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Bargteheide

Bargteheide: Hund beißt und vertreibt Einbrecher

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Polizei im Einsatz (Symbolfoto. Foto: stormarnlive.de

Polizei im Einsatz (Symbolfoto. Foto: stormarnlive.de

Bargteheide – Am 25.02., vermutlich gegen 2 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Libellenweg (Wohngebiet Zu den Fischteichen/Bargteheide).

Die Hausbewohner bemerkten zu diesem Zeitpunkt Lärm im Erdgeschoss. Diese dachten allerdings zunächst, dass der Hund des Hauses mit den Katzen spielt. Am nächsten Morgen stellten die Bewohner dann fest, dass in das Haus in der Nacht eingebrochen worden ist. Allerdings wurde nichts durchwühlt und vermutlich auch keine Gegenstände entwendet.

Dafür fanden die Bewohner Blut auf den Fliesen vor. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Einbrecher vom Hund der Bewohner überrascht und gebissen worden ist. Offensichtlich ohne Beute flüchtete der Täter daraufhin.

Zeugen gesucht: Wer hat bereits am Freitag, d. 24.02.17, und dann in der Nacht zum 25.02.2017 verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Wohngebiets Zu den Fischteichen (Bargteheide) gesehen. Wem ist eine Person seit dem 25.02.2017 aufgefallen, der eine nicht erklärbare Bissverletzung aufweist. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter Tel. 04102-809-0.

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Bargteheide

Abi-Jahrgang unterstützt DRK-Blutspendeaktion in Bargteheide

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Die Abiturientinnen Lucy Roetting und Lara Carstens unterstützten an der Spenderanmeldung. Foto: DRK-Blutspendedienst

Bargteheide – Im vergangenen Jahr hatte der Abiturjahrgang der Bargteheider Anne-Frank-Schule vorgemacht, wie man erfolgreich eine DRK-Blutspendeaktion an der Schule unterstützt und dadurch nebenbei noch die Finanzierung des Abi-Balls sichert. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler, die in den kommenden Wochen ihre Abiturklausuren schreiben werden, das gute Ergebnis des Vorjahres sogar noch getoppt: Knapp 90 Teilnehmer nutzten am 13. Februar die Blutspendemöglichkeit in den Klassenräumen, 19 von ihnen waren Erstspender. Das Ergebnis aus dem Jahr 2017 konnte mit dieser Zahl sogar noch um rund 15 Spenderinnen und Spender gesteigert werden!

Abiturientin Christin Martens hatte sich gemeinsam mit einigen Mitschülern bei einem Vorab-Termin im DRK-Institut für Transfusionsmedizin in Lütjensee über das überlebenswichtige Thema Blutspende informiert und dann in ihrer Schule nicht nur Spenderinnen und Spender geworben, sondern auch engagierte Helfer aus dem Kreis der Abiturienten gewonnen, die die Spenderbetreuung im Imbissbereich und die Spenderanmeldung übernahmen.

„Die ‚Coffee Lounge Bargteheide‘ hat Bagels, Salate und Käse für den leckeren Imbiss beigesteuert. Dadurch erhöht sich die Finanzspritze für unseren Abi-Ball noch einmal“, freute sich Organisatorin Christin Martens.

Auch Blutspenderin Linda Böhtel wollte mit ihrer Teilnahme an der Spendeaktion doppelt helfen. Die 20-Jährige hatte im vergangenen Jahr selbst an der Anne-Frank-Schule ihr Abitur gemacht und war bei der Premiere der DRK-Aktion 2017 Neuspenderin. Als ihre ehemaligen Klassenräume jetzt wieder für einen Nachmittag zur Blutspendezentrale umgebaut wurden, wollte sie mit ihrem Engagement Patienten im Norden unterstützen und gleichzeitig einen Beitrag zur Finanzierung des Abi-Balls ihrer früheren Mitschülerinnen und Mitschüler leisten.

Ab Ende März stehen für Christin Martens und ihr Helferteam der Anne-Frank-Schule erst einmal die Abiturprüfungen an. Am 30. Juni wird dann gefeiert. Kurz vorher ist noch eine weitere Blutspendeaktion an der Schule geplant. Till Quint vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost freut sich über das Engagement der Schüler: „Eine echte Win-Win Situation. Für die Abiturienten der Anne-Frank-Schule und für zahlreiche Patienten in der Region, die zum Überleben auf Blutspenden angewiesen sind“.

Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

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Familie und Freizeit

Bargteheide: Kinderschutz bildet ehrenamtliche Betreuer aus

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Symbolfoto: DKSB/Susanne Tessa Müller

Bargteheide – Wenn Eltern sich trennen, durchleben Kinder oft eine schwere Zeit. Was ihnen ganz besonders hilft ist, wenn sie weiterhin Kontakt zu beiden Elternteilen halten können. In vielen Fällen ist aber gerade das schwierig, wenn Mutter und Vater sich nicht mehr verstehen und nicht miteinander reden. Hier kann der Kinderschutzbund mit dem sogenannten „Betreuten Umgang“ helfen.

Andrea Schulz, Leiterin des Kinderhauses Blauer Elefant in Bargteheide, erzählt: „Die fünfjährige Lotta (Name geändert) war eines der ersten Kinder, die wir beim Umgang mit ihrem Papa begleitet haben. Ihre Eltern hatten sich nach der Trennung über den Unterhalt und andere finanzielle Dinge völlig zerstritten. Fast ein Jahr lang hatte Lotta ihren Vater nicht mehr gesehen, als ihre Mutter zu uns in den Blauen Elefanten kam. Sie hatte im Jugendamt erfahren, dass wir Kinder beim Umgang mit einem Elternteil begleiten. Die Mutter machte sich wirklich Sorgen um ihr Kind, denn Lotta vermisste ihren Papa sehr. Sie willigte dann ein, dass Lotta ihren Vater in regelmäßigen Abständen im Kinderhaus Blauer Elefant sehen durfte. Und sie war froh darüber, dass der Kinderschutzbund die Vermittlerrolle übernahm. Nach kurzer Zeit konnten die Eltern wieder beide für ihr Kind da sein.“

Betreuter Umgang umfasst in der Regel zehn Termine. Im Verlauf der Umgangsbetreuung werden Gespräche von den hauptamtlichen Beraterinnen des Kinderschutzbundes mit den Eltern geführt, die dazu beitragen sollen, dass die Eltern wieder eine einvernehmliche Regelung für den Umgang mit ihrem gemeinsamen Kind finden. Auf neutralem Boden, in kindgerechten Räumen und unter spannungsarmen Bedingungen, soll den Kindern ein stressfreier Kontakt zum anderen Elternteil ermöglicht werden. Eine wichtige Rolle kommt dabei der ehrenamtlichen Betreuerin zu: sie hat die Aufgabe, das Vertrauen des Kindes zu gewinnen und dem Kind Sicherheit beim Umgang zu geben.

Am 5. März startet der Kinderschutzbund die nächste Ausbildung für ehrenamtliche Betreuerinnen im Betreuten Umgang. Es werden engagierte Mitarbeiterinnen aus dem gesamten Bereich des Kreises Stormarn gesucht, die im Rahmen einer 56-stündigen Ausbildung auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Während der Ausbildung werden Theorie und Praxis zur Psychologie von Trennungsfamilien vermittelt, Kommunikationsregeln erforscht, rechtliche Hintergründe erörtert und schwierige Situationen besprochen.

Die Besuchskontakte finden in der Regel am Freitagnachmittag oder am Samstag statt, u.a. in den Kinderhäusern Blauer Elefant in Bad Oldesloe, Bargteheide und Ahrensburg, sowie im Stützpunkt Glinde des Kinderschutzbundes. Es werden daher Ehrenamtliche aus allen Regionen des Landkreises gesucht, die an diesen Tagen für ca. 3 Stunden und im 14-tägigen Abstand tätig werden wollen.

Die Ausbildung wird am Montag, den 5. März von 17 bis 20 Uhr in der Hamburger Str. 4 in Bargteheide starten. Interessierte Mitbürgerinnen können sich bei Andrea Schulz oder Jutta Schirm unter der Telefonnummer des Kinderhauses Blauer Elefant in Bargteheide 04532-51 70 über die Ausbildung informieren.

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Kultur

Bargteheide feiert 333. Bach-Geburtstag

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Menno van Delft
Foto:van Delft/hfr

Bargteheide –  Im Jahr 1685 wurde Johann Sebastian Bach geboren – vor nun also genau 333 Jahren. Dieses besondere Jubiläum wird am Sonntag, dem 11. Februar, um 18 Uhr in der Bargteheider Kirche, Lindenstraße 2, gefeiert.

„Wir konnten zwei hochkarätige Musiker der alten Musik gewinnen“, verspricht Kantor Andis Paegle, „Simone Eckert (Viola da Gamba) und Menno van Delft (Cembalo) werden solistisch und als Ensemble Sonaten und Suiten von Johann Sebastian Bach spielen.“

Und weiter verrät er: „Und es darf noch ein 333. Geburtstag gefeiert werden: die Viola da Gamba, die Simone Eckert spielt, stammt auch aus dem Jahr 1685, gebaut im Bach’schen Geburtsjahr vom Hamburger Instrumentenbauer Joachim Tielke. Typisch für dieses Instrument, das so ähnlich aussieht wie ein Cello, sind die sieben Saiten und die Bünde.“

Die Diplommusikerin und Gambistin Eckert leitet das bekannte Ensemble „Hamburger Ratsmusik“, das immer wieder in unterschiedlicher Besetzung zusammentritt. Mit der Hamburger Ratsmusik hat sie etliche CDs herausgegeben hat, hauptsächlich Einspielungen von Werken für Viola da Gamba. Dafür wurde sie schon zweimal mit dem Echo-Klassik Preis ausgezeichnet. Sie wird die Suite in d-Moll, BWV 995, für Viola da Gamba solo spielen.

Der Cembalist Menno van Delft aus Amsterdam hat Cembalo, Orgel und Musikwissenschaften studiert und sich auch auf die alte Musik spezialisiert. Er ist international bekannt- Ihm wurde unter anderem beim C. Ph. E. Bach Wettbewerb in Hamburg der erste Preis für Cembalo zuerkannt. Er spielt solistisch die Französische Suite G-Dur, BWV 816. Gemeinsam werden die beiden Virtuosen drei Sonaten von J. S. Bach spielen, BWV 1027, 1028 und 1029.

Das Instrument, das Menno van Delft bei dem Konzert spielen wird, ist ein vom Cembalobauer Cornelis Bom originalgetreu nachgebautes historisches Instrument aus dem 18. Jahrhundert. Die Vorlage ist ein flämisches doppelmanualiges Cembalo, von Johann Daniel Dulcken, 1745 in Antwerpen gebaut.

Das Original mit dem für ein Dulcken-Instrument typischen Blumenschmuck im Corpus ist in Amerika zu sehen im National Museum of American History in Washington D.C. Es ist ein für seine Zeit überaus großes Instrument, es misst in der Länge über zweieinhalb Meter. Der in dem Konzert erklingende Nachbau stammt aus dem Privatbesitz des Bargteheider Kantors Andis Paegle.

Die Karten für das Konzert zum Preis von zwölf Euro, ermäßigt zehn und fünf Euro, gibt es im Vorverkauf in der Arkaden Buchhandlung, der Bargteheider Buchhandlung oder der Filiale der Sparkasse Holstein um einen Euro vergünstigt. An der Abendkasse wird es auf jeden Fall auch noch Karten geben.

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