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Bad Oldesloe

Meddewader Feuerwehr: Jugendabteilung soll wachsen

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v. l. Marc Sören Frahm, Christian Beuge, Volker Saggau, Hauke Meisner, Paul Beeck, Hinrich Wulf, Leif Brünslow und Wehrführer Wolfgang Meisner. Foto: Berlitz/hfr

v. l. Marc Sören Frahm, Christian Beuge, Volker Saggau, Hauke Meisner, Paul Beeck, Hinrich Wulf, Leif Brünslow und Wehrführer Wolfgang Meisner. Foto: Berlitz/hfr

Meddewade – Es war ein ruhiges Jahr 2016 für die Freiwillige Feuerwehr Meddewade. Vier mal mussten die Kameraden zu Einsätzen ausrücken, berichtet Wehrführer Wolfgang Meisner. Die Hauptversammlung stand im Zeichen der Jahresberichte sowie der Wahlen, Ehrungen und Beförderungen.

Der bisherige Gruppenführer Helmut Spalk hat seine Aufgaben an einen Nachfolger übergeben. Er prägte die Abteilung maßgeblich im Ausbildungsstand und Einsatzdienst. Der Wehrführer Meisner dankt im für seine unermüdliche Arbeit. An seine Stelle tritt nun Leif Brünslow. Er ist mit seiner Familie neu nach Meddewade gezogen und hat seit 2004 in Freiwilligen Feuerwehren an diverse Ausbildungen teilgenommen.

Ehrung von Hinrich Wulf für 40Jahre Mitgliedschaft Foto: Dirk Berlitz/hfr

Ehrung von Hinrich Wulf für 40Jahre Mitgliedschaft
Foto: Dirk Berlitz/hfr

Besondere Ehre ist Gerätewart Volker Saggau bei der Jahresversammlung zugekommen. Wehrführer Meisner ehrte Saggau für 9 Jahre Tätigkeit als Gerätewart. Er hat aus Zeitgründen das Amt an seinen Nachfolger Christian Beuge abgegeben, der zusammen mit dem stellv. Gerätewart Nils Oldenburg die Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr Meddewade wartet.

Geehrt wurden Hinrich Wulf wurde für 40 Jahre, Wolfgang Meisner für 25 Jahre und Julia Saggau für 10 Jahre Dienst in der Feuerwehr.

Atemschutzgerätewart Paul Beeck organisierte im letztem Jahr die Teilnahme an Übungen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Westerrau, Rethwisch zu gemeinsamen Atemschutzsonderdiensten. Die Schwerpunkte waren neben der theoretischen Ausbildung: das Absuchen von Räumen, Personenrettung, Strahlrohrtraining und Notfalltraining.

Auch die 11 Jugendlichen der Wehr im Alter von 12 bis 17 Jahren haben 2016 viel unternommen. Sie organisierten das Tannenbaumverbrennen, waren beim Zeltlager, Vogelschießen und einer Großübung mit der Jugendwehr aus Bad Oldesloe und in diesem Jahr am 16. September wird es einen Festakt zum 20jähriges Bestehender Jugendwehr geben, berichtet Jugendwart Joachim Stechel.

Bürgermeisterin Marleen Wulf bedankte sich im Namen der Gemeinde für die geleistete Arbeit und das Engagement, insbesondere der Jugendwehr. „Letztes Jahr gab es tolle Veranstaltungen wie  das Vogelschießen und den Laternenumzug. Die Jugendwehr ist wichtig für uns und solle noch weiter wachsen.“ Zudem gab sie bekannt, dass der Ein- und Ausgabeplan der Feuerwehr von der Gemeinde einstimmig genehmigt wurde. Sie teilt in diesem Zusammenhang mit, dass die immer stärker werdende Bürokratie einen immer höher werdenden Aufwand für die ehrenamtlich Tätigen bedeutet.

Beförderungen. Foto: Dirk Belitz/hfr

Beförderungen.
Foto: Dirk Berlitz/hfr

Abschließend dankte Wehrführer Meisner nicht nur dem engagierten Kameradinnen und Kameraden, sondern auch den jeweiligen Partnern, die für den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute stets Verständnis zeigen. Die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung endete schließlich mit einem gemütlichen Beisammensein.

Beförderungen: Marc Sören Frahm (Feuerwehrmann); Volker Glaser, Christian Beuge und Hauke Meisner (Hauptfeuerwehrmann); Paul Beek (Löschmeister)

Ehrungen: Hauptfeuerwehrmann Hinrich Wulf (40 Jahre Mitgliedschaft); Wehrführer Wolfgang Meisner (25 Jahre Mitgliedschaft); Julia Saggau (10 Jahre Mitgliedschaft)

Wahlen: Löschmeister Leif Brünslow(Gruppenführer und Kassenprüfer); Hauptfeuerwehrmann Christian Beuge (Gerätewart)

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Bad Oldesloe

Straßenausbaubeiträge: Stadt soll Möglichkeiten einer Finanzierung klären

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Straßensanierung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Nachdem der Landtag den Kommunen im Dezember die Selbstbestimmung über die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen zurückgegeben hat, beschäftigt sich der Oldesloer Finanzausschuss jetzt mit der Frage der Finanzierung.

„Wir können die Beiträge nicht einfach abschaffen, ohne uns über die Gegenfinanzierung Gedanken zu machen“, sagte Torsten Lohse (CDU). Seine Fraktion hatte daher einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung erstellt, der in der weiteren Diskussion als Grundlage dienen soll. Er soll Ausschluss darüber geben, welche Sanierungen in den nächsten zehn Jahren anstehen, welche Kosten dadurch entstehen und wie Beitragsausfälle kompensiert werden könnten. Bis zum 14. März soll die Verwaltung außerdem Kontakt mit der Stadt Husum (Nordfriesland) aufnehmen. Dort wurde bereits auf sogenannte „wiederkehrende Beiträge“ umgestellt.

Die FBO kritisierte den Fragenkatalog weitestgehend unnötig: „Über wiederkehrende Beiträge haben wir uns hier schon vor Jahren unterhalten und aufgrund des großen Verwaltungsaufwandes nicht weiter verfolgt“, sagte Matthias Rohde (FBO). 

Alle Parteien beschäftigen sich mittlerweile mit einer möglichen Neuregelung in der Finanzierung der Sanierung von Gemeindestraßen.

Bündnis 90/Die Grünen sprechen am Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr in der Hindenburgstraße 25 beim Grünschnack „Straße saniert – Mieter frustriert?“ über Straßenausbaukosten.

Die CDU Bad Oldesloe veranstaltet am Donnerstag, 1. Februar, 19 Uhr im Gasthaus Mäcki (Alte Ratzeburger Landstraße 31) eine Podiumsdiskussion mit Landespolitikern und einem Vertreter der Eigentümer-Interessenvertretung „Haus und Grund“.

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Bad Oldesloe

Fahrrad im Gleisbett sorgte für Zugausfälle in Stormarn

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Einsatzkräfte an der Bahnstrecke.
Foto: Mopics.eu

Bad Oldesloe – Auf der Bahnstrecke Hamburg Lübeck ist der Bahnverkehr am  späten Mittwochnachmittag vorübergehend eingestellt worden. Grund dafür war ein Polizei- und Feuerwehreinsatz im Gleisbett kurz hinter dem Bahnhof Bad Oldesloe. Eine Lok wurde beschädigt, als sie mit einem zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Gegenstand kollidierte. 

Auf den Gleisen wurden ein Fahrrad, Krücken und diverse Kleidungsstücke sowie eine Puppe gefunden. Einsatzkräfte veranlassten daraufhin die Sperrung der Strecke und suchten das Gleisbett ab, fanden jedoch keine Person. Die Hintergründe des  Vorfalls bleiben bisher ungeklärt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. 

Laut der Deutschen Bahn wurde die Strecke ab 18.30 Uhr wieder freigegeben. 

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Bad Oldesloe

Krebs‘ Vision: Architekt im Ruhestand entwickelt Innenstadtkonzept

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Der Oldesloer Architekt im Ruhestand Dr. Rudolf Krebs stellte dem Bau- und Planungsausschuss seine Ideen für die südliche Innenstadt vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Eine Tiefgarage soll den ebenerdigen Parkplatz ersetzen, ein mehrstöckiges Hotel Touristen in die Innenstadt ziehen. Rudolf Krebs hat eine Vision. Der Architekt im Ruhestand hat für den südlichen Eingang zur Innenstadt an der Lübecker Straße ein städtebauliches Konzept entwickelt. Seine Überlegungen stellte der Rentner jetzt dem Oldesloer Bau- und Planungsausschuss vor.

Seit Jahren steht das ehemalige Kaufhaus Nickel in prädestinierter Lage leer. Die Freifläche zwischen Lübecker Straße und Fußgängerzone gegenüber den neuen Trave Arkaden wird als öffentlicher Parkplatz genutzt. An den Ufern wuchernde Bäume verdecken die Trave. Der für Stadtplaner attraktive Bereich im Zentrum wirkt seit Jahren heruntergekommen. „Die Stadt muss hier neue Wege gehen“, appelliert Rudolf Krebs an die Lokalpolitik.

Bad Oldesloe dürfe nicht den Anschluss verliert. Damit der Einzelhandel mit der Online-Konkurrenz mithalten könne, müsse die Fußgängerzone attraktiver werden. Weil er „sich mit seiner Stadt verbunden fühlt“, hat der Rentner in seiner Freizeit ein Konzept entwickelt, wie die Fläche gestaltet werden könnte: „Es sollte hier ein Erlebnisbereich mit regionaler und individueller Qualität entstehen.“

Seine Ideensammlung sieht unter anderem den Abriss des verwahrlosten Nickel-Kaufhauses und die Schaffung von Wohnraum vor. Dort, wo jetzt Besucher der Innenstadt parken, könnte ein Hotelkomplex mit Restaurant entstehen. „Die Hotelbranche im Norden boomt“, sagt Krebs. Das größte Hotel der Stadt befinde sich derzeit drei Kilometer vom Zentrum entfernt. „Die meisten Besucher setzten daher keinen Fuß in die Innenstadt“, so der Oldesloer. Für ihn ist das verschwendetes Potenzial. Natürlich müsste dafür der Parkplatz weichen. Der könnte durch eine unterirdische Tiefgarage ersetzt werden.

Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses zeigten sich beeindruckt von der freiwilligen Arbeit: „Uns alles ist klar, dass das Gebiet ein Schandfleck ist und wir haben schon viele Vorschläge gesehen“, sagte Hans-Hermann Roden (SPD). Besonders hierbei sei, dass das Konzept Vorschläge für das gesamte Gebiet liefere und auch die Innenstadt in die Überlegungen einbeziehe.

Ob das Konzept in dieser oder ähnlicher Form in nächster Zeit umgesetzt werden kann, ist fraglich. Das Gelände befindet sich im Besitz unterschiedlicher Privatpersonen. Bauamtsleiter Thilo Scheuber: „Es ist Konsens in der Verwaltung, dass hier etwas passieren muss und wir befinden uns in Gesprächen mit den Eigentümern.“ Bislang allerdings ohne Ergebnis. Bis dahin bleibt das Konzept eine Vision.

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