Foto: Polizei Hamburg/hfr
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Hamburg – Beamte des Landeskriminalamtes 68 haben gestern wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Marihuanahandels vier Gartenlauben in Kleingartenvereinen und eine Wohnung durchsucht. Eine 27-jährige Frau wurde vorläufig festgenommen und dem Amtsgericht Hamburg zugeführt.

Den Beamten lagen Hinweise darauf vor, dass die 27-jährige Frau mit Cannabis handelt. Gestern vollstreckten die Ermittler Durchsuchungsbeschlüsse für die bekannten Aufenthaltsorte der Tatverdächtigen. In einem zur Gartenlaube der Frau gehörenden Schuppen in Hmb.-Moorfleet fanden die Einsatzkräfte Equipment zum Betreiben einer Cannabisplantage sowie Reste bereits abgeernteter Pflanzen.

Weitere Ermittlungen erbrachten Hinweise auf den tatsächlichen Aufenthaltsort der 27-Jährigen in der Gartenlaube ihres Freundes (36) in Hmb.-Billwerder. Die Frau konnte dort angetroffen und vorläufig festgenommen werden. In der Laube stellten die Polizisten ca. 500 Gramm bereits abgepacktes Marihuana, ca. 75 Gramm Haschisch, diverse Feinwaagen und Verpackungsmaterial sicher.

Zwei angrenzende Gartenlauben durchsuchten die Beamten im Anschluss ebenfalls. Dort waren aufgrund der Ermittlungen vor Ort weitere Beweismittel vermutet worden. In einer der beiden Lauben entdeckten die Polizeibeamten in einer verborgenen Nische sechs sogenannte Marihuana Mutterpflanzen und 245 Marihuana Setzlinge sowie das zum Anbau erforderliche Equipment.

Die 27-Jährige machte bei der Polizei keine Angaben. Sie wurde nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen des LKA 6 dauern an.

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