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Lübeck

Säure-Unfall im Lübecker Bahnhof: Zeugen gesucht

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Wem gehört dieser Jutebeutel?  Foto: Polizei Lübeck/hfr

Wem gehört dieser Jutebeutel?
Foto: Polizei Lübeck/hfr

Lübeck – Am 28.02. fuhr gegen 14.30 Uhr eine Regionalbahn aus Kiel in den Lübecker Hauptbahnhof ein. In dem Zug der Deutschen Bahn kam es vermutlich zu einem Säureunfall. Die Polizei sucht Zeugen.

Beamte des Umwelt-Ermittlungsdienstes des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz haben den Fall übernommen und suchen nun nach einer Zeugin, die nach ersten Erkenntnissen als Reisende in diesem Zug saß. Vermutlich hat die große, korpulente Frau mit blonden Haaren die Regionalbahn am Bahnhof in Pönitz verlassen.

Ersten Informationen zufolge saß die Zeugin auf dem Platz, an dem die Säure ausgetreten war. Ob sie eventuell mit der Säure in Kontakt gekommen ist und sich dadurch Verletzungen zuzog, ist bislang nicht bekannt. Die Frau, die im Zug einen längeren schwarzen Mantel getragen hat, der mit silbrig glänzenden Fäden durchwebt war, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Ermittler sind für Zeugen in der Sache unter der Rufnummer 04524-7077-600 erreichbar. Außerdem wurde auf dem betroffenen Platz ein Jutebeutel mit Elchmotiv vorgefunden, der von der ätzenden Säure betroffen war. Darin waren einige wenige Lebensmittel enthalten. Dieser Beutel wurde im Zug hinterlassen. Wer kann Hinweise zu dieser Jutetasche oder auf deren Eigentümer geben?

Allgemein

Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

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Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze „hochgehen“ würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße „Am Burgfeld“.

„Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

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Lübeck

Illegal Müll entsorgt und ertappt: Rentner (82) rastet aus!

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Niendorf – Körperverletzung, beschädigte Autos und Unfallflucht: Ein Senior (82) ist in Niendorf an der Ostsee komplett ausgerastet, nachdem er illegal Müll entsorgte und von einem Anwohner auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde.

Der Rentner entsorgte am Sonntagmittag an einem Werstoffbehälter für Altkleider und Glas in der Hermann-Kröger-Straße unter anderem ein leeres Bierfass und Altpapier.

Ein Nachbar hatte die Müllentsorgung beobachtet. Der 37-jährige ging zu dem 82-jährigen und forderte ihn auf, seinen Abfall wieder mitzunehmen. Ohne sich darum zu kümmern, setzte dieser sich jedoch in sein Auto und fuhr los.

Anwohner angefahren

Dabei fuhr er mit der Stoßstange seines Skoda gegen den vor seinem Fahrzeug stehenden 37-jährigen und verletzte diesen am Schienbein und am Oberschenkel.

Auch als der 37-jährige an die Scheibe der Fahrertür des Skoda klopfte, um den Senior auf sein Fehlverhalten anzusprechen, fuhr dieser unbeirrt weiter. Daraufhin öffnete der 37-jährige die Fahrertür und forderte den älteren Herrn auf, stehen zu bleiben.

Doch dieser beschleunigte sein Auto jetzt trotz der geöffneten Fahrertür, so dass er mit der Tür gegen zwei weitere, dort zum Parken abgestellte Pkw stieß und diese beschädigte. Ohne sich um die Schäden zu kümmern, fuhr der 82-jährige in Richtung Bundesstraße davon.

Führerschein wurde beschlagnahmt

Der ältere Herr wurde später von einer Funkwagenbesatzung an seiner Wohnanschrift aufgesucht.

Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährlicher Körperverletzung und Nötigung ein. Wegen der unerlaubten Müllentsorgung wird ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Ahrensburg

Beim Gassigehen: Ahrensburger Polizeihund rettet Jugendlichen (16) vor Angreifern

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Auch beim Gassigehen im Dienst: Polizeihund „Larry“. Foto: facebook/polizei

Lübeck – Der Hundeführer (38) des Ahrensburger Polizeireviers war mit seinem Diensthund Larry gerade auf einem Spaziergang auf einem Wanderweg in Bad Schwartau, als plötzlich ein Jugendlicher auf sie zu gerannt kam und panisch um Hilfe rief.

Wie sich herausstellte, verfolgten drei junge Männer den 16-Jährigen. Zuvor hatten sie ihn bereits im Bereich des Bürgerparks angegriffen.

Beherzt versetzten sich Diensthund Larry und sein Herrchen in den Dienst und forderten die Angreifer lautstark zum Stehenbleiben auf. Diese überlegten offenbar noch kurz, ob sie eine Konfrontation wagen sollten.

Das wäre sicher eine schlechte Idee gewesen. Durch das konsequente Auftreten und den Anblick von Larry ließen sie jedoch von ihrem Vorhaben ab.

Bis zum Eintreffen der alarmierten Beamten des Polizeireviers Bad Schwartau rührten sie sich nicht mehr von der Stelle!

Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die drei jungen Männer im Alter von 16,17 und 18 Jahren am Mittwochnachmittag versucht haben, den 16-jährigen Geschädigten auf dem Fußweg im Bereich der Skaterbahn im Bürgerpark anzugreifen und zu schlagen.

Die Kriminalpolizei in Bad Schwartau hat in dieser Sache die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Klärung des Motives und der genauen Hintergründe der Tat sind nun Bestandteil der Ermittlungen. In dieser Sache werden Zeugen gesucht, die im Bereich des Bürgerparks die Auseinandersetzung der jungen Männer beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451/ 220750 entgegen.

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