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Hamburg

Wirtschaftliche Kooperation: Die Metropolregion Hamburg wächst

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Feierliche Unterzeichnung zur Erweiterung der Metropolregion Hamburg im Hamburger Rathaus. Foto: Metropolregion Hamburg

Feierliche Unterzeichnung zur Erweiterung der Metropolregion Hamburg im Hamburger Rathaus. Foto: Metropolregion Hamburg

Hamburg – Die Metropolregion Hamburg wird größer: Zu den 19 kommunalen und vier staatlichen Trägern kommen zehn Kammern, der Unternehmerverband Nord und der Deutsche Gewerkschaftsbund hinzu.

Zum 1. März werden auch die Landeshauptstadt Schwerin und der Altkreis Parchim aufgenommen. Dazu wurde im Hamburger Rathaus ein neuer Kooperationsvertrag geschlossen.

Mit einem Festakt im Großen Festsaal haben der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz und die drei Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen, Stephan Weil, Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, und Schleswig-Holstein, Torsten Albig, die Erweiterung der Metropolregion Hamburg besiegelt.

Gemeinsam mit Vertretern der Kammern, des DGB Nord, UVNord und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin unterzeichneten sie in Anwesenheit von gut 300 prominenten Gästen einen Kooperationsvertrag und feierten den Abschluss eines neuen Staatsvertrages. Während der Staatsvertrag die Förderfonds zwischen den vier beteiligten Ländern festschreibt, regelt der Kooperationsvertrag die Ziele, die Arbeitsstruktur und die Finanzierung der Metropolregion Hamburg.

„Die Metropolregion Hamburg ist eine aufstrebende Wissensregion und einer der großen dynamischen Wirtschaftsräume Europas. Heute haben wir die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern vereinbart“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz sagte dazu bei der Begrüßung im Großen Festsaal. „Wir setzen dabei auf die Kooperation von Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft.“

Um die Zukunftschancen der Metropolregion Hamburg weiter zu verbessern und den Zusammenhalt in der Region zu fördern, übernehmen Staat, Wirtschaft und Sozialpartner zukünftig gemeinsam Verantwortung für die Region. Damit wird die Metropolregion um wertvolle Kompetenzen und zusätzliche Schaffenskraft aus Wirtschaft und Verbänden verstärkt. Der bisherige Kooperationsraum wird um Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin und den Altkreis Parchim erweitert.

Damit umfasst die Metropolregion Hamburg 17 Kreise und Landkreise, drei kreisfreie Städte sowie die Stadt Hamburg. In Zahlen heißt dies, dass die Fläche der Metropolregion Hamburg von 26.100 um gut 2.300 auf knapp 28.500 Quadratkilometer wächst. Damit ist die Metropolregion Hamburg fast so groß wie Belgien. Die Bevölkerungszahl steigt von 5,1 Millionen um knapp 190.000 auf gut 5,3 Millionen Menschen, was etwas mehr als die Einwohnerzahl von Norwegen ist.

Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein: „Die Metropolregion Hamburg wird ihre Stellung als Verkehrsdrehscheibe im Norden weiter ausbauen. Wir machen uns dafür stark, S-Bahn-Linien länderübergreifend weiter auszubauen. Außerdem führen wir Gespräche darüber, wie wir die Region für Pendler und Touristen im Nahverkehr besser vernetzen können. Auch der dreispurige Ausbau der A 7 kommt gut voran. Im Wirtschaftsverkehr wird die Metropolregion stark vom Bau der festen Fehmarnbelt-Querung profitieren.“

Grundlage für die zukünftige Kooperation ist der am 27. Februar im Hamburger Rathaus feierlich unterzeichnete Kooperationsvertrag.

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Hamburg

Hamburg: Polizist schießt auf fliehenden Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Im Rahmen eines Polizeieinsatzes nach einem Haus- und Wohnungseinbruch ist es gestern am späten Nachmittag zu einem Schusswaffengebrauch durch einen 37-jährigen Polizeibeamten gekommen. Das Dezernat Interne Ermittlungen und die BAO „Castle“ haben die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen erhielt der 39-Jährige Bewohner des Endreihenhauses in der Kielmannseggstraße, der sein Haus mit spezieller Technik gegen Einbrüche gesichert hatte, einen Einbruchsalarm auf sein Mobiltelefon. Er verständigte umgehend die Polizei.

Beamte des Polizeikommissariats 37 erreichten kurze Zeit später das Objekt und konnten den mutmaßlichen Einbrecher, welcher sich vor der Polizei versteckt hielt, in unmittelbarer Tatortnähe aufspüren.

Im weiteren Verlauf ist es zu einer Schussabgabe durch einen 37-jährigen Polizeibeamten gekommen, wodurch der mutmaßliche Einbrecher eine Unterarmverletzung erlitt. Diesbezüglich wurde der Beamte im Anschluss psychologisch betreut.

Der 33-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen, notärztlich versorgt und unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus transportiert, wo die Verletzung operativ behandelt wurde. Aufgrund der Schussverletzung bestand keine Lebensgefahr.

Bei der ersten Durchsuchung des Tatverdächtigen konnte vermeintliches Diebesgut aus dem Haus in der Kielmanseggstraße aufgefunden werden.

Während des Einsatzes erfolgte ein Zeugenhinweis, dass sich eine weitere Person am Tatort aufgehalten haben könnte.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen mit insgesamt 33 Funkstreifenwagen und mehreren eingesetzten Diensthundeführern konnten keine weiteren Hinweise auf einen zweiten Täter erlangt werden.

Erste Ermittlungen der BAO „Castle“ ergaben, dass der Beschuldigte außerdem für einen versuchten Einbruch in der tatortnahen Ahornstraße in Betracht kommt und gegen ihn bereits ein internationaler Haftbefehl vom Amtsgericht München wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen wurde.

Erkenntnisse aus dem Ausland begründen außerdem den Verdacht, dass es sich bei dem 33-Jährigen um einen international agierenden Einbrecher handeln könnte. Darüber hinaus wird geprüft, ob der Serbe für weitere Taten in Hamburg in Betracht kommt.

Das Dezernat Interne Ermittlungen hat wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

Die Ermittlungen der BAO „Castle“ und des Dezernats Interne Ermittlungen dauern an.

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Bad Oldesloe

Klausurtagung: CDU Wandsbek und Stormarn tauschen sich aus

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Gruppenfoto im Kreistagssaal
Foto: CDU-Bezirksfraktion Wandsbek/hfr

Bad Oldesloe – Abgeordnete der CDU-Fraktionen Wandsbek und Stormarn trafen sich  zu einer gemeinsamen Klausurtagung im Kreistagssitzungssaal in Bad Oldesloe. Ziel der Tagung war es, in den großen Fach- und Themenbereichen Wirtschaft, Verkehr, Gewerbe und Wohnungsbau, eine erste gemeinsame Bestandsaufnahme vorzunehmen.

Ferner hat man sich darauf verständigt, dass auch für die Zukunft gemeinsame Klausuren ein geeignetes Instrument sind und ein gutes Forum darstellen, um die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen zu intensivieren.

So unterschiedlich die Verwaltungsstrukturen in Hamburg und Stormarn sowie die Gestaltungsspielräume der beiden Fraktionen auch sind, so gibt es durch die räumliche Nähe gemeinsame Themenfelder wie zum Beispiel Fahrradwege, die nicht an der Landesgrenze aufhören, die Anbindung Stormarns an den HVV oder das aktuell intensiv diskutierte in Planung befindliche interkommunale Gewerbegebiet in HH-Rahlstedt bzw. Stapelfeld.

„Der Austausch mit unseren Kollegen aus Stormarn ist uns ein großes Anliegen. Man nimmt hier gerne einmal den einen oder anderen Hinweis für kreis-/bezirksübergreifende Projekte mit, die insbesondere die Metropolregion Hamburg stärken und voranbringen sollen“,sagt Eckard H. Graage, Vorsitzender der CDU Bezirksfraktion Wandsbek dazu:

Joachim Wagner, Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion Stormarn, zieht ein ähnlich positives Fazit nach den gemeinsamen Gesprächen:   „Ich fand die Veranstaltung ausgesprochen informativ. Wir haben nicht nur untterschiedliche Strukturen, Aufgaben und Kompetenzen der Kommunalpolitik zwischen dem Kreis Stormarn und dem Bezirk Wandsbek kennengelernt, sondern auch unterschiedliche Sichtweisen zu gemeinsamen Projekten im Bereich Gewerbeansiedlung und Verkehr. Im Ergebnis haben wir vereinbart, weiterhin im engen Kontakt zu bleiben, um die Interessen beider Seiten besser aufeinander abzustimmen und zu möglichst einvernehmlichen Lösungen zu kommen.“

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Hamburg

Lebensgefährliche Adrenalinjagd: U-Bahn-Surfer schwer verletzt

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Rettungswagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Ein 16-Jähriger, der sich auf dem Dach einer einfahrenden U-Bahn befand, ist am Freitagabend schwer verletzt worden. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die ersten Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kletterte der 16-Jährige mit einem ebenfalls 16-jährigen Freund am Bahnhof Eppendorfer Baum auf das Dach eines einfahrenden U-Bahn-Zuges. Die beiden jungen Männer fuhren von hier aus, nun auf dem Dach eines Waggons, in Richtung U-Bahnhof Kellinghusenstraße.

Begleitet wurden die beiden jungen Männer von einem Freund (16) und einer Freundin(16) , die in den davor fahrenden Zug gestiegen waren und so vor den beiden jungen Männern am U-Bahnhof Kellinghusenstraße eintrafen.

Die beiden jungen Männer „surften“ auf dem Dach der U-Bahn der Linie 3 bis zum Eintreffen im Bahnhof Kellinghusenstraße.

Die beiden Begleiter filmten hierbei offenbar die Einfahrt des Zuges, auf dessen Dach sich die beiden jungen Männer befanden.

Während der Einfahrt in den U-Bahnhof stieß der auf dem Dach stehende 16-Jährige gegen eine Fußgängerüberführung. Er erlitt schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen. Sein Begleiter sprang nach Einfahrt in den Bahnhof vom Dach des Waggons und flüchtete zunächst unerkannt.

Der 16-jährige Schwerverletzte wurde von Fahrgästen vom Dach geborgen und bis zum Eintreffen von Rettungskräften versorgt. Er wurde in ein Krankenhaus transportiert und notoperiert. Lebensgefahr bestand nicht. Offenbar hatte der junge Mann bevor er auf das Dach des U-Bahn- Waggons stieg Cannabis konsumiert.

Durch weitere Ermittlungen und Vernehmungen konnte der zweite U-Bahn-Surfer identifiziert werden. Der 16-Jährige wurde von den Beamten des Kriminaldauerdienstes an seiner Wohnanschrift angetroffen. Gegen ihn und den Schwerverletzten wurde ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Zudem wurde das Mobiltelefon des jungen Mannes sichergestellt.

Die Handys der beiden 16-Jährigen, die ihre Freunde beim U-Bahn-Surfen gefilmt haben sollen, wurden ebenfalls sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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