Rehhorst – Feuer in der Gaststätte „Zur Eiche“ und den drei darüber liegenden Wohnungen: Sechs hilflose Personen mussten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Sechs Feuerwehren probten in Rehhorst den Ernstfall.

Das Gebäude in der Mitte von Rehhorst, das früher die Gaststätte „Zur Eiche“ beherbergte, wird in Kürze dem Abrissbagger zum Opfer fallen und einem Neubau weichen.

Doch vorher wurde das Haus noch zum Schauplatz einer großen Übung für Atemschutz-Geräteträger, die von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr organisiert wurde. 35 Mitglieder der Wehren aus Reinfeld, Steinfeld, Hamberge, Stubbendorf, Zarpen, Heidekamp, Mönkhagen-Langniendorf und Rehhorst nahmen teil. Das gesamte Gebäude mit der Gaststätte und den darüberliegenden drei Wohnungen wurde dazu extrem stark verraucht.

Ein lebendes Opfer und sechs Dummys waren zu suchen und zu bergen. Die einzelnen Trupps gingen mit unter Druck stehenden Schläuchen vor. Verschlossene Türen mussten geöffnet, Fenster eingeschlagen und über Steckleitern das Feuer im Obergeschoss bekämpft werden. Zum ersten Mal wurden bei dieser Übung die neuen digitalen Funkgeräte, mit denen alle Wehren zurzeit ausgestattet werden, erfolgreich erprobt.

Die Wehrführer und Akteure waren mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden und nutzten die Gelegenheit für ein realistisches Szenario.

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