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Kultur

Jugendkulturpreis: Kreis sucht die besten Kurzfilme

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Foto: stormarnlive.de Symbolfoto)

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Bad Oldesloe – Der Kulturausschuss des Kreis Stormarn schreibt den diesjährigen Jugendkulturpreis in der Sparte Kurzfilm aus und folgt damit dem Vorschlag der Kulturreferentin Tanja Lütje.

Zum Thema „Anders – Gleich“ sollen junge Menschen zwischen 10 und 21 Jahren ihre Ideen künstlerisch-kreativ umsetzen und als Kurzfilm mit einer maximalen Länge von 150 Sekunden einreichen.

Tanja Lütje: „Im Jahr des Kreisjubiläums einen Jugendkulturpreis ausloben zu können, ergibt eine wunderbare Möglichkeit, gegenwärtige Einblicke in die kreativen Leistungen junger Menschen in Stormarn zu bekommen. So verorten wir das Kreisjubiläum nicht nur historisch, sondern auch im Hier und Heute.“

Das Thema sei in der Formulierung bewusst nicht mit direktem Bezug zum Kreisjubiläum gewählt. Man wolle genug Offenheit für künstlerisch-kreative Prozesse und Gedanken geben.

Auch das Genre ist nicht festgelegt: ob Spot, Collage, Trickfilm, eine Einstellung oder Stummfilm – entscheidend in der Bewertung ist der gesamte Prozess, von der Idee über die filmische Umsetzung bis hin zur Länge – denn diese darf 150 Sekunden nicht überschreiten.

Teilnehmen können alle jungen Menschen zwischen 10 und 21 Jahren, die in Stormarn leben, zur Schule gehen oder hier arbeiten. Einzelpersonen, Kleingruppen oder Schulklassen können ihren Filmbeitrag in drei Altersgruppen einreichen: 10 bis 13 Jahre, 14 bis 17 Jahre und 18 bis 21 Jahre. Bewerbungen sind ausschließlich digital und online möglich. Die Ausschreibung endet am 16. Juni.

Gewinnerbeiträge sollen in „Stormarn-Film“ eingebunden werden

 

Der Stormarner Jugendkulturpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro je Altersklasse dotiert. Eine Fachjury wird aus allen Einsendungen drei Gewinnerfilme ermitteln.

Zusätzlich sollen die Gewinnerbeiträge in den noch unbetitelten „Stormarn-Film“ des Filmemachers Rolf Schwarz eingebunden werden. Angedacht ist, dass ein generationsübergreifendes Filmprojekt im Rahmen des Kreisjubiläums entsteht.

Der Preis soll ein Zeichen der Anerkennung und eine Bestätigung für die kreativen Ideen von Heranwachsenden sein und soll Jugendlichen ein Präsentationsforum für künstlerische Tätigkeit bieten. „Mit dem Jugendkulturpreis will der Ausschuss die künstlerisch-kreativen Leistungen von Nachwuchskunstschaffenden fördern und Gelegenheit bieten, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Gleichzeitig soll Mut gemacht werden für weitere künstlerische Betätigung“, sagt Sigrid Kuhlwein, Vorsitzende des Schul-, Kultur- und Sportausschusses. Die feierliche Preisverleihung findet voraussichtlich am 6. Oktober im Kleinen Theater Bargteheide statt.

Auf der neu eingerichteten Internetseite www.jugendkulturpreis-stormarn.de finden Interessierte die Online-Bewerbungsmaske sowie Downloads und viele praktische Tipps und Hilfestellungen.

„Die Filmbeiträge können ganz einfach per Youtube hochgeladen werden, der Link zum Video muss dann in die Bewerbungsmaske eingefügt werden“, erläutert Daniela Frackmann, die für das Kulturmarketing und die Internetseite zuständig ist.

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Kultur

Künstler Hendrik Lörper stellt in der Wassermühle aus

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Hendrik Lörper
Foto: SL

Trittau – Ab Sonnabend, dem 19. August, ist in der Galerie in der Wassermühle  die Ausstellung „Hendrik Lörper – Schöne Ordnung“ zu sehen. Der in Kiel lebende Künstler Hendrik Lörper  gibt einen Einblick in sein vielgestaltiges Werk: In der Ausstellung wird eine Zusammenstellung aus Fotogrammen, Fotografien und kinetischen Objekten gezeigt.

„Die in Trittau präsentierten Fotogramme und Fotografien lassen eine intensive Beschäftigung mit kleinen, aber besonders schönen Phänomen der Natur erkennen. Das Fotogramm ist ein technisches Verfahren, bei dem Objekte mittels Licht direkt auf lichtempfindlichem Papier abgebildet werden. Die Silhouetten der Gegenstände werden sozusagen vom Licht auf das Papier gezeichnet. Es entstehen detailreiche Bilder, die in ihrer Farbigkeit an Röntgenbilder erinnern: strahlend weiße Formen auf tiefschwarzem Grund. Hendrik Lörper untersucht unscheinbare Elemente wie Daunenfedern oder Seifenschaum, die mit diesem Verfahren auf ihre Form reduziert und zudem auf ein Vielfaches vergrößert werden. In mehrteiligen Serien sind diese seltsam schönen Gebilde zu bewundern. Auch Lörpers Fotografien weisen ein großes Interesse an der Schönheit natürlicher Gesetzmäßigkeiten auf: Seifenblasen hängen etwa an einem Grashalm, glänzen ebenmäßig und sind doch einem baldigen Ende geweiht“, erklärt Julia Kölle von der Sparkassen Kulturstiftung.

Hendrik Lörper ist auch für seine raumgreifenden und raumbezogenen Installationen sowie seine kinetischen Objekte bekannt. Unter Verwendung von Lüftungen, Elektromotoren oder Zeitschaltuhren bringt er Materialien und Objekte in Bewegung. In seiner Ausstellung in Trittau zeigt er zum Beispiel einen selbstgebauten Apparat, der eine übermannshohe Spiegelfolie in stetige Bewegung versetzt. Durch einen Aufbau aus einer Holzkonstruktion, Gummibändern und einem Motor wackelt und wabert die Folie. Das Spiegelbild gerät in Bewegung, die Gesetzmäßigkeiten des abgebildeten Raums lösen sich auf. Es ist eine leichte Irritation des vorhandenen Raums, die allerdings die Wahrnehmung der Betrachter entscheidend herausfordert.

Mit einer Arbeit gewährt der Künstler den Besuchern sogar einen besonders intimen Blick in seine Arbeitsweise: An einer Wand ist eine Vielzahl unterschiedlicher Fotografien großflächig aneinandergefügt – ganz ähnlich seiner sich stets verändernden Atelierwand. Die Kombination von Bildern und die assoziative Verknüpfung der einzelnen Motive lassen das bildliche Denken des Künstlers sichtbar werden.

Die Ausstellung wird am Samstag, 19. August 2017, um 16 Uhr von Oliver Mesch, Bürgermeister der Gemeinde Trittau, eröffnet. Zur Einführung spricht die Lübecker Kuratorin Marlies Behm. Im Rahmen der Ausstellung findet am 24. September um 15 Uhr ein Künstlergespräch statt, moderiert von Dr. Katharina Schlüter, Leiterin Kunst & Kultur und Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag.

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Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

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Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

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Kultur

Feierlicher Abschluss der Orgelkonzertreihe in Bargteheide

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Die Bensmann-Orgel
Foto: Kirchengemeinde Bargteheide/hfr

Bargteheide –  Die Kirchengemeinde Bargteheide feierte in diesem Jahr schon mit mehreren großen Konzerten das 20jährige Bestehen der Bensmann-Orgel. Am Sonntag, dem 27. August findet nun das große Abschlusskonzert des Bargteheider Orgelsommers statt. Jan Ernst, Kantor und Organist am Schweriner Dom und Professor an der Musikhochschule Hamburg, spielt zum Orgeljubiläum Musik von anderen Jubilaren dieses Jahres.

Auf der Orgel erklingen Werke von Telemann, er verstarb vor 250 Jahren, von Knecht, dessen Todestag genau 200 Jahre her ist, und von Tunder, der vor 350 Jahren starb. Dazu kommen Bearbeitungen aus Opern von Rameau, eine Partita des niederländischen Komponisten Willem Vogel und die Toccata in F-Dur von Johann Sebastian Bach.

Jan Ernst
Foto: Kirchengemeinde Bargteheide/hfr

Kantor Andis Paegle freut sich auf ein insgesamt farbiges Programm: „Unsere Bensmann-Orgel ist ja ihrer historischen Vorgänger-Orgel von 1696 nachempfunden. Sie ist eine Rekonstruktion im Stile norddeutscher Orgelbaukunst. Professor Jan Ernst, ein Meister für alte Musik und deren historische Aufführungspraxis, wurde in seinem Orgelspiel schon von Kindheit an mit und durch die reiche Orgellandschaft seiner ostfriesischen Heimat an die norddeutsche Tradition herangeführt.

Er studierte bei den Professoren Harald Vogel (Bunde), Rose Kirn (Hamburg) und Hans van Nieuwkoop (Amsterdam). Und jetzt kommt er mit einem vielversprechenden Programm zu uns – ein würdiger Abschluss des Orgelsommers und eine angemessene Würdigung unserer wunderbaren Orgel.“

Das Konzert in der Bargteheider Kirche, Lindenstraße 2,  beginnt um 18 Uhr, der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 und 6 Euro. Im Vorverkauf in der Arkaden-Buchhandlung , der Bargteheider Buchhandlung und der Filiale der Sparkasse Holstein können die Karten um einen Euro ermäßigt erworben werden.

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