeit: Für viele Menschen ein Graus.

Sonntagmorgen (26. März) werden wieder die Uhren umgestellt – in die doofe Richtung. Die Stunde zwischen 2 Uhr und 3 Uhr nachts wird übersprungen und damit ist die Nacht eine Stunde kürzer. Ärgerlich für Langschläfer.

Manche Menschen drehen die Zeiger ohne zu murren einfach eine Stunde nach vorn. Andere kommen mit der Zeitumstellung weit weniger gut klar. Für sie geht der „Zeitdiebstahl“ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Laut einer aktuellen Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit wächst der Widerstand gegen die Zeitumstellung. 73 Prozent der Menschen in Deutschland halten sie für überflüssig und finden, dass sie abgeschafft werden sollte. Im Vergleich zu 2013 bedeutet dies einen Anstieg um drei Prozentpunkte. Drei von zehn Befragten hatten infolge der Zeitumstellung schon einmal Probleme.

Im vergangenen Jahr waren die Auswirkungen auch in Unternehmen und Betrieben spürbar: Laut DAK-Statistik gingen an den drei Tagen nach der Umstellung 15 Prozent mehr Krankmeldungen ein als an vergleichbaren Werktagen.

Frauen hatten laut DAK-Umfrage öfter Probleme mit der Zeitumstellung als Männer (32 zu 23 Prozent). Insgesamt am häufigsten litten die 45- bis 59-Jährigen darunter (36 Prozent). Drei Viertel der Betroffenen klagten über Müdigkeit, 62 Prozent hatten Einschlafprobleme, 36 Prozent konnten sich schlechter konzentrieren und jeder Fünfte kam zu spät zur Arbeit.

Zwölf Prozent nannten die Zeitumstellung gar als Auslöser für depressive Verstimmungen. „Früher aus den Federn, später ins Bett – die Zeitumstellung ist vergleichbar mit einem kleinen Jetlag. Bei vielen wirkt sich das vermeintlich unbedeutende Drehen an der Uhr spürbar auf Gesundheit und Wohlbefinden aus“, kommentiert DAK-Ärztin Elisabeth Thomas das Ergebnis.

„Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag zum anderen auf das fehlende Licht am Morgen und die ungewohnte Helligkeit am Abend ein.“ Ihre Empfehlung: „Frische Luft, bewusste Entspannung und Gelassenheit sind die besten Mittel, um möglichst schnell wieder in den Takt zu kommen.“

In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche Normalzeit, die umgangssprachlich auch Winterzeit genannt wird.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Elin Bell und Fayzen kommen ins KuB

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Elin Bell kommt ins KuB.
Foto: Albert Rein und Anni Buhl

Bad Oldesloe – Lichterketten, Partybänke und mittendrin die Gartenparty-Bühne. Mit einer ganz eigenen Atmosphäre hat sich „Big City light“ im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum nach einem Jahr voll in der regionalen Musikszene etabliert. Die im KuB gemeinsam von der Kulturabteilung der Stadt und dem Musikerverein Klngstdt e.V. entwickelte Veranstaltungsreihe setzt auf die intime, familiäre Atmosphäre einer Gartenparty – die allerdings im Saal stattfindet – und kombiniert sie auch bei der nächsten Ausgabe am Freitag, 24. November, mit erstklassigen Singer-Songwriter-Klängen.

Zu Gast ist zum dieses Mal zum Einen die Hamburger Musikerin Elin Bell, die mit ihrer Band nach Bad Oldesloe kommt und ihre 2017er Ep „Catch my trace“ im Gepäck hat. Ihre Songs haben ihr Wurzeln zwar oft im Jazz, sind aber stets mit Zutaten aus Indie-Pop und Singer-Songwriter-Elementen angereichert. Da Bell auch mit unterschiedlichsten anderen Musikern zusammenarbeitet, sind ihre Einflüsse so unterschiedliche, wie ihre Arrangements abwechslungsreich sind. Ihre oftmals auch anspruchsvollen Kompositionen verlieren dabei aber die Zugänglichkeit und einen gewissen Ohrwurmcharakter nicht aus den Augen.

Den Oldesloern ist sie nach mehreren Auftritten in der Kreisstadt längst keine Unbekannte mehr. Unter anderem ist die junge Hamburgerin aber auch als Backgroundsängerin und Begleitmusikerin für aufstrebende Musiker aus der Region wie Magnus Landsberg, Liza und Kay oder auch Miu auf den Bühnen unterwegs.

Der zweite Musiker des Abends ist der deutsch-iranische Songschreiber Fayzen. 1983 wurde er als Farsad Zoroofchis in Hamburg geboren. Der Name Fayzen stammt noch aus seiner Zeit als Hip-Hop-MC. Seine Mix-Tapes verkaufte er damals auf den Hamburger Straßen ungefähr 20 000 Mal. Nach einigen Jahren wurde sein musikalisches Schaffen aber vielschichtiger. Gitarre und Klavier kamen hinzu. Sein eigener Stil bildete sich immer weiter heraus. Die ersten Demos der neuen Songs  landeten bei einer Plattenfirma und Fayzen erhält einen Plattenvertrag. Seitdem ist er auf kleinen und großen Bühnen im ganzen Land unterwegs.

2013 gewann Fayzen den Hamburger Musikpreis „Hans“. Seine Songs erzählen auch heute noch Geschichten, manchmal hört man noch die Wurzeln im Sprechgesang, oft sind es aber echte Songwriter-Perlen, die oft mit leicht melancholischem Einschlag versehen sind. Im musikalischen Gepäck bringt der sympathische 34-Jährige sein neues Album „Gerne allein“ mit, das beim Majorlabel Universal erschienen ist und das es kürzlich immerhin auf Platz 76 in die deutschen Alben-Charts schaffte.

Termin: Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr

Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

VVK: 12,50 €/ 3,50 € (erm.), AK: 11 €/ 5 € (erm.)

 

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Sport

TSV Reinbek: Nele Golomb schwimmt zum Landestitel

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Nele Golomb mit ihrer Goldmedaille.
Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek/Kiel – In Kiel trafen sich am 4./5. November Schwimmerinnen und Schwimmer aus 24 Vereinen zu den Schleswig-Holsteinischen Kurzbahnmeisterschaften. Mit einem kleinen Team von vier Aktiven war auch die TSV Reinbek vertreten. Erfolgreichste Reinbekerin war Nele Golomb. Sie wurde Schleswig-Holsteinische Jahrgangsmeisterin im Jahrgang 2004 über 100m Schmetterling in 1:09,35 min.

In einem großartigen Rennen verbesserte sie ihre bisherige persönliche Bestzeit deutlich und wurde dafür mit Gold belohnt. Auch auf der doppelten Distanz, 200m Schmetterling machte Nele einen großen Leistungssprung und gewann die Bronzemedaille.

Medaillen gab es auch für Roman Bukowiecki. Roman wurde Vizejahrgangsmeister im Jahrgang 2001 über 200m Rücken in 2:19,04 min. Für ihn war dies ebenfalls ein persönlicher Rekord. Zwei weitere Medaillen holte er über 100m Rücken und 100m Brust. Hier gewann er jeweils Bronze.

Bronze ging auch an Maximilian Krull. Obwohl die Vorbereitungsphase auf diese Meisterschaften für Maximilian nicht optimal verlief, wurde er Dritter in der offenen Wertungsklasse über 50m Freistil.

Tjark Lindh, Jg. 2001, verpasste eine Medaille nur knapp. Gleich zweimal – über 100m und 200m Brust – belegte er Platz vier. Dennoch war es auch für ihn eine erfolgreiche Meisterschaft, da er jeden seiner Starts mit persönlicher Bestleistung beendete. Das Fazit der Trainerin Birgit Krebs für diese Meisterschaften lautete: „Kleines Team mit großartigen Leistungen.“

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Ahrensburg

Literatur in der Kirche: Chassidische Erzählungen als Ausdruck jüdischer Frömmigkeit

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Helga und Hans Konrad Tempel aus Ahrensburg. Foto: privat

Ahrensburg – Ein philosophischer Abend mit Musik: Dies präsentiert der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am kommenden Sonntag, 26. November, in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Ab 19.30 Uhr werden sich die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel in einem Vortrag ganz den philosophischen Gedanken Martin Bubers widmen. Interessierte tauchen so musikalisch und auch literarisch in die religiöse Welt des osteuropäischen Judentums vor drei Jahrhunderten ein.

Helga und Konrad Tempel geben einen Einblick in die religiöse Bewegung des Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstand. Martin Buber (1878-1965) hat in seinen Büchern unzählige der in den ukrainischen und polnischen Ghettos von Rabbinern erzählten Geschichten veröffentlicht und so maßgeblich auf den Chassidismus aufmerksam gemacht. Viele der meist kurzen Geschichten Bubers werden vorgelesen.

Musikalisch wird die Veranstaltung durch jüdische Volksmusik untermalt, die „Klezmer-Musik“ genannt wird. Kerstin Garthe (Gesang), Hanna Garthe (Violine), Fabian Garthe (Klarinette), Hannelore Kleefeld (Kontrabass) und Stefanie Mahncke-Wachter (Klavier) werden somit zu der besonderen Atmosphäre des Abends beitragen.

Obwohl Martin Buber selbst über allen jüdischen Richtungen stand, widmete er sich dem Verständnis der jüdischen Bewegung im Westen. Dafür übersetzte er zahlreiche Erzählungen in die deutsche Sprache. Zeit seines Lebens vermittelte Buber zwischen der bedrohten traditionellen jüdischen Welt im Osten und der westlichen wissenschaftlichen und aufklärerischen Moderne.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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