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Kultur

Ahrensburgs "Galerie der Hände" wächst weiter

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Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

Ahrensburg– „Ein Gang durch den Fußgängertunnel in der Manhagener Allee lohnt sich“, ist sich Ahrensburgs Pressesprecherin Imke Bär sicher. Am 03. März wurden dort zwei weitere Mosaike in der „Galerie der Hände“ fertiggestellt und an die Stadt übergeben.

Bei den Mosaiken handelt es sich zum einen um einen Ausschnitt aus dem „Selbstportrait“ Élisabeth Vigée-Lebrun  und zum anderen um einem Ausschnitt aus „Alte Armenhäuslerin im Garten“ von Paula Modersohn-Becker, beide von der Künstlerin Heidi Laute-Sies entworfen, als Fortführung der künstlerischen Arbeit der Innengestaltung des Fußgängertunnels Manhagener Allee von Rolf Laute.

Die Fertigstellung wurde durch eine Einzelspende einer Ahrensburger Firma ermöglicht. Um die Galerie der Hände endgültig zu vervollständigen sind noch zwei großformatige Rahmen zu füllen. Hierfür werden nochmals rund 8.700 € benötigt.

Hintergrund „Galerie der Hände“:

Bisher sind 20 Keramikmosaike und 4 Statuen in die weißen Kachelwände des Fußgängertunnels eingelassen, alle mit einer Relief-Umrandung als Rahmen. Die Bilder haben ein gemeinsames Thema: Sie zeigen weibliche Hände, mal realistisch, mal abstrakt, allesamt Details aus Klassikern der Kunstgeschichte. Seit Anfang des Jahres 2016 sind rund 10.300 € von 30 Spenderinnen und Spendern bei der Stadt eingegangen.

Für Informationen über die weitere Vollendung der „Galerie der Hände“ steht Frau Haebenbrock-Sommer, Tel.: 04102-77256 oder per Mail: petra.haebenbrock-sommer@ahrensburg.de zur Verfügung.

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Kultur

Kunst trifft Christstollen im Atelierhaus in Trittau

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Thomas Judisch, „Ein Sommermärchen“, 2016. © Thomas Judisch

Trittau – Besucher haben am Samstag, den 2. Dezember von 15 bis 18 Uhr die Möglichkeit die Künstlerinnen und Künstler aus dem Atelierhaus kennenzulernen und ihre entstehenden Kunstwerke in den Arbeitsräumen anzusehen. Bei Glühwein, Punsch und Christstollen kann zusammengesessen und sich ausgetauscht werden.

Das Atelierhaus ist ab dem 2. Dezember auch prominent im Trittauer Stadtraum vertreten: Der Künstler Thomas Judisch aus dem Atelierhaus platziert ein Kunstwerk im Schaufenster der traditionsreichen Drogerie von Anna Redemund (Poststraße 37). Frau Redemund freut sich über die künstlerische Intervention in ihrem Schaufenster und ist gespannt auf die Reaktionen ihrer Kunden. Unter anderem wird ein Fußball aus Keramik zu sehen sein, der vielen Trittauern bereits ein Begriff sein dürfte: Eine frühere Version wurde bei der Putzaktion „Schleswig-Holstein räumt auf“ aus dem Atelierhaus-Garten entnommen und anschließend – vergeblich – über die Presse gesucht.

Das Atelierhaus der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn besteht seit 2006 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wassermühle Trittau. Neben den drei Räumen für Künstler, die jeweils ein Atelier für maximal drei Jahre nutzen können, wird ein Atelier an die Kunststipendiaten der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn vergeben. Die aktuellen Künstler im Atelierhaus sind: Thomas Judisch (www.thomasjudisch.com), Antje Feger & Benjamin F. Stumpf (www.feger-stumpf.com), Yukari Kosakai (www.ko-yu.jimdo.com) und die Stipendiatin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Constanze Vogt (www.constanze-vogt.de). Ab Januar wird Verena Schöttmer (www.verenaschoettmer.de) das Atelier von Frau Kosakai übernehmen.

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Bad Oldesloe

„Best of Platt“: Plattdeutscher Blues im KuB

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Foto: Julia Weber/hfr

Bad Oldesloe – Am Samstag, 25. November, gibt’s im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe Leeder, Vertellen un Blues ut Plattdütschland. Auf der Bühne stehen Gerd Spiekermann, Jochen Wiegandt, Lars-Luis Linek „Snutenhobel“ und Wolfgang Timpe – zusammen sind sie das Plattpaket. Gemeinsam wird gelacht, gesungen und humorvoll Tradition und Heute vereint.

Es hat sie immer gegeben, die legendären Hamburger Volkssänger, die mit ihrem speziellen extra-trocknen Humor- und Gesangsattacken das Publikum zum Ausflippen brachten. Ob Hein Köllisch, die Wolfs oder Richard Germer. Jochen Wiegandt (NDR-Moderator, Entertainer / Gitarre und Gesang) ist einer, der es wie seine berühmten Vorgänger längst zur Meisterschaft gebracht hat.

Lieder vor dem Vergessen zu bewahren und wieder unters Volk zu bringen, ist dem Liederaten aus Hamburg eine Herzensangelegenheit. „Hallo Hier Hamburg?“ lautet sein aktuelles Buch und ist eine Fortsetzung der Hamburger Lied-Aktion „Singen Sie Hamburgisch?“ mit gleichnamiger Liederatur.

Der Hamburger Musiker Lars-Luis Linek (NDR-Lars-Luis-Linek-Band, Mundharmonika und Gesang) mit dem typischen Snutenhobel-Mundharmonika-Sound ist ein Meister der puren Spielfreude. Bekannt aus über 3.000 Musikproduktionen von Weltstars bis zur Sesamstraße ist er ein regelmäßiger Gast bei TV- und Radiosendungen.

Neben seinen internationalen Alben widmet er sich vor allem dem „Blues op Platt“. Der ist längst zu seinem Markenzeichen geworden. Gerade erschien auch sein „Hamborg Tuur“, ein gemeinsames Projekt mit Gerd Spiekermann.

Mit Wolfgang Timpe (akustische Gitarre und Gesang) hat Lars-Luis Linek ein Urgestein der Hamburger Szene (Okko, Lonzo, Berry, Chris & Timpe; Tennesee, Duesenberg, Broadway) an seiner Seite. „Schiet op La Paloma“ heißt das gemeinsam produzierte Album von „Lars & Timpe“.

Gerd Spiekermann (NDR-Moderator, Buchautor und Entertainer) schreibt das Plattdeutsch unserer heutigen Zeit – frech, witzig und absolut treffend. Triumphe und Niederlagen im Kampf mit der „Tücke des Objekts“ stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die kleinen und großen Konflikte im menschlichen Miteinander. Gerd Spiekermann erzählt lebensnah und unverblümt. Kein Wunder, dass die Arbeit als Plattdeutsch-Redakteur bei der NDR Hamburg-Welle 90,3 sein Traumberuf war. Sein aktuelles Buch mit Geschichten aus der NDR-Sendereihe „Hör mal `n beten to“, bei der er seit 1985 Autor und Sprecher ist, erschien gerade unter dem Titel „Koom mi nich an de Farv“.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Termin: Samstag, 25. November 2017, 20 Uhr

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

Preise: VVK: 23,50  / 17,50 Euro (erm.)

Abendkasse: 25,50 Euro / 19,50 Euro (erm.)

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Kultur

Brahms „Deutsches Requiem“ in der Bargteheider Kirche

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Foto: Nikolas Fendrich/hfr

Bargteheide – Am Sonntag, dem 19. November, beginnt um 18 Uhr das große Konzert der Bargteheider Kantorei in der Bargteheider Kirche (Lindenstraße 2). In diesem Jahr singt sie das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms.

Anders als andere Komponisten orientierte sich Brahms bei der Auswahl seiner Texte nicht an der traditionellen Totenmesse. Er wählte Passagen aus dem alten und neuen Testament in der Fassung der Lutherbibel aus, in denen der Trost im Mittelpunkt steht. „Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“ Gleich der erste Text gibt die Botschaft vor, die in dem Werk steckt.

„Es ist ein anspruchsvolles Werk mit viel Chormusik. Ich freue mich sehr darauf, dass diese wunderbare Musik in der Bargteheider Kirche erklingen kann“, sagt Kantor Andis Paegle.

Aufführende sind Dorothee Fries (Sopran), Christoph Liebold (Bariton), Instrumentalsolisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters und die Bargteheider Kantorei unter der Leitung von Kantor Andis Paegle. Der Eintritt beträgt 15 Euro (ermäßigt 12 und 10 Euro).

Im Vorverkauf sind alle Karten um einen Euro ermäßigt zu erhalten. Vorverkaufsstellen sind die Arkaden-Buchhandlung, die Bargteheider Buchhandlung und die Filiale der Sparkasse Holstein. Es wird aber an der Abendkasse auf jeden Fall auch Karten geben.

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