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Kreis Segeberg

Vier Millionen Euro: Geldregen für schnelles Internet

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Gero Storjohann (Mitglied des Bundestages), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär), Meike Kretschmer (Breitbandversorgung Wege-Zweck-Verband Segeberg und Bettina Albert (Bürgermeisterin Pronstorf). Foto: hfr

Gero Storjohann (Mitglied des Bundestages), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär), Meike Kretschmer (Breitbandversorgung Wege-Zweck-Verband Segeberg und Bettina Albert (Bürgermeisterin Pronstorf). Foto: hfr

Bad Segeberg – Schnelles Internet in kleinen Gemeinden: Der Kreis Segeberg erhält Bundesfördermittel für den Ausbau des Glasfasernetzes in Höhe von vier Millionen Euro. 

Im Zuge des Bundesprogrammes für den Glasfaserausbau nahmen Gero Storjohann, Meike Kretschmer (Breitbandversorgung Wege-Zweck-Verband Segeberg) und Bettina Albert (Bürgermeisterin Pronstorf) gestern im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin den Breitband-Förderbescheid für das Cluster Segeberg-Ost vom Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann entgegen.

Den Antrag für den Breitband-Förderbescheid zum Ausbau des Glasfasernetzes hatte der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg gestellt, welcher nun erfolgreich in Höhe von vier Millionen Euro bewilligt wurde.

Der Wege-Zweckverband gründete die Initiative Breitband mit dem Ziel, die Einwohner und Gewerbetreibenden aus dem Kreis Segeberg im unterversorgtem Raum mit einer besseren Internetverbindung auszustatten.

39 Gemeinden der Region haben dem Wege-Zweckverband bisher mit der Versorgungsaufgabe beauftragt. 23 Gemeinden konnten bisher erfolgreich besser angebunden werden. Hierbei werden Gemeinden in Cluster zusammengefasst. Die neu errungenen Fördermittel kommen den Außengebieten der bereits erschlossenen Gemeinden Glasau,Nehms, Pronstorf, Rohlstorf, Schieren, Seedorf und Wensin, sowie den kompletten Gemeinden Bahrenhof, Blunk, Bühnsdorf, Krems II und Travenhorst zugute.

Seit 2015 unterstützt der Bund die Kommunen und Landkreise mit dem vier Milliarden Euro schweren Förderprogramm zum Ausbau des Breitbandnetzes.

Mit diesem Geldregen will Bundesminister Alexander Dobrindt erreichen, dass es bis 2018 auf der Landkarte Deutschlands keine weißen Flecken mehr gibt.

Ziel ist es also bis 2018 flächendeckend für schnelles Internet zu sorgen und unterversorgten Gebieten einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde zu garantieren. Bisher konnten hierfür 375 Anträge für ganz Deutschland positiv beschieden werden.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann äußerte sich erfreut über die Vergabe des Breitband-Förderbescheides, für dessen Entstehung er sich im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur aktiv eingesetzt hatte:

„Ich bin sehr froh darüber, dass der Antrag für die Gemeinden des Kreises Segeberg positiv beschieden wurde. Mit dem Bundeszuschuss in Höhe von vier Millionen Euro ist ein notwendiger Baustein zum Ausbau des Breitbandnetzes gesetzt wurden. Hiermit lässt sich eine erhebliche Verbesserung für die betroffenen Haushalte erreichen. Für die betroffenen Regionen bedeutet dies nunmehr eine verbesserte Downloadrate von mindestens 50 Mbit/s.“

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Kreis Segeberg

Phosphor-Gefahr: Polizei warnt vor vermeintlichem Bernstein

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Polizei Pressesprecher
Archivfoto: SL

Wedel – Am späten Freitagnachmittag ist es am Wedeler Elbstrand zu einer gefährlichen Verwechslung zwischen Bernstein und Phosphor gekommen.

Um 18:51 Uhr alarmierte eine Spaziergängerin die Wedeler Polizei und Feuerwehr, nachdem sich ihr vermeintlicher Bernsteinfund selbst entzündet hatte. Am Elbstrand hatte die 41-Jährige aus Moorrege in der Nähe des Beachclubs zuvor einen ca. einen Zentimeter großen Stein, den sie für Bernstein hielt, im noch nassen Sand gefunden und in ihre Jackentasche gesteckt. Als sie sich wenig später auf eine Bank setzte und die Jacke neben sich legte, machten Andere sie plötzlich darauf aufmerksam, dass ihre Jacke brenne.

Nach den Schilderungen gingen Feuerwehr und Polizei davon aus, dass es sich bei dem Bernsteinfund um Phosphor gehandelt haben dürfte, welcher sich in Verbindung mit Sauerstoff selbst entzündet hatte. Aufgrund der Gefahrenlage entsandte die Einsatzleitstelle daher vorsorglich einen Rettungswagen und einen Notarzt und alarmierte außerdem den Löschzug „Gefahrgut“ des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg.

Erste Einsatzkräfte konnten jedoch vom Einsatzort Entwarnung für den Rettungsdienst geben: lediglich die Jacke war stark beschädigt, die Frau selbst war aber unverletzt geblieben. Rettungswagen und Notarzt konnten den Einsatz daher zeitnah wieder abbrechen. Die Feuerwehr dagegen suchte im Einsatzverlauf den übrigen Strandbereich ab, ohne jedoch weitere vergleichbare „Steine“ zu finden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der gefährlichen Verwechslungsgefahr von Bernstein und Phosphor. Weißer Phosphor wurde im zweiten Weltkrieg als Bestandteil von Brandbomben eingesetzt und wird heute noch nach vielen Jahren an die Strände gespült.

Im Aussehen ist er leicht mit Bernstein zu verwechseln. Sobald der Phosphor jedoch trocknet, reagiert er mit Sauerstoff, entzündet sich selbst und ist auch mit Wasser nicht mehr zu löschen.

In Hosen- und Jackentaschen kann der gefährliche Fund dann zu schwersten Verletzungen führen, wenn der Phosphor mit 1.300°C verbrennt. Die entstehenden Verbrennungen sind dabei weitaus schwerwiegender, als normale Brandwunden, und sind in der Regel nur noch durch Hauttransplantationen in Spezialkliniken zu behandeln.

Vermeintliche Bernsteinfunde sollten Sammler und Spaziergänger daher niemals in der Kleidung oder am Körper, sondern in geeigneten Dosen und Behältern transportieren und aufbewahren.

Wikipedia-Info zu Phosphor

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Kreis Segeberg

Nach Mord an Boxer (22) hofft die Polizei auf Hinweise

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: Stormarnlive

Hamburg/Itzehoe – Nachdem die Identifizierung der am Rastplatz Holmmoor an der A7 gefundenen Leiche mittels des Fingerabdruckabgleichs und sonstiger Merkmale erfolgt ist, liegt nun das Ergebnis der DNA-Analyse vor.

„Danach handelt es sich bei dem Toten definitiv um den 22 Jahre alten und seit Ende Juni 2017 vermissten Boxher aus Schenefeld“, teilt die Polizei mit.

Die Ermittlungen der Itzehoer Mordkommission in diesem Fall dauern aktuell an. Wer tötete das große Hamburger Boxtalent Tunahan Keser und warum? Wer schoss seinem Trainer kurz zuvor ins Knie ?

Da die Beamten bisher keine Spur des Täters haben, suchen sie dringend nach Zeugen und fragen daher:

– Wer hat rund um den Fundort der Leiche im Bereich der Raststätte Holmmoor im Zeitraum vom 23. Juni 2017 bis zum 21. Juli 2017 verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? –

Wer hat am Tag des Verschwindens des 22-Jährigen (23. Juni 2017) nach 17.00 Uhr in der Hamburger Kollaustraße im Bereich des Audi-Autohauses verdächtige Beobachtungen gemacht? Ein Zeuge hat den jungen Mann hier zuletzt gesehen.

– Wem ist in den Tagen nach dem 23. Juni 2017 in der Straße Alte Kollaustraße in Hamburg ein schwarzer Maserati aufgefallen?

-Wer kann sachdienliche Hinweise zu der Schussabgabe zum Nachteil des 37 Jahre alten Trainers des Opfers geben? Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 23. Juni 2017 gegen 0.30 Uhr in der Wedeler Straße, Möllers Park. Möglicherweise steht die gefährliche Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt.

Hinweise nimmt die Itzehoer Kripo unter der Telefonnummer 04821 / 6020 entgegen.

Parallel zu diesem Aufruf wird die Polizei in Wedel und in Hamburg einen Zeugenaufruf per Flyer in den oben genannten Bereichen starten.

 

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Nach Mord an Boxer (22) hofft die Polizei auf Hinweise

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: Stormarnlive

Hamburg/Itzehoe – Nachdem die Identifizierung der am Rastplatz Holmmoor an der A7 gefundenen Leiche mittels des Fingerabdruckabgleichs und sonstiger Merkmale erfolgt ist, liegt nun das Ergebnis der DNA-Analyse vor.

„Danach handelt es sich bei dem Toten definitiv um den 22 Jahre alten und seit Ende Juni 2017 vermissten Boxher aus Schenefeld“, teilt die Polizei mit.

Die Ermittlungen der Itzehoer Mordkommission in diesem Fall dauern aktuell an. Wer tötete das große Hamburger Boxtalent Tunahan Keser und warum? Wer schoss seinem Trainer kurz zuvor ins Knie ?

Da die Beamten bisher keine Spur des Täters haben, suchen sie dringend nach Zeugen und fragen daher:

– Wer hat rund um den Fundort der Leiche im Bereich der Raststätte Holmmoor im Zeitraum vom 23. Juni 2017 bis zum 21. Juli 2017 verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? –

Wer hat am Tag des Verschwindens des 22-Jährigen (23. Juni 2017) nach 17.00 Uhr in der Hamburger Kollaustraße im Bereich des Audi-Autohauses verdächtige Beobachtungen gemacht? Ein Zeuge hat den jungen Mann hier zuletzt gesehen.

– Wem ist in den Tagen nach dem 23. Juni 2017 in der Straße Alte Kollaustraße in Hamburg ein schwarzer Maserati aufgefallen?

-Wer kann sachdienliche Hinweise zu der Schussabgabe zum Nachteil des 37 Jahre alten Trainers des Opfers geben? Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 23. Juni 2017 gegen 0.30 Uhr in der Wedeler Straße, Möllers Park. Möglicherweise steht die gefährliche Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt.

Hinweise nimmt die Itzehoer Kripo unter der Telefonnummer 04821 / 6020 entgegen.

Parallel zu diesem Aufruf wird die Polizei in Wedel und in Hamburg einen Zeugenaufruf per Flyer in den oben genannten Bereichen starten.

 

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