Symbolfoto: Bluehand/shutterstock.com
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Reinbek – Seit dem 08.01.2017 kam es Reinbek, Glinde und Oststeinbek zu insgesamt 5 Raubüberfällen auf Tankstellen.

Umfangreiche Ermittlungen ergaben Hinweise auf zwei unabhängig voneinander agierende Tätergruppen. Das führte im betroffenen Bereich zu einer Vielzahl von operativen Maßnahmen.

Dabei konnte am 17.02.17 in der Möllner Landstraße (Reinbek) beim Betreten der dortigen Tankstelle ein 22-jähriger aus Glinde, maskiert und mit gezogener Waffe, durch Polizeikräfte festgenommen werden. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Im Zuge der Ermittlungen konnte noch in den frühen Morgenstunden des18.02.17 ein 21-jähriger Glinder als Mittäter durch das SEK SH festgenommen werden.

Der 22-jährige wurde auf Antrag der StA Lübeck dem Haftrichter beim AG Lübeck vorgeführt. Durch diesen wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen, der jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Bezüglich des 21-jährigen Tatbeteiligten lagen keine Haftgründe vor, da gegen er nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen lediglich einer Beihilfe dringend tatverdächtig war.

Ein Zusammenhang mit weiteren Überfällen wird zurzeit noch geprüft.

Ferner ergaben die Ermittlungen in dieser Raubserie Hinweise auf zwei weitere Tatverdächtige, die unabhängig von den ersten beiden agierten. Diese stehen im Verdacht, die Tankstellen in Oststeinbek am 08.01 und 11.01.2017 überfallen zu haben. Bei diesen Taten trug ein Täter eine Clownsmaske.

Die beiden Tatverdächtigen, ein 20 Jahre alter Oststeinbeker und ein 19 Jahre alter Hamburger wurden, ebenfalls in den frühen Morgenstunden des 18.02.17 durch die Polizei Hamburg nach einem Raub mit Schusswaffe in der Bernhard-Nocht-Straße festgenommen .

Durch anschließende Wohnungsdurchsuchungen bei diesen Tatverdächtigen durch ermittelnde Beamte der KPSt Reinbek konnten umfangreiche Beweismittel, darunter eine „Clownsmaske“ sichergestellt werden.

Bei der anschließenden Vorführung erließ der Hamburger Haftrichter wegen der Tat vom 18.02.2017 in Hamburg Untersuchungshaftbefehle gegen beide Tatverdächtige.

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