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Kreis Segeberg

19 – Jähriger greift Bruder und Eltern mit Beil an

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stormarnlive.de (Symbolfoto)

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Reinsbek – In Reinsbek ( Kreis Segeberg ) ist es am Montagabend gegen 18.45 Uhr  zu einem Angriff auf ein Ehepaar und dessen einen Sohn (16) gekommen sein. Der ältere Bruder des 16-Jährigen soll sie mit einer Axt angegriffen haben, als ein Streit eskalierte.

Zunächst gerieten im Ahornweg zwei Brüder aneinander. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge malträtierte der 19-Jährige Sohn der Familie seinen 16-jährigen Bruder zunächst mit Schlägen und Tritten, bevor sich der Streit auf die 50-jährige Mutter ausweitete.

Der 19-Jährige ging fortan mit einer Axt auf seine Mutter los, schlug auf sie ein und fügte ihr dadurch schwere Verletzungen zu. Den weiterhin in den Streit involvierten jüngeren Bruder attackierte der 19-Jährige ebenfalls mit der Axt und verletzte ihn dadurch am Bein.

Schließlich versuchte der 52-jährige Vater der Familie, die Situation zu beruhigen und den eskalierenden Streit zu entschärfen. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit seinem Sohn gelang es ihm, diesen zunächst in einem Zimmer des Hauses einzusperren. Hierbei versetzte der 19-Jährige seinem Vater mindestens einen Messerstich in den Oberkörper.

Schlussendlich konnte der fortan Tatverdächtige sein Zimmer verlassen und trat zu Fuß die Flucht in unbekannte Richtung an. In den darauffolgenden Stunden fahndeten insgesamt 21 Streifenwagen in der Umgebung nach dem flüchtigen jungen Mann. Darüber hinaus setzte die Polizei sechs Diensthunde sowie einen Hubschrauber der Bundespolizei ein.

Rettungskräfte transportierten die beiden schwerverletzten Elternteile sowie deren jüngeren leichtverletzten Sohn jeweils mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Gegen 3 Uhr in der Früh stellte sich der 19-Jährige auf der Davidwache in der benachbarten Hansestadt Hamburg der Polizei.

 

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Kreis Segeberg

Polizei Bad Segeberg warnt vor gefälschten Mahnschreiben

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Bad Segeberg – Gestern haben zwei Bürger aus dem Großraum Bad Segeberg bei der Kriminalpolizei Strafanzeige erstattet, da sie Schreiben mit unberechtigten Zahlungsaufforderungen erhalten haben.

„Diese Masche ist der Polizei hinlänglich bekannt. In diesem Fall fordert ein angeblich in Hamburg ansässiges Inkassounternehmen im Auftrag von Gewinnspiel- und Zeitschriftenverlagen ausstehende Forderungen im hohen dreistelligen Bereich“, so Polizeisprecher Lars Brockmann.

Tatsächlich haben die Betroffenen in den seltensten Fällen einen derartigen Vertrag geschlossen. Gleichzeitig wird ein deutlich günstigeres Vergleichsangebot unterbreitet.

Sofern die Forderung nicht kurzfristig beglichen würde, droht das Unternehmen mit der Zwangsvollstreckung, Pfändung von Rentenansprüchen oder einer SCHUFA-Meldung.

Die auf dem beigefügten Überweisungsträger eingetragene IBAN verfügt hier über die Länderkennung für Rumänien.

Bisher haben die Ermittler lediglich von zwei derartigen Schreiben Kenntnis erlangt, gehen allerdings davon aus, dass eine wesentlich größere Anzahl zugestellt worden sein dürfte.

Wer sich sicher ist, dass es sich um unberechtigte Forderungen handelt, sollte sich an die Polizei wenden. Weiterhin bieten die Verbraucherzentralen Beratung und Muster für Widerrufsschreiben an.

Vorsicht ist auch bei der „Hotline-Nummer“, in diesem Fall mit britischer Vorwahl, geboten – hier kann sich eine weitere Kostenfalle verbergen.

Potentielle Betrugsopfer melden sich bitte bei der Kriminalpolizeistelle in Bad Segeberg unter 04551 8840.

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Kreis Segeberg

Inventar zerschlagen und Feuer gelegt: Randalierer zerstören Sportlerheim

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Trappenkamp – Sie hinterließen eine Spur der Zerstörung: In Trappenkamp (Kreis Segeberg) haben unbekannte Täter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf einer Sportanlage randaliert und sogar Feuer gelegt.

Zunächst verarbeiteten die Randalierer auf der Sportanlage der örtlichen Fußball- und Tennissparte Tische und Bänke zu Kleinholz, beschädigten einen Unterstand und den Lagerraum. Anschließend brachen die Täter in die Gaststätte des Sportlerheims ein und zerstörten diverses Inventar.

Feuer in Einliegerwohnung gelegt

Als Krönung des sinnlosen Gewaltexzess verschafften sie sich dann auch noch Zutritt zu einer leerstehenden Einliegerwohnung auf dem Gelände und legten ein Feuer.

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Brandes auf weitere Gebäudeteile. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Der Brandort wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise (04551 / 884-0).

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Kreis Segeberg

Norderstedt: 1957er Chevrolet in Brand geraten

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Foto: Feuerwehr Friedrichsgabe/hfr

Norderstedt – Da blutete Oldtimerfans das Herz. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe wurde in Norderstedt zu einem brennenden PKW auf die Kohtla-Järve-Straße alarmiert.

Vor Ort eingetroffen brannte ein Chevrolet Baujahr 1957 im Motorraum. Das Feuer hatte sich bereits durch das Armaturenbrett in den Innenraum gefressen, der Fahrer konnte sich unverletzt retten.

Unter Atemschutz wurde der Brand gelöscht und auslaufender Kraftstoff aufgefangen. Für die Löscharbeiten war die Kohtla-Järve-Straße voll gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen im gesamten Umkreis führte.

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