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Lübeck

Geschlagen und getreten: Schüler (10) eilt einem Obdachlosen zur Hilfe

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Stormarnlive

Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Stormarnlive

Lübeck – Ein Junge (10) hat in Lübeck einem Obdachlosen geholfen, der von einem Mann getreten und ins Gesicht geschlagen wurde. Der Täter trat dem Schüler dann gegen dessen Knie und lief davon. 

Der 10-Jährige war gerade mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule, als er an der Rehderbrücke auf die Körperverletzung aufmerksam wurde. Dabei hatte nach ersten Erkenntnissen ein Mann einen Obdachlosen zunächst getreten und anschließend ins Gesicht geschlagen, wie die Polizei mitteilt. „Der 10-Jährige fuhr mit seinem Rad an die Personen heran und sagte zum Tatverdächtigen, dass er damit aufhören soll“, so ein Polizeisprecher. „Daraufhin ließ der Unbekannte von dem Geschädigten ab und trat plötzlich dem Kind gegen sein Knie, ehe er sich zu Fuß in Richtung Rehderbrücke vom Tatort absetzte.“

Der Junge verspürte Schmerzen und erzählte seiner Mutter diesen Vorfall. Diese ging mit ihrem Kind zum Arzt und erstattete sofort Anzeige. Die Ermittler suchen nun nach einen etwa 1,85 Meter großen schlanken Mann, der zur Tatzeit ein dunkelblaues Kapuzenshirt (Kapuze auf dem Kopf), eine hellblaue Jeans und weiß-blaue Turnschuhe trug. Der erwachsene Geschädigte hatte braune Haare und trug einen Vollbart. Hinweise in dem Fall melden Zeugen bitte an die Polizei unter der Rufnummer 0451-1310.

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Lübeck

Wanderer angegriffen: Hornissen lösen Polizeieinsatz aus

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Verteidigten ihr Nest gegen Wanderer: Hornissen in Lübeck. Foto: Polizei

Lübeck – An einem Wanderweg in der Nähe der Ratzeburger Straße in Lübeck wurden Passanten von Hornissen angegriffen. Spaziergänger riefen die Polizei.

Gegen 08:30 Uhr wurden die Beamten des 4. Polizeireviers Lübeck zu dem Wanderweg geschickt, der am Funkturm in ein nahegelegenes Waldstück führt. Dort seien Passanten von Hornissen angegriffen worden. In einem an dem Wanderweg gelegenen Baum konnte in einer Aushöhlung das Hornissennest ausfindig gemacht werden.

Bei der hierzulande geschützten Art handelt es sich um sogenannte Faltenwespen, deren bewohnte Nester nur unter strengen Auflagen entfernt werden dürfen. Um zu vermeiden, dass jemand den Insekten versehentlich zu nahe kommt, wurde in Absprache mit dem zuständigen Landesamt die nähere Umgebung mit einem Absperrband markiert.

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Lübeck

Blankensee: Lübecker Flughafen feierte seinen 100. Geburtstag

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Foto: mopics.eu

Lübeck – Der Flughafen in Lübeck-Blankensee ist 100 Jahre alt geworden. Das feierte der Betreiber mit einem Tag der offenen Tür. Bei der Gelegenheit wurden auch die Pläne für einen neuen Terminal vorgestellt. 

1917 wurde der Regionalflughafen in Lübeck gebaut. Bei den Feierlichkeiten zu dem runden Geburtstag konnten die Gäste sich in einer Ausstellung über die Geschichte informieren, historische Flugzeuge besichtigen und auch zu Rundflügen starten. 

Ein neuer Terminal soll ab voraussichtlich 2018 gebaut werden. Dieser ist für 600.000 Fluggäste im Jahr ausgelegt. Erste Gespräche mit Fluggesellschaften wurden bereits geführt. Welche Ailines künftig am neuen Terminal starten und landen, steht allerdings noch nicht fest.

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Lübeck

Lübeck: Anwohner genervt über Polizeieinsatz gegen Hells Angels

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Ein Rocker in Begleitung von Polizisten. Foto: mopics.eu

Lübeck (ots) – Am Samstagabend kontrollierten Polizeikräfte der Polizeidirektion Lübeck und der Bereitschaftspolizei Eutin rund um einen Veranstaltungsort in der Dänischburger Landstraße die an- und abreisenden Besucher einer Hells Angels-Veranstaltung und den Fahrzeugverkehr.

Der Polizei war bekannt, dass sich die Rockergruppierung der Lübecker Hells Angels und deren Unterstützergruppierungen in einem Veranstaltungsort zu ihrer „Heaven or Hell“ Party treffen würden.

In Schleswig-Holstein wird die „Null-Toleranz-Strategie“ konsequent durchgesetzt. Es werden keine Rechtsverstöße und Machtdemonstrationen durch Mitglieder und Sympathisanten der beteiligten Motoradclubs geduldet.

Keine nennenswerten Störungen durch Rocker

Vor diesem Hintergrund wurden von 20 bis 0.00 Uhr 171 Personen kontrolliert. Es kam zu keinen nennenswerten Störungen. Im Ergebnis wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Vereinsgesetz gefertigt. Des Weiteren musste eine Aufenthaltsermittlung durchgeführt werden. Zudem kam es gegen Ende der Veranstaltung zu einer Gewahrsamnahme zur Störungsbeseitigung.

Anwohner fühlen sich von Polizeiaktionen gestört

Anwohner: Petra Raabe, Jan-Peter Röhling und Carola Röhlingund Martin Heidrich. Foto: mopics.eu

Einige Anwohner fühlten sich von der massiven Polizeipräsenz gestört, fanden den Auftritt mit Sturmmasken und Maschinenpistolen vollkommen unangemessen.

Anwohner Martin Heidrich konnte nach 14 Stunden Arbeit nicht nach Hause, weil ihm niemand sagen konnte wie er dort hin kommt. Als direkte Nachbarn zu den Hells Angels habe er bisher nie Probleme oder negatives erlebt. Die größte Beeinträchtigung eher durch die immer wieder kehrenden Polizeiaktionen.

Zutritt verweigert: Polizei behinderte Presseberichterstatter

Reportern wurde der Zutritt zum Kontrollpunkt an der Dänischburger Landstraße verweigert und somit an ihrer Arbeit gehindert.

Polizeisprecher Dierk Dürbrook auf Nachfrage vor Ort: „Die Besucher werden hier an verschieden Stellen in verschiedenen Zelten kontrolliert. Es ist nicht zu vermeiden, dass wenn sie hier mit der Kamera durchgehen würden, Besucher dieser Veranstaltung von den Kameras gefilmt werden. Dieses möchten wir vermeiden. Des weiteren laufen hier Spezialeinsatzkräfte der Polizei auf dem Gelände herum, auch diese möchten nicht gefilmt werden. Deswegen haben wir die Vorgabe von der Einsatzleitung, dass wir keine Medienvertreter auf dieses Gelände in die Kontrollstelle hineinlassen sollen.“

Sowohl die Frage ob es eine Gefährdung für die Gesundheit gebe, wie auch die Frage ob der Einsatz durch die Anwesenheit von Medienvertretern gefährdet wären, wurde verneint.

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