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Kultur

Nach großer Nachfrage: Bargteheide-Vortrag wird wiederholt

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Foto: Kreis-Archiv Stormarn/hfr

Foto: Kreis-Archiv Stormarn/hfr

Bargteheide – Das Kreisarchiv Stormarn zeigt in Kooperation mit der Stadt Bargteheide am 24.03.2017 um 19 Uhr im Ganztagszentrum, Am Markt 2, noch einmal den Bildvortrag „150 Jahre Kreis Stormarn – Bargteheide im Bild“. Die Historikerin Dr. Karin Gröwer wird Sie auf eine kurzweilige und informative Bilderreise durch die Vergangenheit Bargteheides mitnehmen.

Die teilweise noch nie gezeigten Bilder, die von dem noch stark ländlich geprägten Dorf um 1900 bis zum modernen städtischen Leben im neuen Jahrtausend hinein reichen, werfen Schlaglichter auf die Entwicklung Bargteheides. Sie entführen die Betrachter in eine heute fremd erscheinende Vergangenheit wie die zaghaften Anfänge des Gewerbegebietes um 1960 oder lassen Altvertrautes wie die beliebte Gaststätte „Lindenhof“ wieder lebendig werden.

Foto: Kreis-Archiv Stormarn/hfr

Foto: Kreis-Archiv Stormarn/hfr

Die allgegenwärtigen Erdarbeiten, die die Straßen Bargteheides zur Verlegung von Wasserleitungen und Kanalisation in den 1960er Jahren durchwühlten, führen vor Augen, dass Verkehrsbehinderungen nicht nur ein aktuelles Problem darstellen. Auf die Zuschauer warten Erinnerungen an die Umzüge des Kindervogelschießens in den 1950er/60er Jahren und die Volks- und Schützenfeste in den 1970er/80ern. In manch einem werden Erinnerungen an die Schulzeit in der Volksschule an der Alten Landstraße, der Dörfergemeinschaftsschule Bargteheide-Land oder der Realschule am Schulzentrum wach.

Für einen entschwundenen Ort im Herzen Bargteheides – den Jahnplatz – steht noch heute der Straßenname „Am Alten Sportplatz“. Er war bis um 1970 Arena für den Schulsport und zahllose Fußballspiele, Veranstaltungsort für den TSV und viele Kreissportfeste.

Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Die Badestelle am Teich in dem als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme unter den Nationalsozialisten 1933 angelegten Volkspark wandelte sich Ende der 1960er Jahre zu einem modernen Schwimmbad. Das alljährliche Abbaden als krönender Abschluss der Badesaison war immer von humoristischen Einlagen begleitet, für die 1971 auch das damals älteste DLRG-Mitglied Helmut Linsen noch einmal vom Drei-Meter-Sprungbrett fiel.

Fotografen dokumentierten den Bau von Schlichtwohnungen um 1960 ebenso wie den Einbruch in die Volksbank 1965 und den autofreien Sonntag 1991. Sie fingen skurrile Situationen wie das üppige kalte Buffet zum 100-jährigen Jubiläum des TSV 1968 ein oder die besondere Stimmung auf den noch beschaulichen Straßen um die Mitte des 20. Jahrhunderts.

Das Kreisarchiv hat einen Begleitband herausgegeben, der zu jedem Vortrag 10 interessante Bilder mit Beschreibung enthält, also 150 Bilder insgesamt.

Er ist erhältlich für 20 € über den Buchhandel oder das Kreisarchiv.

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Kultur

Treffen der Orgelvirtuosen in Großhansdorf

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Thomas Ospital
Foto: Mirko Cvjetko/hfr

Großhansdorf – Internationale Orgelvirtuosen aus Barcelona, Paris und dem dänischen Næstved suchen im November den Weg in den Landkreis Stormarn, um im Rahmen der 3. Großhansdorfer Orgelwochen die neue Grenzing-Orgel in der Auferstehungskirche zum Klingen zu bringen.

Vor genau zwei Jahren, im November 2015, wurde die Orgel unter der Schirmherrschaft von John Neumeier feierlich eingeweiht. Gebaut wurde sie von der Firma Grenzing, die der Hamburger Orgelbaumeister Gerhard Grenzing in der 70er Jahren in Barcelona gegründet hat. 2016 war die Orgel bereits Teil des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Dieses Jahr hat Kantor Clemens Rasch nun drei Ausnahmeorganisten, die allesamt einen besonderen Bezug zur Grenzing-Orgel haben, eingeladen, die akustische Vielfalt des Instruments zu demonstrieren.

Juan de la Rubia spielt die Orgel der berühmten Basilika Sagrada Familia in Barcelona und ist Hausorganist der Firma Grenzing. Die Großhansdorfer Orgel spielte er bereits im Werk in Katalonien, bevor sie ihre Reise nach Deutschland antrat.

Thomas Ospital ist der junge Star am französischen Organistenhimmel. Mit nur 27 Jahren wurde er Professor am Pariser Konservatorium sowie Organist an der größten Orgel in Frankreich in St Eustache Paris. Außerdem ist er Residenzorganist der neuen Grenzing-Orgel des französischen Rundfunks.

Und nachdem der Großhansdorfer Orgelverein den Organisten Christian Kampmann Larsen 2016 an seiner neuen Grenzing-Orgel in Dänemark besucht haben, freut sich die Gemeinde nun auf dessen Gegenbesuch.

Die Konzerte finden jeden Samstag im November um 18 Uhr statt. Für die Besucher werden sie nicht nur ein akustisches, sondern auch ein optisches und ein kulinarisches Erlebnis sein: Auf einer Großbildleinwand können sie den Organisten auf die Finger und Füße schauen; im Anschluss lockt ein Umtrunk mit landestypischen Spezialitäten und Getränken.

Karten zu 15 € sind an der Abendkasse sowie unter 04102-697423 erhältlich.

Ort: Auferstehungskirche Großhansdorf, Alte Landstraße 20, 22927 Großhansdorf

www.orgelfuergrosshansdorf.de

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Kultur

Autorenbegegnung mit Gerd Spiekermann in der Stadtbücherei Ahrensburg

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Gerd Spiekermann. Foto: Privat

Ahrensburg – Humor hilft zu jeder Zeit, an jedem Ort – in der Heimat wie in der Fremde. Und die „Tücke des Objekts“ ist hier wie dort zu entdecken und die mitunter komischen Folgen zu erleben.

Gerd Spiekermann setzt Alltägliches in Szene mit Witz und (Selbst-)Ironie – alles andere als alltäglich. Ein Abend voller Alltagsgeschichten – op Platt! Eine Veranstaltung der Buchhandlung Heymann und der Stadtbücherei Ahrensburg zur Pflege der niederdeutschen Sprache, des manchmal unterbeschäftigten Zwerchfells und der Lachmuskeln.

Autorenbegegnung mit Gerd Spiekermann und „Koom mi nich an de Farv!“ am Donnerstag, 2. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg.

Eintrittskarten gibt es vorab für 12 Euro bei der Buchhandlung Heymann (04102) 66 62 72 ahrensburg@buecher-heymann.de

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Kultur

Ahrensburg: Balladenabend in St. Johannes

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Helga und Hans Konrad Tempel, Ahrensburg, Initiatoren des ersten norddeutschen Ostermarsches 1960.
Foto: privat

Ahrensburg – „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“ – dies ist der Beginn des wohl bekanntesten Werkes von Johann Wolfgang von Goethe, der „Erlkönig“ (1782). Noch aus der Schulzeit hallen die weiteren Verse bei vielen Menschen im Gedächtnis nach. Magisch bezaubernd wirkt die Natur, in die Goethes Ballade den Leser entführt.

Zu einem „Balladenabend“ lädt der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am Donnerstag, 26. Oktober. Die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel tragen zum wiederholten Male Gedichte in der St. Johanneskirche vor. Dazu zählen religiöse und weltliche Balladen. Die Auswahl an Erzählgedichten reicht dabei vom 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Los geht es ab 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Der Begriff „Ballade“ bezeichnet seit dem 18. Jahrhundert erzählende Gedichte, häufig mit mittelalterlich-märchenhaften, antiken oder zeitgenössischen Themen. Auch das Verhältnis von Mensch und Natur ist wie in Goethes „Erlkönig“ eine beliebte Thematik. So gab die Zeile „O, schaurig ist‘ s, übers Moor zu gehen“ der Veranstaltung ihren Titel. Es ist ein Vers aus der Ballade „Der Knabe im Moor“ (1842) von Annette von Droste-Hülshoff. Gelesen werden neben diesem Gedicht unter anderem Werke von Theodor Fontane, Heinrich Heine, Gottfried Keller, Bertolt Brecht, Erich Kästner und James Krüss.

Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von Heinrich Breckoff (Cello) und Olga Soltau (Klavier). Sie spielen mehrere Sätze aus den „Liedern für eine tiefere Stimme“ von Johannes Brahms (1888) sowie aus einer Beethoven-Sonate (1797). So können die Zuhörer ganz in die Welt voller Worte und Klänge eintauchen.

Helga und Konrad Tempel unterstützen seit 2012 die Initiative für den Erhalt der St. Johanneskirche. Neben ihrem intensiven zivilgesellschaftlichen Engagement für Verständigung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Zivilen Friedensdienst, haben beide Anfang der 1970er-Jahre eine Bürgerinitiative zur Gewinnung von jungen Lehrern für Ahrensburgs Schulen mitbegründet. Bereits zum dritten Mal tragen sie für den Förderverein St. Johannes Erzählgedichte vor.

Aus dem Initiativkreis  St. Johannes, der sich bisher schon für den Erhalt der St. Johanneskirche unter dem Motto “St. Johannes muss bleiben” eingesetzt hatte, seit Ende 2012 bekannt geworden war, dass das Pastorat und Gemeindehaus verkauft werden sollen, hat sich im Juni 2013 ein eingetragener “Förderverein St. Johannes Ahrensburg” gegründet.

Ziel und Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des lebendigen Gemeindelebens am Zentrum St. Johannes.

Weitere Infos unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

 

 

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