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Lübeck

Polizeiwarnung vor falschen Stadtwerkemitarbeitern

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Stormarnlive

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Stormarnlive

Lübeck –  In den vergangenen Tagen ist es zu Vorfällen gekommen, bei dem sich Männer als Mitabeiter der Stadtwerke Lübeck ausgegeben haben, um in Wohnungen zu gelangen und Verträge abzuschließen. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nicht um Mitarbeiter des Unternehmens handelt!

Die Vorfälle, die polizeilich bekannt geworden sind, ereigneten sich am 15. und am 20. März 2017 in Stadtteile St.-Lorenz Nord.

In einem Fall gelang es einem Mann, in die Wohnung eines 49-jährigen Lübeckers zu gelangen und eine „Vertragsveränderung“ schriftlich aufzusetzen. Als der angebliche „Stadtwerkemitarbeiter“ jedoch sofort die Unterschrift auf dem Vertrag forderte und der Kunde sich alles noch einmal überlegen wollte bzw. die Angaben persönlich prüfen wollte, nahm der „Betrüger“ alle Unterlangen an sich und verließ die Wohnung.

In einem anderen Fall gelangte ein „falscher Mitarbeiter“ gar nicht erst in die Wohnung einer 82-jährigen Lübeckerin. Als der Mann sein Anliegen an der Tür vorgetragen hatte, teilte die Seniorin ihm nur mit, dass sie keine Vertragsänderung wünsche und schloss die Tür!

In beiden Fällen ist kein Schaden entstanden. Es kann an dieser Stelle keine Personenbeschreibung veröffentlicht werden, da sie in beiden Fällen differiert, so dass es möglich ist, dass verschiedene Personen mit dieser „Masche“ in Lübeck unterwegs sind.

Die Fälle werden bei dem Kommissariat 14 der Polizei in Lübeck bearbeitet. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen genommen.

Hinweis:

– Sollten vergleichbare Fälle vorliegen, rufen Sie bitte umgehend die Polizei, damit durch diese die Person/en festgestellt und überprüft werden kann.

– Mitarbeiter der Stadtwerke Lübeck führen immer einen Ausweis mit sich, den sie unaufgefordert vorlegen. Bitte prüfen Sie diesen Ausweis genau. Es ist schon vorgekommen, dass Kopien von  angeblichen Mitarbeitern vorgelegt wurden.

– Haben Sie Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines Mitarbeiters, rufen Sie bei den Stadtwerken Lübeck an. Hier kann Ihnen Auskunft gegeben werden, ob es sich um echte Mitarbeiter handelt.

– Zur Zeit findet von Seiten der Stadtwerke Lübeck keine direkte aufsuchende Vertriebstätigkeit im Raum Lübeck statt.

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Lübeck

Lübeck: 45-Jährige sitzt mit Stichverletzung im Auto – Verdächtiger festgenommen

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Polizisten nehmen den tatverdächtigen Ehemann fest. Foto: mopics.eu

Lübeck – Gegen Mitternacht (14. auf den 15.11.) wurde eine 45-jährige Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Lübeck St. Lorenz mit Stichverletzungen am Hals in einem Auto aufgefunden. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und dort notoperiert. Ihr Ehemann wurde vorläufig festgenommen.

Gegen 00.00 Uhr wurde eine 45-jährige Lübeckerin in einem Nissan sitzend mit einer Stichverletzung im Halsbereich aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen ihren 40-jährigen Ehemann. Die Verletzte wurde notoperiert; Lebensgefahr besteht zurzeit nicht. Weitere Befragungen zu den näheren Tatumständen konnten allerdings noch nicht durchgeführt werden.

In ihrem Nissan ist die Frau zu einer Tankstelle gefahren. Foto: mopics.eu

Der Ehemann wurde gegen 01.00 Uhr in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in St. Lorenz Nord von Beamten des Lübecker Zivilstreifenkommandos und Beamten des 2. Polizeireviers vorläufig festgenommen. Der Mann befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam Lübeck.

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Der Kreis

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Facebook-Freunde

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Foto: Shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe – Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Internet. In jüngster Vergangenheit erstellen Betrüger vermehrt Kopien ausgesuchter Facebook-Profile mit dem Ziel, von den Geschädigten per SMS Bestätigungscodes für Onlinezahlungen zu erhalten.

Die Masche ist einfach. Der Betrüger sucht sich ein überwiegend öffentlich angelegtes Facebook-Profil ohne oder mit sehr wenig Sicherheitseinstellungen aus. Dann erstellt er ein neues Profil mit demselben Namen und kopiert die vorhandenen Bilder des Originalprofils in das neue Profil hinein. Anhand der öffentlichen Freundesliste in dem originalen Facebook-Profil werden diese Freunde unter einem Vorwand per Facebook-Messenger angeschrieben.

Es wird gebeten, die Handynummer neu zu übermitteln, da diese nicht mehr vorhanden sei. In der Folge werden an die erlangte Handynummer auf Initiative des Täters Codes von Drittanbietern gesendet. Der angebliche Facebook-Freund kündigt diese Codes an und bittet um deren Weiterleitung an seine Handynummer.

Zwar erfolgt in der SMS mit den Codes in der Regel der Hinweis, dass das Einlösen dieser Codes Kosten verursacht, (verschiedene zweistellige Summen), dennoch werden diese in gutem Glauben an den „Facebook-Freund“ weitergeschickt. Dieser setzt die Codes dann für sich ein und erhält den entsprechenden Gegenwert. Die Gebühr wird jedoch über die Handyrechnung des Geschädigten abgegolten.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Freundschaftsanfragen über Facebook anzunehmen, wenn Zweifel hinsichtlich der Identität des Absenders bestehen. Insbesondere sollte man niemals seine persönlichen Daten, vor allem nicht die Handynummer, per Facebook-Messenger versenden. Zahlencodes sollten in jeden Fall nur nach persönlicher Rücksprache weitergeleitet werden, wenn zweifelsfrei fest steht, dass es sich bei dem Empfänger tatsächlich um den Freund oder Bekannten handelt.

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Lübeck

Keine Untersuchungshaft: Gabelstapler-Rambo (28) kommt frei

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Foto: mopics.eu

Lübeck – Der Mann, der am Sonntagmorgen eine Spur der Verwüstung durch den Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde gezogen hat, darf nach Hause gehen.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Haftbefehl beantragt, diesen aber wieder zurückgezogen. Der 28-Jährige hat einen festen Wohnsitz. Daher sieht die Staatsanwaltschaft keine Fluchtgefahr. 

Der 28-Jährige bestieg in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag einen tonnenschweren Gabelstabler und zerstörte damit auf dem Skandinavienkai rund 40 Fahrzeuge. Darunter waren auch viele Neuwagen. Bei der Aktion verursachte der Mann einen Schaden im einstelligen Millionenbereich. 

Warum der Mann das Hafengelände derart verwüstete, ist unklar. Der 28-Jährige hatte 1,1 Promille und war nur mit Handschuhen bekleidet. Polizisten beendeten die Amokfahrt, indem sie auf den 32 Tonnen schweren Gabelstapler kletterten und mit dem Einsatz von Pfefferspray drohten. 

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