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Ahrensburg

Betrunkener Fahrer (2,6 Promille) versucht Polizisten zu bestechen

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Alkoholtest der Polizei. Symbolfoto: Polizei Mettmann/Presseportal

Alkoholtest der Polizei. Symbolfoto: Polizei Mettmann/Presseportal

Ahrensburg – Bei der Kontrolle eines offensichtlich stark alkoholisierten Fahrers bekamen die Beamten des Polizeirevier Ahrensburg ein unmoralisches Angebot: Für 1600 Euro sollten die Polizisten beide Augen zudrücken…

Am Sonntag wurde der Polizei gemeldet, dass ein Zeuge einen offensichtlich angetrunkenen Autofahrer in der Dorfstraße (Ammersbek) angehalten habe.

Vor Ort trafen die Beamten des Polizeirevier Ahrensburg auf den 24 Jahre alten Zeugen aus Hamburg, der berichtete, dass ein Pkw Daimler-Benz in Schlangenlinien die Dorfstraßen in Richtung Hoisbüttel befahren hatte. Daraufhin gelang dem Zeugen das Fahrzeug durch Handzeichen anzuhalten.

Beim 42 Jahre alten Fahrer aus Ahrensburg wurde durch die Beamten Atemalkoholgeruch festgestellt.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,60 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Auf der Fahrt zum Polizeirevier versuchte der Beschuldigte die beiden Beamten zu bestehen, indem er ihnen jeweils 800 Euro anbot, falls sie ihn einfach ohne weitere Maßnahmen nach Hause fahren würden. Bargeld versuchte der Beschuldigte dabei allerdings nicht zu übergeben.

Aus der fahrt nach Hause wurde nichts: Stattdessen erwartet den Mann nun neben einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr auch noch eine Anzeige aufgrund versuchter Bestechung von Amtsträgern.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Wenn Brecht auf Jazz trifft

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Ahrensburg –  Miles Davis und Duke Ellington zählen zu den einflussreichsten Jazzmusikern des 20. Jahrhunderts. Ein gutes halbes Jahrhundert nach deren Glanzzeiten beweisen Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums Ahrensburg, dass Jazz-Musik noch lange nicht der Vergangenheit angehört.

Denn dann heißt es wieder „Jugend macht Programm“ und zwar in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) unter der Leitung von Anke Meier. Am Freitag, 29. September, ab 19.30 Uhr bietet der Förderverein St. Johannes Nachwuchstalenten aus Ahrensburg eine Bühne. Diese entsteht direkt vor dem Altar und auch eine besondere Akustik ist im Kirchsaal garantiert.

Cornelius Krüger (l.) und Pascal Jarchow werden gemeinsam mit ihrem Ensemble bekannte und selbstkomponierte Jazz-Stücke in der St. Johanneskirche präsentieren
Foto: privat/hfr

Aber damit nicht genug: Neben Musik wird es auch szenische Darstellungen von einem Gedicht des deutschen Dramatiker Bertolt Brecht geben, die sich den Themen Flucht und Krieg widmen.

Für den nötigen Swing des Abends sorgt eine Jazz-Combo unter der Leitung von den Schülern Cornelius Krüger (Trompete und Flügelhorn) und Pascal Jarchow (E-Bass). Gespielt werden Eigenkompositionen und Arrangements zu bekannten Standards wie „In A Mellow Tone“ von Duke Ellington.

Beide spielen bereits seit mehreren Jahren in der Big-Band des Eric-Kandel-Gymnasiums. Für das Konzert in der St. Johanneskirche haben sie sich außerdem mit fünf weiteren Musikern (Tenor-Saxophon, Posaune, E- Gitarre, Piano und Schlagzeug) zusammengetan.

Eine besondere Mischung wird dem Abend durch den Theaterkurs der Oberstufe gegeben. Sie führen eine szenische Gestaltung des Gedichtes „Kinderkreuzzug“ von Brecht auf. Der deutsche Dramatiker schrieb dieses Gedicht während seiner Zeit im Exil in den USA.

In dem Werk wird Bezug auf den Polenfeldzug von 1939 genommen. Brecht beschreibt eine Gruppe von Kindern, die ihre Eltern verloren haben und auf der Suche nach einem friedlichen Land durch das zerstörte Polen irren – thematisch weiterhin hochaktuell.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

 

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Kita und Schule

Ahrensburg: Schüler im Sportunterricht ausgeraubt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Am Freitag, den 15.09. gegen 14.20 Uhr, kam es in die Kreissporthalle im Mühlenredder in Ahrensburg zu einem räuberischen Diebstahl bei dem eine Schülerin leicht verletzt wurde.

Als in der Sporthalle gerade der Schulsport stattfand, schlich sich eine männliche Person in die Umkleideräume und nahm Bargeld, Kopfhörer sowie Busfahrkarte an sich. Als die Schüler in die Umkleidekabine kamen, versteckte sich der Täter in der Toilette der Herrenumkleide, wurde dort aber entdeckt.

Bei dem Versuch den Täter an der Flucht zu hindern, wurde eine 17jährige Schülerin von ihm in das Gesicht geschlagen, zum Glück jedoch nicht schwer verletzt. Der Rucksack mit dem Stehlgut konnte dem Täter jedoch entrissen werden.

Der Tatverdächtige wurde von Zeugen erkannt. Er flüchtete zu Fuß, die sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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Ahrensburg

Mit Messer bewaffneter Ahrensburger (34) klaut Tiefkühlpizzen bei Edeka: U-Haft!

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Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ahrensburg – Der 34-Jährige, der am Dienstag eine Tankstellenmitarbeiterin brutal ins Gesicht geschlagen hat, ist offenbar ein notorischer Krimineller: Nur wenige Tage später wurde der Mann erneut festgenommen, nachdem er bei Edeka vier Tiefkühlpizzen und eine Flasche Wasser geklaut haben soll.

Schwerer räuberischer Diebstahl, Raub und Diebstahl mit Waffen und dazu diverse Ladendiebstähle. Innerhalb weniger Tage hat sich ein offenbar äußerst gewaltbereiter Ahrensburger (34) eine lange Liste mit Anklagepunkten eingehandelt.

Wiederholungsgefahr: Tatverdächriger in U-Haft

Nach seinem jüngsten „Coup“ sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Ein Richter des Amtsgerichtes Lübeck sieht Wiederholungsgefahr und folgte damit dem Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Der mutmaßliche Serientäter wurde am Donnerstagvormittag dabei erwischt, wie er in der EDEKA-Filiale in der Bahnhofstraße in Ahrensburg vier Tiefkühlpizzen und eine Flasche Wasser ohne zu bezahlen aus dem Geschäft trug. Da der Mann offen ein Messer mitführte, sprachen ihn Mitarbeiter des Marktes nicht auf den Diebstahl an und informierten stattdessen direkt die Polizei. Beamte konnten den 34-Jährigen schließlich in der Adolfstraße festnehmen. Er hatte die Pizzen noch unter dem Arm.

Todesdrohung gegen Tankstellenangestellten

Vom Bezahlen hält der Festgenommene offenbar nicht viel: Der Mann steht in Verdacht seit dem 10. September diverse Diebstahlstaten begangen zu haben. Er soll mehrfach geringwertige Waren in der Lotherol Tankstelle in Ahrensburg entwendet haben. Als sich ihm am 11. September bei dem Diebstahl einer Getränkedose ein Mitarbeiter der Tankstelle in den Weg stellte und ihn festhielt, soll er dessen Arm weggeschlagen und ihn mit dem Tode bedroht haben. Auch während dieser Tat soll der Tatverdächtige ein Messer bei sich getragen haben.

Am 12. September kam es zudem zu dem mutmaßlichen Raub bei der Aral Tankstelle, bei dem die Tankstellenmitarbeiterin verletzt wurde. Der Beschuldigte wurde der JVA Lübeck zugeführt.

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