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Kreis Segeberg

Beim "Geldwechseln" bestohlen: Polizei warnt vor Trickdieben

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Stormarnlive

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Stormarnlive

Tangstedt / Bad Segeberg – In Tangstedt (Kreis Stormarn) und Bad Segeberg ist es vorgestern jeweils zu einem Trickdiebstahl gekommen.

Ein bisher unbekannter Mann sprach gegen 11.30 Uhr einen 88-jährigen Mann auf einem Parkplatz in der Eichholzkoppel in Tangstedt an und bat ihn ein Zwei-Euro-Geldstück in zwei Ein-Euro-Geldstücke zu wechseln. Nachdem der Rentner seine Geldbörse geöffnet hatte, gelang es dem Dieb durch geschicktes Ablenken eine niedrige dreistellige Bargeldsumme aus dem Fach für die Geldscheine zu entnehmen.

Erst einige Zeit später bemerkte er den Diebstahl und wandte sich an die Polizei. Der Trickdieb soll ungefähr 180cm groß und von kräftiger Statur sein. Er hatte dunkle Haare, ein osteuropäisches Aussehen und sprach nur bruchstückhaftes Deutsch.

In Bad Segeberg ereignete sich um 15.00 Uhr eine weitere, gleichgelagerte Tat. In der Krankenhausstraße bat der ebenfalls unbekannte Täter einen 84-jährigen Mann auch um das Wechseln eines Zwei-Euro-Geldstückes, woraufhin der Geschädigte seine Geldbörse öffnete.

Der Täter griff in das Kleingeldfach und entwendete zunächst unbemerkt sämtliche Geldscheine aus der Geldbörse. Der Rentner bemerkte dies und konnte dem Täter seine Geldscheine wieder abnehmen. Der Täter flüchtete daraufhin. Der männlichen Täter, der osteuropäisch aussah, soll kurze dunkle Haare haben, ca. 170cm – 175cm groß und schlank sein. Er hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild und war gut gekleidet.

Vor dem Hintergrund dieser Vorfälle warnt die Polizei aktuell vor derartigen Personen. Der sogenannte Trickdiebstahl ist ein bundesweites Phänomen. Insbesondere bei lebensälteren Menschen versuchen die Täter immer wieder mittels verschiedener Maschen einhergehend mit einer gesteigerten Dreistigkeit an Bargeld zu kommen.

Nicht selten werden sie vorzugsweise gegenüber vermeintlich schwächeren Mitmenschen aufdringlich oder betteln gar regelrecht darum, dass ihnen „geholfen“ wird. Die Polizei ruft insbesondere ältere Menschen dazu auf, bei derartigen Ansprachen hellhörig zu werden, die fremde Person gegebenenfalls abzuweisen und umgehend die Polizei zu verständigen.

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Kreis Segeberg

Jägermeister-Vorrat ausgetrunken: Erst Hausverbot, dann Führerscheinentzug

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Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Kaltenkirchen – Nachdem ein Mann (41) die Jägermeisterbestände eines Lokals ausgetrunken hatte, setzte er sich an das Steuer seines Wagens – und ließ sich dann von der Polizei aufgreifen.

Um 15.17 Uhr meldete ein Zeuge eine mögliche Trunkenheitsfahrt in der Innenstadt in Kaltenkirchen. Polizisten suchten daraufhin nach dem besoffenen Fahrer und fanden ihn auf einer Tankstelle. Für die Beamten war es zuzusagen ein alter Bekannter.

Nut eine halbe Stunde musste die Polizei Streithähne in einem Lokal trennen. Unter ihnen war auch der 41-Jährige. Gemeinsam mit einem Saufkumpanen hatte der Mann die Jägermeisterbestände des Gastwirtes ausgetrunken. Dieser konnte offenbar nicht für genügend Nachschub sorgen, was für die Kräuterschnapsfreunde Grund genug war, eine gehörige Szene zu machen.

Beide bekamen Hausverbot und von den Polizisten eine ausdrückliche Ermahnung, sich in ihrem Zustand nicht mehr an die Steuer ihrer Autos zu setzen. Den Ratschlag nahm sich zumindest der 41-Jährige nicht zu Herzen.

Die Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,3 Promille. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer. Auf der Polizeiwache wurden Blut für einen weiteren Alkoholtest und der Führerschein beschlagnahmt.

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Bad Segeberg: Mann auf Hochrad klaut Trinkwasserschlauch

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Es klingt völlig absurd, ist aber genau so passiert: Ein Mann hat während des Kartoffelfestes in Bad Segeberg einen 50 Meter langen Trinkwasserschlauch geklaut und ist anschließend auf einem historischen Hochrad davongeradelt. 

Das Deutsche Rote Kreuz hatte anlässlich des Kartoffelfestes am Verkaufsoffenen Sonntag in der Hamburger Straße, Höhe Haus Nr. 7, einen Verkaufsstand aufgebaut.

Von dem rückwärtigen Häuserbereich, mit Zugang zu den Parkplätzen an der Straße Am Landratspark, entwendete der Unbekannte Radfahrer dann den Trinkwasserschlauch. Der etwa 40 bis 50 Jahre alte Mann wurde noch von einem Zeugen gesehen, wie er mit dem aufgerollten Schlauch über seiner Schulter den Tatort verließ.

So in etwa könnte die Flucht ausgesehen haben:

Besonders auffällig war das Fluchtmittel des Täters. Die dunkel gekleidete Person ist dann samt Schlauch über der Schulter auf das blaue Hochrad gestiegen und von dem Parkplatz in Richtung der Straße Am Landratspark gefahren.

Dort bog er nach links in Richtung Hamburger Straße, ab. Nach Angaben des Zeugen soll das Vorderrad einen Durchmesser von ca. 150 cm gehabt haben und deutlich größer als das Hinterrad gewesen sein. Die Tat ereignete sich um 12:30 Uhr.

Zeugen, die Angaben zu der Tat oder dem Täter machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 04551 / 884-0 an die Polizei in Bad Segeberg zu wenden. Hinweise erhoffen sich die Beamten insbesondere aufgrund des ungewöhnlichen Fluchtmittels.

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Diebstahl war Schnapsidee: Örtliche Landjugend entführte Segeberger Bronzehahn

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Diebe haben den Hahn gestohlen. Foto: Polizei

Bad Segeberg – Vor einer Woche verschwand der Bronzehahn der Goldmarie von seinem Stammplatz vor der Sparkasse in Bad Segeberg. Jetzt tauchte das Tier wieder auf.

Nachdem die Polizei öffentlich nach dem Tier und den Tätern fahndete, meldete sich ein Zeuge. „Der wies auf das Bild des Hahns in einer WhatsApp-Gruppe einer örtlichen Landjugend hin. Allerdings befand sich auf diesem Bild der Hahn in einem Auto und nicht mehr vor der Sparkasse“, so Lars Brockmann von der Segeberger Polizei.

Nach telefonischer Aufforderung durch den ermittelnden Beamten wurde der Hahn unverzüglich bei der Polizei abgeliefert. Aus dem WhatsApp-Chat der Gruppe ging zudem hervor, dass zwischenzeitlich das schlechte Gewissen über die aus einer Mischung aus jugendlichem Übermut und Alkohol entstandene Tat plagte. Entsprechend waren Pläne für die Rückgabe des Hahns in Arbeit – leider etwas zu spät. Die Verantwortlichen erwartet eine Anzeige.

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