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Hamburg

Bis zu 200 Meter hoch: Hamburg soll „Elbtower“ bekommen

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So könnte der Wolkenkratzer aussehen. Foto: Hafencity GmbH/hfr

So könnte der Wolkenkratzer aussehen.
Foto: Hafencity GmbH/hfr

Hamburg – Bekommt Hamburg nun einen richtigen Wolkrenkratzer ? Die Pläne für eine Hochhausbebauung an den Elbbrücken in der HafenCity werden jetzt konkret. Olaf Scholz, erster Bürgermeister der Hanstestadt, stellte gemeinsam mit Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH und Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, am 8. März im Rathaus die Rahmenbedingungen für das herausragende Bauprojekt öffentlich vor.

Als Abschluss der HafenCity-Entwicklung im Osten und zugleich als Auftakt für das Zentrum Hamburgs ist ein Zeichen setzendes Hochhaus an den Elbbrücken vorgesehen. Besondere Qualitäten werden gefordert: ein skulpturales Hochhaus, ein besonderer Gebäudeabschluss und ein nachhaltiges Bauvorhaben auf höchstem internationalem Standard. Circa 200 Meter hoch darf es werden. Als Nutzungen kommen Büro, Hotel, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen, eventuell auch Wohnen in Betracht.

Die öffentlichkeitsbezogenen Nutzungen können das Haus auch zu einem Treffpunkt für HafenCity, Rothenburgsort, Veddel und für ganz Hamburg machen. Die Weichen für die Bauherrensuche und Realisierung werden jetzt gestellt. Das Projekt wird nach dem öffentlichen Auftakt in Hamburg in der kommenden Woche auf der internationalen Immobilienmesse in Cannes vorgestellt. In 2018 soll der private Bauherr feststehen, dann entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft. Baubeginn könnte 2020/2021 sein.

Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor: „Die Elbbrücken sind und bleiben das ‚gefühlte‘ Eingangstor von Hamburg, ob man mit dem Zug, dem Auto oder dem Binnenschiff nach Hamburg kommt; wenn man die Elbbrücken erreicht hat, ist man angekommen. Diesen ‚magischen‘ Ort im Stadtbild herauszuheben und in der Fernsicht zu markieren ist begründeter als jeder andere. Und hier ist es möglich, weil die Altstadtsilhouette mit ihren Kirchtürmen nicht berührt wird und das größte städtebauliche Projekt dieser Generation, die HafenCity, einen spannungsvollen Bogen von der Elbphilharmonie bis zu den Elbbrücken schlägt.“

„Der Eingang zur inneren Stadt und das Ende der Seeschifffahrtsstraße der Elbe an den Elbbrücken bekommen einen gemeinsamen prägnanten Ort. Der Standort markiert einen im Stadtbild Hamburgs hoch bedeutsamen, über weite Distanzen erkennbaren Ort, – in diesem Sinne ist er langfristig einzigartig und wird keine weiteren Hochhausprojekte nach sich ziehen. Mit dem „Elbtower“ wird ein markanter Stadteingang geschaffen, der dem Bild der Stadt von Süden, von Norden außerhalb der Sichtlinie der Kirchtürme, von Westen und von Osten deutliche Konturen verleiht. Einzig an diesem Ort kann Hamburg in die Höhe wachsen, ohne das historische Stadtbild und die traditionelle Stadtsilhouette der Kirchtürme zu beeinträchtigen“, heißt es in einer Pressemitteillung.

Olaf Scholz, erster Bürgermeister, : „Mit dem ,Elbtower‘ gewinnt die HafenCity weiter an städtebaulicher Qualität sowie neue stadtwirtschaftliche Möglichkeiten. Hamburg hat gerade die Eröffnung der Elbphilharmonie mit großer internationaler Aufmerksamkeit gefeiert. Daran wollen wir anknüpfen, denn jetzt haben wir die Chance, mit dem Vorhaben ,Elbtower‘ das ,Kunstwerk Hamburg‘, wie es der frühere Oberbaudirektor Fritz Schumacher einmal nannte, endgültig im 21. Jahrhundert zu verankern, ohne etwas von der Qualität der Vergangenheit preiszugeben.“

Gesucht wird jetzt ein Bauherr oder ein Realisierungsteam, das die besondere Herausforderung einer vertikal gemischten Struktur eines Hochhauses sowie eines ästhetisch gelungenen, nachhaltigen Gebäudes entwickeln und realisieren kann sowie entsprechende (internationale) Referenzprojekte vorweisen kann. Nach einer viermonatigen Ausschreibungsphase schließt sich ein mehrmonatiges Verhandlungsverfahren mit maximal zwei Bewerbern an.

Die letztendliche Entscheidung über den Bauherren und das Konzept sowie über das Architekturbüro und den Architekturentwurf  wird – bei einem Projekt dieser Größenordnung und Tragweite für die Stadt – die Hamburgische Bürgerschaft haben.

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Kreis Segeberg

Feuerwehren warnen vor dem Betreten der Wälder

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Foto: SL

Hamburg – Die Feuerwehren Hamburg und Segeberg empfehlen ausdrücklich, dass Wälder und Gehölze aktuell gemieden werden. Auf Grund der Schneelast können auch dicke Äste und Bäume unvorhergesehen brechen und Menschen verletzten.

Am Donnerstagmittag wurde die Feuerwehr Hamburg bereits über den Notruf 112 in den Hamburger Stadtteil Winterhude gerufen.

Nahe der Schule im Grasweg war auf dem Gelände des Stadtparks auf Grund der großen Schneelast ein etwa 30 cm dicker Ast in etwa 10 Meter Höhe abgebrochen und hatte einen 19-jährigen Schüler am Kopf verletzt. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort ein Rettungswagen, ein Notarztwagen und ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr zu der angegebenen Adresse entsandt.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der junge Mann nicht ansprechbar. Durch den Notarzt wurde der Patient intubiert, es wurde ein Beatmungsschlauch gelegt. Schwere Kopfverletzungen wurden durch Notfallsanitäter der Feuerwehr versorgt und anschließend wurde der junge Mann vorangemeldet und unter Notarztbegleitung zügig in ein Krankenhaus der Maximalversorgung befördert. Da sich das Unfallgeschehen heftig bei anderen anwesenden Schülern einprägte, wurde die Notfallseelsorge der Feuerwehr Hamburg zur Nachsorge hinzugezogen.

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Hamburg

Polizei geht in Reinbek und Hamburg gegen Drogenhändler vor

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg/Stormarn  – Beamte des Rauschgiftdezernates des Hamburger Landeskriminalamts (LKA 68) haben mit Beamten der Bereitschaftspolizei (DE 34) sowie Zivilfahndern des Polizeikommissariates 43 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein vollstreckt. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher und nahmen vier Personen vorläufig fest.

Die Ermittlungen des LKA 68 richten sich gegen eine Tätergruppierung von mindestens sechs Personen, die im Verdacht stehen, im Bereich Edith-Stein-Platz gewerbsmäßig mit unterschiedlichen Betäubungsmitteln (Marihuana, Kokain und Crystal Meth) Handel zu treiben. Durch intensive Ermittlungen der Drogenfahnder konnten zunächst sechs Tatverdächtige identifiziert werden.

Es handelt sich dabei um einen 18-jährigen Burkiner,  einen 20-jährigen Deutschen, einen 21-jährigen Afghanen – den mutmaßlichen Haupttäter – , einen 24-jährigen Deutschen, einen 24-jährigen Ägypter und einen 47-jährigen Türken. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Tatverdächtigen sowie für eine Wohnung am Edith-Stein-Platz in Neuallermöhe, die als sogenannte Bunkerwohnung fungierte.

Die vom Amtsgericht Hamburg erlassenen Beschlüsse wurden  zeitgleich um 06:00 Uhr vollstreckt. Dabei stellten die Beamten in der Bunkerwohnung 15 Gramm Crystal Meth, 20 Gramm Marihuana und 2 Gramm Kokain sicher.

Der 18-jährige Burkiner, der 20-jährige Deutsche, der 21-jährige Afghane sowie der 47-jährige Türke wurden an ihren Wohnanschriften angetroffen und vorläufig festgenommen.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Erkenntnisse auf weitere Anschriften erlangt werden, für die ebenfalls über die Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungsbeschlüsse auf dem Eilwege beim Amtsgericht erwirkt wurden.  Es handelte sich dabei um zwei Parzellen in Kleingartenvereinen in Hamburg-Wilhelmsburg und Hamburg-Bergedorf sowie eine Wohnung in Reinbek (S-H).

In der Parzelle im Kleingartenverein in Hamburg-Wilhelmsburg wurden drei Cannabispflanzen sichergestellt. In der Kleingartenparzelle in Hamburg-Bergedorf, die dem 21-jährigen Afghanen zugeordnet werden konnte, fanden die Beamten Verpackungsmaterial sowie zwei scharfe Maschinenpistolen.

Der 21-jährige Afghane wurde einem Haftrichter zugeführt.

Die übrigen festgenommenen Personen wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

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Der Kreis

Polizeikooperation zahlt sich aus: Zwei Diebe verhaftet

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Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Hamburg/Stormarn – Am 19.12.2017 wurde zwischen der Polizeidirektion Ratzeburg und den daran angrenzenden Polizeikommissariaten vereinbart , künftig einen gemeinsamen Einsatz- und Ermittlungsschwerpunkt in den Bereichen der Wohnungseinbruchskriminalität und des Kraftfahrzeugdiebstahls zu setzen, um unter anderem gemeinsame länderübergreifende Kontrollen durchzuführen.

Ein solcher Einsatz fand am 11.01.2018 im Bereich Hamburg Ost und Stormarn statt. Die intensive Zusammenarbeit bezog sich nicht nur auf gemeinsame Kontrollen sondern auch auf die Kooperation der Führungsstäbe. Insgesamt waren 33 Beamte aus allen Bereichen der PD Ratzeburg, überwiegend in ziviler Kleidung, im Einsatz.

Ziel des Einsatzes war es, vorrangig den Verfolgungsdruck auf Täter und Tätergruppen zu erhöhen, um eine nachhaltige Unterstützung der Ermittlungsarbeit durch das Erlangen von Informationen und Erkenntnissen, z. B. über reisende Täter sowie deren Strukturen voranzutreiben.

Der Einsatz begann um 12.00 Uhr und wurde gegen 21.00 Uhr beendet.

Im Laufe des Einsatzes fielen den Einsatzkräften zwei männliche Personen (20 und 24 Jahre) auf, welche im Bereich Hamburg und Stormarn offensichtlich Wohngebiete ausbaldowerten. Im Zuge des Nachmittags konnten beide Männer nach einem Einbruch in Hamburg auf frischer Tat vorläufig festgenommen werden.

Neben dem erreichten Einsatzziel der Informationsgewinnung und auch der Festnahme zweier mutmaßlicher Tatverdächtiger, stellten die Beamten zusätzlich noch drei Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz fest. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

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