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Reinbek

Reinbeker (74) bedroht Polizei und Rettungsdienst

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Stormarnlive SymbolfotoReinbek – Am 13. März, gegen 22:40 Uhr, bat eine Besatzung eines Rettungswagens im Samlandweg (Reinbek) die Polizei um Unterstützung, da eine sich möglicherweise in Gefahr befindliche Person eine Behandlung verweigerte.

Die eingesetzten Beamten konnten dann vor Ort ermitteln, dass ein 74 Jahre alter Bewohner des Mehrfamilienhauses stark alkoholisiert nach Hause gekommen war. Dabei stürzte er offensichtlich die Treppe herunter und zog sich eine Kopfverletzung zu.

Ein Nachbar bemerkte dies und verständigte den Rettungsdienst. Dieser stellte dann fest, dass sich der Verletzte in seine Wohnung zurückgezogen hatte und sich weigerte die Tür zu öffnen. Aufgrund der Schilderung des Nachbarn und vorgefundener Blutspuren befürchtete die RtW-Besatzung eine erhebliche Gefährdung des Verletzten.

Da sich der 74-jährige weiterhin weigerte die Tür zu öffnen, wurde diese mit Hilfe der Feuerwehr Reinbek aufgebrochen. Hinter der Tür musste zudem noch eine als Barrikade aufgebaute Matratze weggeräumt werden.

In der Wohnung trafen die Beamten auf den Mann, der nun ein Küchenmesser mit einer ca. 19 cm langen Klinge in der Hand hielt. Da dieser die Beamten bedrohte und das Messer nicht fallen ließ, wurde es durch die Beamten mit dem Einsatzstock aus der Hand geschlagen. Anschließend versuchte der Mann noch nach einem bereitstehenden Gummihammer zu greifen, konnte aber von den Einsatzkräften vorher überwältigt werden.

Der Mann zog sich durch den Polizeieinsatz keine weiteren Verletzungen. Mit der Kopfverletzung durch den Sturz und zudem stark alkoholisiert kam der Mann anschließend in ein Krankenhaus. Die Polizeibeamten wurden nicht verletzt.

Den 74-jährigen erwartet jetzt eine Anzeige wegen Bedrohung und Widerstand.

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Gefasster Mordverdächtiger: Haftbefehl erlassen

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Symbolfoto: Sergign/shutterstock

Reinbek – Am Donnerstag (17.08.) wurde ein 65-jähriger Mann in Reinbek tot aufgefunden. Die Ermittlungen deuten auf ein Tötungsdelikt hin. Aufgrund der am gestrigen Freitagnachmittag veröffentlichten Personenfahndung nach einem 31-jährigen Tatverdächtigen konnte dieser nach Hinweisen aus der Bevölkerung von Zivilfahndern des Landeskriminalamt Hamburg um 22.35 Uhr in der Nähe des Allermöher Sees in Hamburg-Bergedorf vorläufig festgenommen werden.

Nachdem am Donnerstagabend die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Lübecker Mordkommission ihre Arbeit in diesem Fall aufgenommen hatten, wurden sie von Fachkommissariaten der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, der örtlichen Kriminalpolizei Reinbek und dem Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein bei ihren Ermittlungen unterstützt. So verfestigte sich im Laufe des Freitagvormittags der Tatverdacht gegen den Stiefsohn des Opfers, den 31-jährigen B.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Lübeck daraufhin die Veröffentlichung eines Bildes des Tatverdächtigen zu Fahndungszwecken an. Die Umsetzung der Öffentlichkeitsfahndung in den Medien und sozialen Netzwerken übernahm die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck. Unterstützung leistete die Pressestelle der Hamburger Polizei, da es Anhaltspunkte dafür gab, dass sich der gesuchte Tatverdächtige möglicherweise im nahen Hamburger Raum aufhalten könnte.

Aufgrund mehrerer zielführender Hinweise aus der Bevölkerung gelang es Zivilfahndern des LKA Hamburg am Freitagabend (18.08.) um 22.35 Uhr, den gesuchten Tatverdächtigen widerstandslos im Erholungspark Allermöher See vorläufig festzunehmen.

Das Amtsgericht Lübeck hat am Samstagnachmittag Haftbefehl wegen Verdachts des Mordes gegen den 31jährigen Stiefsohn des Opfers erlassen. Dieser ist dringend tatverdächtig, seinen Stiefvater am 17. August im Garten zu dessen Haus heimtückisch durch massive Gewalteinwirkung auf den Kopf getötet zu haben. Das 65 Jahre alte Opfer verstarb aufgrund der Kopfverletzungen und des erlittenen Blutverlustes noch vor Ort.

Der in Berlin lebende Beschuldigte hat den Tatvorwurf bestritten. Er wurde der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

Die Ermittler bedanken sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung und insbesondere den Hamburger Kollegen.

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Reinbek

Norbert Brackmann beim Jazz-Frühschoppen der CDU Reinbek

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Norbert Brackmann beim Jazz-Frühschoppen der CDU Reinbek. Foto: hfr

Reinbek – Zum 13. Mal veranstaltete die Reinbeker CDU am Sonntag, den 13. August, ihr traditionelles Jazz-Frühschoppen im Hof des Reinbeker Schlosses. Unter den zahlreichen Gästen war auch der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann. In einem kurzen Grußwort dankte Brackmann dem Team der CDU Reinbek um den Vorsitzenden Patrick Ziebke für die hervorragende Organisation. Bei guter Stimmung im Hof des Reinbeker Schlosses nutzten viele der über 100 Besucher die Gelegenheit, um sich mit Fragen und Anregungen an Norbert Brackmann zu wenden.

„Die CDU Reinbek hat hier mit dem Jazz-Frühschoppen eine tolle Veranstaltung etabliert. Ich komme jedes Mal sehr gerne. Hier kann man in lockerem Ton mit den Bürgern ins Gespräch kommen, auch über ernste politische Themen. Viele Bürger kommen schon seit Jahren, den ein oder anderen kennt man von hier. Das macht den Charme dieser Veranstaltung aus und ich hoffe, dass dies auch die nächsten Jahre so fortgesetzt wird“, resümiert Norbert Brackmann.

Wie auch in den letzten Jahren begleitet die Happy Day Jazz Connexion die Veranstaltung mit Live-Jazz-Musik.

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Reinbek

Uwe Plog ist tot: TSV Reinbek nimmt Abschied von seinem langjährigen Vorsitzenden

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Uwe Plog war lange Zeit Vorsitzender des TSV Reinbek. Foto: hfr

Reinbek – Die TSV Reinbek trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden, Uwe Plog, der wie kein anderer seine TSV über ein halbes Jahrhundert geleitet und begleitet hat.

Uwe Plog trat bereits 1957 in die TSV Reinbek ein und war auch nach kürzester Zeit bereits in der Abteilungsleitung Handball aktiv. Nur wenige Jahre nach der Hochzeit mit seiner Frau Karin übernahm er mit ihrer Unterstützung den Vorsitz der TSV im Jahre 1970. Bei seinem Ausscheiden aus dem aktiven Vorstand im Jahre 2002 hatte die TSV Reinbek ihre Mitgliederzahl auf rund 4000 verdoppeln können. Diese Entwicklung der TSV Reinbek zu einem Großverein nach den Maßstäben des Landessportverbandes Schleswig-Holstein verdanken wir seinem Geschick und unermüdlichen Einsatz. Sie lässt aber nicht annähernd erkennen, welcher Mensch hinter diesem Erfolg steht. Uwe hat den Verein über eine ganze Epoche, ohne jegliche, den Sportfunktionären so häufig zugeschriebene, Eitelkeit, geführt. Stets allein mit dem Ziel einer sachgerechten Entscheidung zum Wohle jedes einzelnen Sportlers, vom Kleinkind bis zum Seniorenalter, unaufgeregt, konzentriert und mit Verständnis für jedes Problem. Man konnte ihm immer vertrauen, seiner Fairness und Verschwiegenheit sowie seinem Bestreben nach einem gerechten Interessenausgleich aller Beteiligten.

Sein, auch dem Wandel der sozialen Verhältnisse Rechnung tragendes, Engagement war für ihn selbstverständlich und umfassend. Er wurde nie abgewählt sondern zog sich zurück im Bewusstsein, sein Feld entsprechend bestellt zu haben. Auch als Ehrenvorsitzender nahm er selbstverständlich an Vorstandssitzungen teil, solange es seine Gesundheit zuließ, mischte sich – bescheiden wie es ihm entsprach – jedoch nie in das aktuelle Geschehen ein, stand jedoch als Ratgeber zur Verfügung.

Für dieses Engagement wurde Uwe Plog über die Jahre vielfältig geehrt, was in der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und in der Namensgebung der städtischen Sporthalle in Uwe-Plog-Halle gipfelte.

Was wenige wissen: er förderte seine TSV auch nach Kräften durch namhafte Spenden, ohne davon auch nur ein Wort verlauten zu lassen. Sein Andenken ist uns Verpflichtung und Ansporn zugleich.

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