Symbolfoto: Stormarnlive
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Reinfeld  Osterfeuer werden oft im Garten entzündet. Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Garten ist sowohl aus abfallwirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll. Darauf weist jetzt die Stadt Reinfeld hin.

Zum einen sind die Grünabfälle verwertbar, denn durch Kompostierung und Verwertung des Kompostes können die enthaltenen Nährstoffe wieder genutzt werden. Auf diese Weise werden keine Abfalldeponien belastet.

Durch Verbrennen werden klimaschädliche Gase freigesetzt und natürlich durch Rauch auch Nachbarn belästigt. Letztendlich werden durch das Verbrennen in nicht unerheblichen Maß Kleintiere getötet, die sich in den aufgeschichteten Grünschnitthaufen sehr schnell „einnisten“.

Ökologische Gartenbewirtschaftung beinhaltet, dass pflanzliche Abfälle kompostiert werden. Wer dies im eigenen Garten machen kann, wird den Kompost als Bodenverbesserungsmittel und evtl. geschreddertes Holzmaterial und Laub zum Abdecken der Beete verwenden.

Kann die Verwertung von pflanzlichen Abfällen im eigenen Garten nicht stattfinden, können diese dem Kreis Stormarn zur Verwertung überlassen werden: Hierfür steht den Bürgern die „Braune Tonne“ oder der Recyclinghöfe der Abfallwirtschaft Südholstein in der Weddernkoppel in Reinfeld zu Verfügung.

Viele Mitbürger möchten jedoch auf das alljährliche Osterfeuer im eigenen Garten nicht verzichten. Die Stadt Reinfeld bittet daher die Osterfeuer anzumelden und stellt dafür auf der Internetseite der Stadt unter der Rubrik: Rathaus und Politik / Formulare ein Anmeldeformular für ein Feuer bereit.

Auf dem Formular ist u. a. der Ort des Feuers zu vermerken. Dem Anmeldeformular beigefügt ist ein Merkblatt über das Verbrennen pflanzlicher Abfälle, das von dem Bürger der das Feuer anmeldet, auch beachtet werden sollte.

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