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Fußball

Verbandsliga: Pölitz trotzt VfB Lübeck II einen Punkt ab

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Großer Jubel nach dem Ausgleich in der 87. Minute.

Großer Jubel nach dem Ausgleich in der 87. Minute.

Pölitz – Die Ausgangslage in der Fußballverbandsliga war klar. Der VfB Lübeck II (Platz 2) wollte unbedingt drei Punkte in Pölitz (Platz 14) holen, um im Kampf um den möglichen Aufstieg in die SH-Liga am Ball zu bleiben. Pölitz hingegen wollte alles geben, um im Abstiegskampf zu punkten.

Wie erwartet hatte Lübeck dann auch zunächst mehr vom Spiel, zumindest was die Chancen und den Ballbesitz anging. Doch die Pölitzer stemmten sich von Anfang an gegen eine Niederlage und überraschten die Reserve des VfB dadurch offensichtlich. Denn die Lübecker konnten aus ihrer Platzüberlegenheit erstmal keinen Vorteil ziehen.

Doch nach vielen gelungenen Abwehraktionen der Pölitzer traf dann in der 20. Minute schließlich Ramyar Azsad Ismael Ismail zum 1:0. Doch die Stormarner ließen sich davon nicht beeindrucken schlugen schon fünf Minuten später durch Patrick Lütje zurück – 1:1 (25.). 

Der VfB wurde jetzt sichtbar nervös, die Spieler verwickelten sich immer wieder in Verbalduelle mit dem Schiedsrichter und auch von der Außenlinie wurde die Kritik der Lübecker am Schiri-Gespann immer lauter. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der SSV den VfB aus dem Konzept gebracht hatte. Dass ein Aufstiegsfavorit gegen ein Team im Abstiegskampf spielte, war über weite Strecken in Sachen Einsatzwillen nicht zu erkennen.

HöppnerDer VfB sah sich mit fortschreitender Spieldauer schlecht behandelt, bemängelte angebliches Zeitspiel der Stormarner und kommentierte jetzt jedes Foul. Der Jubel bei den Gästen in Grün-Weiß war daher umso lauter, als Cemal Sezer erneut zur Führung für den Favoriten traf (74.). Lübeck sah sich jetzt schon auf der erhofften Siegerstraße, versuchte seinerseits nun den Schwung aus dem Spiel zu nehmen.

Bei einem Handspiel des Lübecker Schlussmanns Alexander Langer außerhalb des Strafraums wurde es still auf der VfB-Bank, die auf der Gegenseite vehement ein härteres Durchgreifen des Schiedsrichters forderte. Langer hatte Glück, dass er keine rote Karte kassierte und nur den gelben Karton sah.

Doch den fälligen Freistoß aus einer guten Distanz nutzte Jonas Borrek zum verdienten Ausgleich für den SSV (87.). Lübeck rannte in der Folge wütend an, doch Pölitz schlug mit einer gemeinsam starken Defensivleistung jeden Ball aus der eigenen Hälfte und jubelte am Ende über den Punktgewinn, während die Stimmung bei den Gästen sichtbar im Keller war. 

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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe lädt zum Credit-Fair-Cup

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Bad Oldesloe – Am 3. Februar ab 19 Uhr findet der mittlerweile schon dritte Creditfair – Cup in der Stormarnhalle statt. Gastgeber ist die zweite Herrenmannschaft des VfL Oldesloe. 

Bei diesesm Fußballhallenturnier treten an: SV Hamberge II, SV Meddewade, Rümpeler SV, Kronsforder SV II, SC Wakendorf I, VfL Oldesloe III, der Titelverteidiger SSV Pölitz II und natürlich die II. Herren des VfL Oldesloe als Gastgeber.

 „Wir freuen uns sehr über das Engagement von unseres Sponsors Creditfair in Bad Oldesloe. So kommen auch unterklassige Teams ein paar Wochen nach dem „großen“ Rudi Herzog Pokal auf ihre Kosten“, sagt Pressewart Nico v. Hausen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Ab 13:30 Uhr spielen bereits neben zwei Gastgeberteams die Ü40-Mannschaften vom SSV Pölitz, ATSV Stockelsdorf und dem SV Eichede in der Stormarnhalle. Weiter freut sich der VfL Oldesloe über die Zusage des Hamburger SV. „Toll das die Rothosen auch in diesem Jahr wieder dabei sind. Sie fühlten sich im letzten Jahr sehr wohl und das sagt einiges über das Turnier aus“, so Pressewart Nico v. Hausen über die Teilnahme der Hamburger.

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Fußball

Ahrensburg: Fußballturnier an der Stormarnschule endet mit Schlägerei

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Am Sonntag, 21. Januar, gegen 18:20 Uhr, wurde der Polizei durch einen Anrufer „eine bevorstehende Schlägerei“ zwischen in der Sporthalle der Ahrensburger Stormarnschule gemeldet. Ein Hallenfußballturnier des FC Ahrensburg war im Nachgang offenbar überraschend so sehr eskaliert, dass die Beamten zur Hilfe gerufen wurden.

Ein Spieler des SV Timmerhorn-Bünningstedt stürmte mit zehn Freunden gewaltsam die Kabine von Grün-Weiß Harburg.

Beim Eintreffen am Einsatzort soll laut der Polizei aber keine Auseinandersetzung mehr festzustellen gewesen sein.  „Es waren nur noch Angehörige von einer Gruppe vor Ort“, heißt es im Bericht der Polizei. Die Tatverdächtigen waren geflohen. Nach ersten Befragungen ergibt sich laut der Polizei folgender erster Ermittlungsstand:

„Während eines in der Sporthalle der Stormarnschule stattfindenden Fußballturnieres, sei einer der Spieler einer gegnerischen Mannschaft verletzt worden und musste ärztlich versorgt werden. Der Spieler war über das gegen ihn verursachte, vermeintliche Foul sehr aufgebracht, so dass er im Anschluss an das Turnier mit Freunden (ca. 10 Personen) in die Kabine des Verursachers stürmte und es hier zu einer Schlägerei kam“, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Mindestens ein von der Schlägerei Betroffener musste sich nach eigener Auskunft gegenüber der Stormarnlive-Redaktion zur Behandlung ins Krankenhaus begeben. 

Offenbar war der vermeintlich gefoulte Spieler, ein Geflüchteter aus Afghanistan, des SV Timmerhorn-Bünningstedt nach dem Foul im letzten Gruppenspiel gegen Grün-Weiß Harburg komplett außer sich. Er wurde durch sein eigenes Team wütend in die Kabine geschickt und darum gebeten, die Halle zu verlassen und eine Verletzung behandeln zu lassen. Anders als durch die Polizei angenommen, soll er sich die Verletzung nicht durch das Foul, sondern durch seinen Wutanfall zugezogen haben, wie Betroffene berichten. Er soll dann allerdings später mit zehn Freunden zurückgekehrt sein.

Nach dem Turnier soll die Gruppe um den gefoulten Spieler vom SVT dann die Kabine von Grün-Weiß Harburg gestürmt haben. Der noch anwesende Kapitän der Timmerhorner soll noch versucht haben, diesen Übergriff  zu verhindern, konnte die Tür der Sporthalle aber nicht mehr zuhalten. Sechs Spieler der Harburger sollen bei dem Überfall durch die Timmerhorner Gruppe verletzt worden sein.

Die Personalien von sieben Tatverdächtigen sind laut Polizei im Rahmen der Nahbereichsfahndung festgestellt worden. Bei Geschädigten und Beschuldigten handelt es sich jeweils um Männer in einem Alter zwischen 18 und 26 Jahren.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen. Der genaue Tathergang muss jetzt im Rahmen von Vernehmungen ermittelt werden. 

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Bad Oldesloe

SSV Pölitz gewinnt den Mademann-Cup

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Der SSV Pölitz nach dem SIeg beim Mademann-Cup
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der SSV Pölitz hat sein eigenes Hallenturnier – den Mademann Cup – in der Stormarnhalle gewonnen. Durch ein 3:0 gegen den SV Hamberge verdrängte die erste Mannschaft der Pölitzer der Überraschungsteam der SSV Pölitz All Stars mit dem letzten Spiel über das Torverhältnis doch noch auf Platz zwei.

Dirk Mademann (li.) mit Fatih Karanfil.
Foto: SL

Den schönsten fußballerischen Aktionen im Turnier hatten die All Stars geboten, die als Außenseiter auch die Sympathien der Fans auf ihre Seite ziehen konnten. In den Reihen dieser bunt gemischten „Best of der letzten 15 Jahre“ – Truppe spielte unter anderem auch der Pölitzer Coach Jan-Christian Hack, der somit mit dem Plätzen eins und zwei einen doppelten Grund zur Freude hatte.

Auf dem dritten Platz landeten vor über 200 Zuschauer die Kicker von TuS Hoisdorf. Torschützenkönig wurde Fatih Karanfil vom SV Türkspor aus der Kreisstadt. Bester Torhüter des Turniers war Christian Voigt von Tus Hoisdorf.

Der Pölitzer Fußballobmann Jen Elschenbroich zeigte sich

Jens Elschenbroich (li.) mit Christian Voigt.
Foto: SL

sehr zufrieden mit dem Verlauf. Vor allem sei es positiv, dass es faire Spiele gegeben habe und keine Verletzungen zu beklagen seien.

Das Turnier der zweiten Mannschaft gewann der SV Meddewade vor dem VfL Oldesloe II und dem SSV Pölitz II.

„Wir bedanken und bei Dirk Mademann, dass er dieses Turnier immer wieder möglich macht. Ohne so einen fußballbegeisterten Sponsor kann man so ein Turnier nicht auf die Beine stellen“, so Elschenbroich.

Umso erfreulicher sei es, dass Namensgeber Mademann bereits sein Sponsoring für ein Turnier im Jahr 2019 zugesichert hat. Die Tradition des Mademann-Cups wird also fortgesetzt werden – dann mit dem SSV Pölitz als Titelverteidiger.

 

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