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Ratgeber

So will die DAK die Frühgeburtenrate verringern

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Foto: shutterstock.com (Symbolbild)

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Ahrensburg – Mit dem Programm „Willkommen Baby“ hat sich die DAK-Gesundheit zur Aufgabe gemacht, die Frühgeburten-Rate in der Region zu verringern.

In Hamburg kamen im Jahr 2015 2643 und in Schleswig Holstein 1523 Kinder als Frühchen oder mit geringem Gewicht zur Welt. Das waren 86 Prozent in Hamburg und 49 Prozent in Schleswig-Holstein mehr als im Jahr 2000. Insgesamt hatten 13,4 in Hamburg und 6,5 in Schleswig-Holstein von 100 Neugeborenen einen deutlich erschwerten Start ins Leben. Frühgeburten infolge von Risikoschwangerschaften sind ein zentrales Problem in der Geburtshilfe.

Die DAK-Gesundheit will deshalb mit speziellen Angeboten helfen, Frühgeburten zu vermeiden. Mit dem Programm „Willkommen Baby!“ für werdende Mütter bietet die Krankenkasse jetzt auch im Kreis Stormarn ein Paket von zusätzlichen ärztlichen Vorsorgeleistungen.

Zwar werden die Überlebenschancen frühgeborener Kinder immer besser, viele haben jedoch mit körperlichen oder psychischen Spätfolgen zu kämpfen.

„Mit unserem Programm ‚Willkommen Baby!‘ wollen wir einen gesunden Schwangerschaftsverlauf fördern, Frühgeburten vermeiden und Schwangere noch besser informieren“, so Hans-Werner Harmuth von der DAK-Gesundheit.

Zweite Zielsetzung des kostenlosen Programms ist es, die natürliche Geburt zu fördern. „Jedes dritte Kind in Deutschland kommt per Kaiserschnitt auf die Welt“, sagt Harmuth. „Experten sehen diese Entwicklung kritisch, auch wenn der Eingriff in medizinisch begründeten Fällen – gerade auch bei Frühchen – eine wichtige Rolle spielt.“ Es gälte die Risiken des Kaiserschnitts für Mutter und Kind zu bedenken und die Wahl der Geburtsmethode im Einzelfall abzuwägen.

Intensivierte Beratung für Schwangere

Die Krankenkasse setzt bei „Willkommen Baby!“ insbesondere auf eine intensivierte Beratung durch Frauenärzte. „Die frühzeitige Analyse von Risikofaktoren wie Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Nikotin- und Alkoholkonsum kann das Verhalten der werdenden Mutter ändern und schon die richtigen Weichen stellen“, weiß Harmuth.

Hinzu kommt ein konsequentes Infektionsscreening: „Vaginale Infektionen, die von den Schwangeren meist gar nicht bemerkt werden, sind für einen großen Teil der Frühgeburten verantwortlich.“ Zu Früh- oder sogenannten Mangelgeburten zählen Kinder, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden oder bei der Geburt weniger als 2.500 Gramm auf die Waage bringen.

Ultraschall, Akupunktur und BabyCare

Weitere Bausteine von „Willkommen Baby!“ sind zwei zusätzliche Ultraschalluntersuchungen sowie auf Wunsch bis zu vier Akupunkturbehandlungen zur Geburtsvorbereitung. Zudem erhalten Teilnehmerinnen die Leistungen des bewährten „BabyCare“-Programms. Dieser vom Berufsverband der Frauenärzte empfohlene Service zielt auf die termingerechte natürliche Geburt ab.

„Werdende Mütter bekommen individuelle Empfehlungen, die auf ihren Lebensumständen und möglichen Risikofaktoren für eine Frühgeburt basieren. Zusätzlich können sie ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen analysieren lassen“, erklärt Harmuth. Abgerundet wird „BabyCare“ durch einen wissenschaftlich fundierten Schwangerschaftsratgeber sowie einen Webauftritt mit interaktiven Tests.

Mehr Informationen zum neuen Gesundheitsprogramm gibt es unter www.dak.de/willkommenbaby

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Ratgeber

Welttoilettentag am 19. November: Medikamente gehören nicht ins Klo!

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Toilette. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Bad Oldesloe – Am 19. November ist Welttoilettentag. Wieder so ein Tag, den die Welt nicht braucht? Doch! Sagen die Stadtwerke Bad Oldesloe.

Denn viele Menschen benutzen ihren Lokus nicht nur für „Geschäfte“, sondern auch als Abfalleimer für Chemikalien und Lösungsmittel, Medikamente, Hygieneartikel und Speisereste. Das hat Folgen.

Stadtwerkeleiter Jürgen Fahl: „Zwar befindet sich die Abwasserentsorgung in Deutschland und natürlich auch in Bad Oldesloe im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf unserer Erde in einem sehr guten Zustand, Probleme gibt es aber auch hierzulande.“

Medikamente gelangen in Seen und Flüsse

Insbesondere weisen die Stadtwerke Bad Oldesloe darauf hin, dass nicht mehr benötigte Medikamente nicht über die Toilette entsorgt werden dürfen.

Viele Arzneimittelwirkstoffe können selbst modernste Kläranlagen nicht entfernen. „Schon heute können in vielen Oberflächengewässern Rückstände von Medikamenten nachgewiesen werden, die teilweise für die im Wasser lebenden Tiere bedenkliche Folgen haben“, sagt Fahl

Nicht mehr benötigte oder abgelaufene Medikamente sollten wieder in der Apotheke abgegeben werden. Viele Apotheken nehmen diese freiwillig zurück; ansonsten gehören alte Arzneimittel in den Hausmüll, wo sie anschließend verbrannt werden.

Auch viele andere Abfallstoffe gehören nicht ins WC:

Farben, Lacke, Lösungsmittel und andere Chemikalien verunreinigen das Wasser. Auch chemische Mittel wie Rohrreiniger belasten es schwer oder können in den Klärwerken oft gar nicht abgebaut werden. Chemikalien sollten über Schadstoffsammelstellen entsorgt werden.

Feste Stoffe und Gegenstände (Textilien, WC- und Babyfeuchttücher, Wattestäbchen- und pads, Rasierklingen, Tampons und Binden, Windeln, Kondome, Katzenstreu oder Kunststoffe) können Hausleitungen und die Kanalisation verstopfen, im schlimmsten Fall Pumpen außer Betrieb setzen und zu Störungen im Klärwerk führen.

All das muss in Klärwerken mit großem technischen Aufwand und enormen Zusatzkosten entfernt werden. Besonders problematisch sind die reißfesten Feuchttücher, die sich im Abwasser nicht zersetzen. Übrigens: Auch Zigarettenkippen verunreinigen durch ihre Giftstoffe zusätzlich das Wasser.

Speisereste, Fette und Öle verkleben die Kanalisation und führen zu Geruchsbelästigungen. Schädlinge wie Ratten werden durch die Entsorgung von Speiseresten über die Toilette angelockt. Diese gehören in die Biotonne.

Die Beachtung der genannten Verhaltensregeln führt dazu, dass unnötige Mehrkosten bei der Abwasserbehandlung vermieden werden. Dieses liegt letztlich im besonderen Interesse aller Verbraucherinnen und Verbraucher.

Für Rückfragen zum Thema steht der Werkleiter der Stadtwerke Bad Oldesloe unter 04531-162-400 gerne zur Verfügung.

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Bad Oldesloe

Regionales Ausbildungsangebot weiter auf hohem Niveau

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Die Teilnehmer der Ausbildungskonferenz. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die Mitglieder des regionalen Ausbildungsbündnisses zeigten sich bei einem Treffen in der Agentur für Abeit in Bad Oldesloe zufrieden über die Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt für junge Menschen. 

„Der Ausbildungsmarkt in unserer Region bleibt ein Bewerbermarkt. Die Bewerber haben wieder ein vielfältiges Ausbildungsangebot vorgefunden und überwiegend gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, fasst Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe die Bilanz zum abgelaufenen Ausbildungsjahr 2016 / 2017 zusammen.

Das Ausbildungsbündnis besteht aus Vertretern der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, der Kreishandwerkerschaft, der beruflichen Schulen und der Schulämter.

Bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe wurden für den diesjährigen Ausbildungsbeginn im Kreis Stormarn 1.457 Ausbildungsstellen gemeldet. Davon waren 69 im Kreis Stormarn zum 30. September noch nicht besetzt,

Freie Ausbildungsplätze im Kreis Stormarn gab es zum 30. September (Ende des Berufsberatungsjahres 2016 / 2017) noch bei den Elektronikern in der Energie- und Gebäudetechnik, Fachverkäufern in Bäckereien, Bäckern, Kaufleuten im Einzelhandel, Fachleuten in der Systemgastronomie, kommunalen Verwaltungsfachangestellten, Köchen, Glasern, Pharmakanten sowie Fachkräften im Gastgewerbe.

Dem gegenüber standen 1.362 ausbildungssuchende Jugendliche (plus 59 zum Vorjahr) im Kreis Stormarn, die sich bei der Berufsberatung gemeldet hatten. Ende September waren 62 von ihnen weiterhin auf Ausbildungssuche.

Daher rät Grote-Seifert, die Angebote der Berufsberatung und die Informationsmöglichkeiten auf den vielen regionalen Ausbildungsmessen frühzeitig zu nutzen. Termine beim Berufsberater können unter der kostenfreien Servicenummer 0 800 / 4 5555 00 oder per mail an badoldesloe.151-u25@arbeitsagentur.de vereinbart werden.

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Der Kreis

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Facebook-Freunde

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Lübeck / Bad Oldesloe – Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Internet. In jüngster Vergangenheit erstellen Betrüger vermehrt Kopien ausgesuchter Facebook-Profile mit dem Ziel, von den Geschädigten per SMS Bestätigungscodes für Onlinezahlungen zu erhalten.

Die Masche ist einfach. Der Betrüger sucht sich ein überwiegend öffentlich angelegtes Facebook-Profil ohne oder mit sehr wenig Sicherheitseinstellungen aus. Dann erstellt er ein neues Profil mit demselben Namen und kopiert die vorhandenen Bilder des Originalprofils in das neue Profil hinein. Anhand der öffentlichen Freundesliste in dem originalen Facebook-Profil werden diese Freunde unter einem Vorwand per Facebook-Messenger angeschrieben.

Es wird gebeten, die Handynummer neu zu übermitteln, da diese nicht mehr vorhanden sei. In der Folge werden an die erlangte Handynummer auf Initiative des Täters Codes von Drittanbietern gesendet. Der angebliche Facebook-Freund kündigt diese Codes an und bittet um deren Weiterleitung an seine Handynummer.

Zwar erfolgt in der SMS mit den Codes in der Regel der Hinweis, dass das Einlösen dieser Codes Kosten verursacht, (verschiedene zweistellige Summen), dennoch werden diese in gutem Glauben an den „Facebook-Freund“ weitergeschickt. Dieser setzt die Codes dann für sich ein und erhält den entsprechenden Gegenwert. Die Gebühr wird jedoch über die Handyrechnung des Geschädigten abgegolten.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Freundschaftsanfragen über Facebook anzunehmen, wenn Zweifel hinsichtlich der Identität des Absenders bestehen. Insbesondere sollte man niemals seine persönlichen Daten, vor allem nicht die Handynummer, per Facebook-Messenger versenden. Zahlencodes sollten in jeden Fall nur nach persönlicher Rücksprache weitergeleitet werden, wenn zweifelsfrei fest steht, dass es sich bei dem Empfänger tatsächlich um den Freund oder Bekannten handelt.

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