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Lübeck

Säure-Unfall im Lübecker Bahnhof: Zeugen gesucht

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Wem gehört dieser Jutebeutel?  Foto: Polizei Lübeck/hfr

Wem gehört dieser Jutebeutel?
Foto: Polizei Lübeck/hfr

Lübeck – Am 28.02. fuhr gegen 14.30 Uhr eine Regionalbahn aus Kiel in den Lübecker Hauptbahnhof ein. In dem Zug der Deutschen Bahn kam es vermutlich zu einem Säureunfall. Die Polizei sucht Zeugen.

Beamte des Umwelt-Ermittlungsdienstes des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz haben den Fall übernommen und suchen nun nach einer Zeugin, die nach ersten Erkenntnissen als Reisende in diesem Zug saß. Vermutlich hat die große, korpulente Frau mit blonden Haaren die Regionalbahn am Bahnhof in Pönitz verlassen.

Ersten Informationen zufolge saß die Zeugin auf dem Platz, an dem die Säure ausgetreten war. Ob sie eventuell mit der Säure in Kontakt gekommen ist und sich dadurch Verletzungen zuzog, ist bislang nicht bekannt. Die Frau, die im Zug einen längeren schwarzen Mantel getragen hat, der mit silbrig glänzenden Fäden durchwebt war, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Ermittler sind für Zeugen in der Sache unter der Rufnummer 04524-7077-600 erreichbar. Außerdem wurde auf dem betroffenen Platz ein Jutebeutel mit Elchmotiv vorgefunden, der von der ätzenden Säure betroffen war. Darin waren einige wenige Lebensmittel enthalten. Dieser Beutel wurde im Zug hinterlassen. Wer kann Hinweise zu dieser Jutetasche oder auf deren Eigentümer geben?

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Lübeck

Lübeck: 45-Jährige sitzt mit Stichverletzung im Auto – Verdächtiger festgenommen

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Polizisten nehmen den tatverdächtigen Ehemann fest. Foto: mopics.eu

Lübeck – Gegen Mitternacht (14. auf den 15.11.) wurde eine 45-jährige Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Lübeck St. Lorenz mit Stichverletzungen am Hals in einem Auto aufgefunden. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und dort notoperiert. Ihr Ehemann wurde vorläufig festgenommen.

Gegen 00.00 Uhr wurde eine 45-jährige Lübeckerin in einem Nissan sitzend mit einer Stichverletzung im Halsbereich aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen ihren 40-jährigen Ehemann. Die Verletzte wurde notoperiert; Lebensgefahr besteht zurzeit nicht. Weitere Befragungen zu den näheren Tatumständen konnten allerdings noch nicht durchgeführt werden.

In ihrem Nissan ist die Frau zu einer Tankstelle gefahren. Foto: mopics.eu

Der Ehemann wurde gegen 01.00 Uhr in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in St. Lorenz Nord von Beamten des Lübecker Zivilstreifenkommandos und Beamten des 2. Polizeireviers vorläufig festgenommen. Der Mann befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam Lübeck.

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Der Kreis

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Facebook-Freunde

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Foto: Shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe – Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Internet. In jüngster Vergangenheit erstellen Betrüger vermehrt Kopien ausgesuchter Facebook-Profile mit dem Ziel, von den Geschädigten per SMS Bestätigungscodes für Onlinezahlungen zu erhalten.

Die Masche ist einfach. Der Betrüger sucht sich ein überwiegend öffentlich angelegtes Facebook-Profil ohne oder mit sehr wenig Sicherheitseinstellungen aus. Dann erstellt er ein neues Profil mit demselben Namen und kopiert die vorhandenen Bilder des Originalprofils in das neue Profil hinein. Anhand der öffentlichen Freundesliste in dem originalen Facebook-Profil werden diese Freunde unter einem Vorwand per Facebook-Messenger angeschrieben.

Es wird gebeten, die Handynummer neu zu übermitteln, da diese nicht mehr vorhanden sei. In der Folge werden an die erlangte Handynummer auf Initiative des Täters Codes von Drittanbietern gesendet. Der angebliche Facebook-Freund kündigt diese Codes an und bittet um deren Weiterleitung an seine Handynummer.

Zwar erfolgt in der SMS mit den Codes in der Regel der Hinweis, dass das Einlösen dieser Codes Kosten verursacht, (verschiedene zweistellige Summen), dennoch werden diese in gutem Glauben an den „Facebook-Freund“ weitergeschickt. Dieser setzt die Codes dann für sich ein und erhält den entsprechenden Gegenwert. Die Gebühr wird jedoch über die Handyrechnung des Geschädigten abgegolten.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Freundschaftsanfragen über Facebook anzunehmen, wenn Zweifel hinsichtlich der Identität des Absenders bestehen. Insbesondere sollte man niemals seine persönlichen Daten, vor allem nicht die Handynummer, per Facebook-Messenger versenden. Zahlencodes sollten in jeden Fall nur nach persönlicher Rücksprache weitergeleitet werden, wenn zweifelsfrei fest steht, dass es sich bei dem Empfänger tatsächlich um den Freund oder Bekannten handelt.

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Lübeck

Keine Untersuchungshaft: Gabelstapler-Rambo (28) kommt frei

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Foto: mopics.eu

Lübeck – Der Mann, der am Sonntagmorgen eine Spur der Verwüstung durch den Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde gezogen hat, darf nach Hause gehen.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Haftbefehl beantragt, diesen aber wieder zurückgezogen. Der 28-Jährige hat einen festen Wohnsitz. Daher sieht die Staatsanwaltschaft keine Fluchtgefahr. 

Der 28-Jährige bestieg in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag einen tonnenschweren Gabelstabler und zerstörte damit auf dem Skandinavienkai rund 40 Fahrzeuge. Darunter waren auch viele Neuwagen. Bei der Aktion verursachte der Mann einen Schaden im einstelligen Millionenbereich. 

Warum der Mann das Hafengelände derart verwüstete, ist unklar. Der 28-Jährige hatte 1,1 Promille und war nur mit Handschuhen bekleidet. Polizisten beendeten die Amokfahrt, indem sie auf den 32 Tonnen schweren Gabelstapler kletterten und mit dem Einsatz von Pfefferspray drohten. 

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