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Ahrensburg

SPD will LSBTI-Gleichberechtigung vorantreiben

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Nina Scheer und Tobias von Pein (beide SPD) im Gespräch mit  dem Vorsitzenden der SPD-Queer Stormarn Dr. Karl-Heinz Weber. Foto: hfr

Nina Scheer und Tobias von Pein (beide SPD) im Gespräch mit dem Vorsitzenden der SPD-Queer Stormarn Dr. Karl-Heinz Weber. Foto: hfr

Ahrensburg – Noch bis 1994 waren „schwule Handlungen“ in Deutschland unter Strafe gestellt. Die damals Verurteilten wurden nie Rehabilitiert, gelten bis heute als vorbestraft.

Noch immer sind lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen (LSBTI) gesellschaftlich wie juristisch nicht gleichgestellt.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer hat beim „Politischen Frühstück“ mit dem mit dem Vorsitzenden der SPD-Queer Stormarn Dr. Karl-Heinz Weber und dem SPD-Landtagsabgeordneten Tobias von Pein Maßnahmen diskutiert, die das ändern sollen.

Dr. Karl-Heinz Weber, Gesprächspartner und Vorsitzender der SPD-Queer Stormarn, gibt ein Beispiel für die bis heute reichende Stigmatisierung: Schwule dürfen aus Sorge vor HIV-Infektion kein Blut spenden. Dabei steigt das Risiko einer HIV-Infektion nicht mit der sexuellen Neigung, sondern mit wechselnden Partnern – ob hetero- oder homosexuell.“

Statt des heutigen Blutspendeverbots für Schwule müssten Kriterien gefunden werden, wonach ein individuelles Gefährdungs-Verhalten abgefragt werde.

Von Pein berichtete von Fortschritten zu mehr Gleichberechtigung auf Landesebene. So sei geplant, den Landesaktionsplan gegen Homo- und Transphobie zu erweitern. Er betonte darüber hinaus die Notwendigkeit von früh beginnender Aufklärung in Schulen über verschiedene Familienformen und sexuelle Orientierungen wie Identitäten.

Karl-Heinz Weber ergänzte, dass verbreitet klassische Vorurteile über LSBTI vorherrschten. Coming-Outs öffentlicher Personen, beispielsweise aktiver Fußballer, könnten ein deutliches Signal an die Gesellschaft sein und verdeutlichen, dass alle sexuellen Orientierungen und Identitäten Gleichbehandlung und Gleichberechtigung benötigten.

Dr. Nina Scheer erläuterte in dem Gespräch bundespolitische Schritte zu mehr Gleichberechtigung während der laufenden Legislaturperiode, darunter die im Juni 2014 beschlossene vollständige steuerliche Gleichstellung für eingetragene Lebenspartnerschaften.

Im gleichen Jahr verabschiedete der Deutsche Bundestag die Sukzessivadoption für eingetragene Lebenspartnerschaften. Damit darf die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, ein Kind adoptieren, das der andere Partner bereits adoptiert hat.

Nina Scheer unterstrich, dass es der SPD darum ginge, eine vollständige Gleichstellung zu erreichen: „Unser Ziel ist die Ehe für alle, verbunden mit dem vollständigen Adoptionsrecht.“

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Ahrensburg

Hammmoor: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hammoor/Ahrensburg – Am 15. August, gegen 17.30 Uhr, kam es im Verlauf der Kreisstraße 106, zwischen Hammoor und Ahrensburg, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde.

Eine 34-jährige Hamburgerin befuhr mit ihrem Pkw die K 106 in Richtung Ahrensburg und wollte außerorts nach links auf ein Grundstück abbiegen. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Hamburger mit seinen Kleintransporter und bremste daraufhin sein Fahrzeug ab. Ein 50-jähriger Stormarner befuhr mit seinem Motorrad die K 106 in dieselbe Richtung. Jedoch bemerkte er offensichtlich zu spät, dass der vor ihm fahrenden Transporter stark abbremste und fuhr hinten auf diesen auf.

Durch den Unfall erlitt der Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 7.000  Euro.

Ob möglicherweise zu geringer Abstand und/oder überhöhte Geschwindigkeit des Motorradfahrers unfallursächlich waren, steht noch nicht fest. Dies müssen weitere Ermittlungen ergeben.

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Ahrensburg

Verkaufsoffener Sonntag in Ahrensburg: Die Food Trucks kommen!

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Das Highlight des Verkaufsoffenen Sonntags in Ahrensburg. Foto: hfr

Ahrensburg – Die Ferien sind gerade zu Ende, der Alltag wird schnell wieder Einzug halten. Damit der Übergang nicht so schwer fällt und gleich ein schöner Termin ansteht, veranstaltet der Unternehmerverein „Ahrensburger Stadtforum“ am 3. September den 3. verkaufsoffenen Sonntag des Jahres in der Schlossstadt. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Mitten auf der Großen Straße stehen von 11 bis 18 Uhr 16 der besten Food Trucks aus der Hamburger Metropolregion. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Spanferkel-Variationen, polnische Köstlichkeiten, Burritos, ausgefallene Burger, Bio-Dinkel-Pfannkuchenstehen und lactosefreie Waffeln stehen u. a. auf dem rollenden Buffet bereit. Dabei handelt es sich nicht um Massenware, sondern die Gerichte werden nach individuellen Rezepten und mit frischen Zutaten gekocht. Als Getränk ist dieses mal feinstes Craft-Bier zu empfehlen – der Stand „Craft on weels“ ist, wie viele andere, zum ersten Mal in Ahrensburg dabei.

Selbstverständlich sind ausreichend Sitzgelegenheiten vorhanden, so dass man es sich beim Essen gemütlich machen kann. Selbst wer keinen Hunger hat sollte sich diese Trucks unbedingt ansehen, denn die originell und liebevoll gestalteten Fahrzeuge sind ein echter Hingucker. Auch für die Unterhaltung der kleinen Gäste ist gesorgt. Karussell, Buden und eine 12 Meter lange Hüpfburg sorgen für viel Spaß und Unterhaltung.

Mit der „Family-Fotobox“ gibt es eine ganz neue Attraktion am verkaufsoffenen Sonntag. Mit der ganzen Familie ein tolles Foto machen (kostenlos) und schon am nächsten Tag stellt der Hochzeitsfotograf Martin Hoefling das Bild – ebenfalls kostenlos – in höchster Qualität zum Ausdrucken auf seiner Online-Plattform bereit. Der Clou: Die Familie, deren Foto nach einer Woche die meisten Likes bekommen hat, gewinnt ein professionelles Foto-Shooting im Wert von 250 Euro bei sich zu Hause. „Ich mache das seit vielen Jahren in Discotheken“, erzählt Hoefling. „Das ist immer ein Riesenspaß, denn draußen kann man sehen, was drinnen fotografiert wird – und meine Family-Fotobox hat sogar eine eingebaute Windmaschine, das gibt es sonst nirgendwo.“

Ein großer Spaß für alle und ein toller Gewinn für das beste Foto – erstmalig in Ahrensburg, direkt neben den Food Trucks in der Großen Straße,

Unsere Einzelhändler haben sich schon auf die kommende Herbstsaison eingestellt. Informieren Sie sich über Mode und Trends oder besorgen Sie sich den aktuellen Bestseller für die länger werdenden Abende. In den vielen inhabergeführten Geschäften ist der Kunde noch König. Einkaufen in Ahrensburg ist ein entspanntes Vergnügen für die ganze Familie.

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Ahrensburg

Politik auf dem Fahrrad: Ahrensburger Grüne veranstalten Radtour

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Der Ahrensburger Stadtverordnete Claas-Christian Dähnhardt. Foto: hfr

Ahrensburg – Die schon traditionelle Radtour der Ahrensburger Grünen steht an. Diesmal mit den Sozialausschussmitgliedern Susanna Hansen und Claas-Christian Dähnhardt. Als I-Tüpfelchen konnte Luise Amtsberg, MdB und flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion dazugewonnen werden. Gemeinsam erradeln sie das soziale Ahrensburg.

Unter diesem Motto veranstalten BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN Ahrensburg am Samstag, den 26. August für Groß und Klein ihre traditionelle 8. Fahrradtour. Start ist um 13 Uhr am Rondeel in Ahrensburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Tour führt zu einer Auswahl von sozialen Einrichtungen, welche die Bandbreite der Angebote in der Stadt abbilden und zu Standorten, welche im Begriff sind, sich zu verändern oder zu entstehen, wie zum Beispiel das Areal am Helgolandring. Hier lässt sich anschaulich zeigen, wie die verschiedenen Nutzungswünsche (Schule, KiTa und Unterkünfte) in Konflikt geraten können und wie die Politik damit umgeht.

Durch die Anwesenheit von Luise Amtsberg werden sich die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Kommunaler- und Bundesebene aufzeigen lassen. Bitte einen Ersatzschlauch und Fahrradflickzeug nicht vergessen! Sollte tatsächlich „richtig“ schlechtes Wetter sein, gibt es unter 0176/42075781 die Information, ob die Tour stattfindet.

Im Anschluss an die Radtour gegen 16 Uhr findet auf der Terrasse des Peter-Rantzau-Hauses in der Manfred-Samusch-Straße 9, ein Zusammensein statt, bei dem die angerissenen Themen vertieft werden können. Grill und Spielgeräte (Wikingerschach, Boule) stehen zur Verfügung; für die Verpflegung bitte selbst sorgen.

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