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Region

Großfeuer auf Hof in Schleswig-Holstein: Fast 900 Tiere verbrannt

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Symbolfoto: Four Oaks/Shutterstock.com

Symbolfoto: Four Oaks/Shutterstock.com

Elpersbüttel –  Nach dem Brand, der am Dienstagnachmittag auf einem Hof in Elpersbüttel (Kreis Dithmarschen) eine Scheune komplett zerstört hat, laufen die Ermittlungen der Heider Kripo auf Hochtouren. Abschließende Aussagen zur Brandursache können entgegen bereits in den Medien verbreiteter Informationen noch nicht getroffen werden.

Um 17.15 Uhr brach das Feuern in der Scheune eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Bundesstraße aus. Zu dieser Zeit befanden sich in dem Objekt insgesamt rund 900 Tiere – Schafe, Rinder und Pferde -, die in den Flammen verendeten.

Nur etwa 50 Vierbeiner gelangten noch mit Hilfe der Hofbesitzer weitgehend unversehrt ins Freie. Bei der Rettungsaktion zog sich die Hausherrin leichte Verletzungen zu und kam kurzfristig in ein Krankenhaus – die übrigen zwei Familienangehörigen und ein junger Besucher blieben unverletzt.

Die Löscharbeiten mehrerer Freiwilliger Feuerwehren erstreckten sich über einige Stunden – glücklicherweise gelang es den Einsatzkräften, das Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude erfolgreich zu verhindern.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Heider Kripo übernommen. Eine erste Besichtigung des Brandortes fand bereits gestern statt, weitere werden sich anschließen, ebenso die Befragung der auf dem Hof Lebenden.

Ob der Sohn der Landwirte möglicherweise für den Brandausbruch verantwortlich ist, bleibt zu klären. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann aktuell noch nicht beziffert werden.

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Hamburg

Hamburg: Suche nach dem Mörder von Alex Osei

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Am vergangenen Sonnabend (12. August) ist der 51-jährige Alex Osei tot in seiner Wohnung in Hamburg Hamm aufgefunden worden. Die Mordkommission (LKA 41) führt die Ermittlungen.

Da Bekannte den 51-Jährigen nicht erreichen konnten, wandten sie sich an dessen Vermieter, welcher seinerseits eine Überprüfung der Wohnung veranlasste. Dabei wurde der 51-Jährige tot aufgefunden, woraufhin die Polizei verständigt wurde.

Foto: Polizei Hamburg

Da der 51-Jährige aufgrund mehrerer Messerstichverletzungen verstorben ist, hat die Mordkommission die weitere Sachbearbeitung übernommen.

Im Rahmen der ersten Ermittlungen hat sich ein Tatverdacht gegen den Mitbewohner und Landsmann des Getöteten ergeben. Dieser wurde am Sonntagmorgen vorläufig festgenommen. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen wurde er wieder entlassen, da sich der dringende Tatverdacht nicht erhärten ließ.

Die Ermittlungen der Mordkommission, insbesondere auch zum Todeszeitpunkt und dem Hintergrund der Tat, dauern an.

Das letzte Lebenszeichen des Getöteten, der in seinem Umfeld auch unter dem Namen Alex Ofori bekannt war, stammt aus den Nachmittagsstunden des 07.08.2017.

Die Ermittler fragen:

– Wer hat nach dem 07.08.2017 noch Kontakt zu Alex Osei gehabt?

– Wer hat im Vorfeld der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht?

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

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Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

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Lübeck

Lübeck: Brutale Jugendliche drohen 15-Jährigen von Dach zu werfen

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Lübeck – Am Mittwochabend (16. August 2017) trugen mehrere Jugendliche einen 15Jährigen gegen seinen Willen auf das Dach einer Schule in Lübeck Buntekuh. Dort soll er aus der Gruppe heraus bedroht, getreten und geschlagen worden sein. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Gegen 19 Uhr hielt sich ein 15-jähriger Lübecker auf einem beliebten Spielplatz in der Karavellenstraße auf. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der junge Mann dort plötzlich rücklings von mehreren Jugendlichen gepackt und anschließend gegen seinen Willen über eine Feuerfluchttreppe auf das Dach der nahe gelegenen Schule getragen worden sein. Ein ebenfalls 15-jähriger Junge drohte zunächst, ihn vom Dach der Schule zu stoßen. Einer seiner Mitstreiter distanzierte sich jedoch von diesem Vorhaben. Während die Jugendlichen noch diskutierten, konnte sich der Geschädigte kurzfristig aus deren Griffen befreien.

Noch bevor er die Flucht antreten konnte, wurde er aus der Gruppe heraus von zwei Jungen angegriffen. Diese sollen den am Boden liegenden Geschädigten mehrfach geschlagen und gegen den Kopf getreten haben. Als sich eine unbeteiligte Person dem Geschehen näherte, flüchteten die Angreifer.

Bedingt durch den Angriff zog sich der Geschädigte mehrere Verletzungen im Gesicht zu. Die Beamten der Polizeistation Buntekuh ermitteln unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ein 14-jähriger und ein 16-jähriger Tatverdächtiger sowie zwei 15-jährige Tatverdächtige konnten bereits ermittelt werden.

Es werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben zu den Angreifern und dem Tathergang machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451/131-0 entgegen.

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