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Reinfeld

Reinfeld auf dem Weg zur Fair-Trade-Stadt

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Reinfeld will mit fair gehandelten Produkten Armut bekämpfen. Foto: hfr

Reinfeld will mit fair gehandelten Produkten Armut bekämpfen. Foto: hfr

Reinfeld – Ein Zeichen setzen für eine gerechtere Welt: Reinfeld will „Fair-Trade-Stadt“ werden. Das haben die Stadtverordneten im Mai 2016 beschlossen.

Mit einer Veranstaltung der Reinfelder Grünen und dem Bundeskoordinator für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung, Markus Schwarz, sollen die Bürgerinnen und Bürger über die Idee und die Ziele des fairen Handels informiert werden.

Die Kampagne „Fairtrade Towns“ ist eine weltweit sehr erfolgreiche Aktion. Mittlerweile sind über 1100 Städte in 24 Ländern weltweit, davon 459 in Deutschland und 15 in Schleswig-Holstein, als Fair-Trade-Town anerkannt.

Mit fairen Preisen die Armut bekämpfen

„Fairtrade Town zu werden, bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Und der Weg dorthin macht Spaß. Menschen kommen zusammen, tauschen sich aus, werden aktiv und arbeiten daran, dass der Faire Handel in Deutschland bekannter wird“, sagt Ines Knoop-Hille, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Reinfeld.

„Damit tragen wir dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und sie mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Zahlung fairer Preise an die Produzentinnen und Produzenten ist ein wirkungsvolles Instrument zur Armutsbekämpfung in der Welt und somit auch ein wichtiger Schritt in eine friedlichere Zukunft.“

Auf der Veranstaltung erfahren die Bürger, wie der Weg zur „Fair Trade Stadt“ weiter geht und in welchen Reinfelder Geschäften es bereits ein Angebot an fair gehandelten Produkten gibt. Diese können bei dieser Gelegenheit auch gerne probiert werden. Neben Kaffee geht es auch um Tee, Kakao, Schokolade, Bananen, Säfte, aber auch um Blumen, Kleidung und vieles mehr.

Auch Gastronomen und öffentliche Einrichtungen sollen sich beteiligen

Auf dem Weg zur „Fair-Trade-Stadt“ geht es jedoch nicht nur um das Angebot von fair gehandelten Produkten in den Geschäften. Auch Restaurants, Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen und die Stadtverwaltung sind aufgerufen, fair gehandelte Produkte zu verwenden und sich mit dem Thema zu befassen.

So schenkt der Reinfelder Bürgermeister Heiko Gerstmann schon jetzt in seinem Büro ausschließlich Kaffee mit dem Fair Trade Siegel aus. Aus Überzeugung! Und auf Sitzungen der Stadtvertretung und Ausschüsse werden jetzt auch fair gehandelte Getränke angeboten – eine Bedingung, um Fair Trade Town werden zu können. Hintergrundinformationen unter www.fairtrade-towns.de.

„Fair-Trade-Stadt“-Infoveranstaltung am am Dienstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr in der Mensa der Immanuel-Kant-Schule (IKS).

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Entertainer Joachim Kuipers in Reinfeld: „Initiative zur Erhaltung der zweiten Strophe“

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Der Entertainer Joachim Kuipers. Foto: Marco Fechner

Reinfeld – 15 Jahre war Joachim Kuipers Pianist und Unterhalter auf dem Kreuzfahrtschiff „Deutschland“, jetzt tourt er mit deinem Programm „Initiative zur Erhaltung der zweiten Strophe“ durch die Republik und kommt auch nach Reinfeld.

Auf Einladung der Stadt Reinfeld tritt er am 22.Oktober, um 15 Uhr, im Heimatmuseum Reinfeld auf, gleich neben der Schauvitrine des Dichters Matthias-Claudius, der das berühmte Gedicht „Abendlied“ schrieb.

Er bindet das Publikum gern und viel in das Programm ein. Wenn das Publikum am Anfang vielleicht eine Strophe eines Liedes kennt, am Ende der Veranstaltung kennt das Publikum das ganze Lied. Man hat es sich wieder erarbeitet, in Erinnerung gerufen, und das auf sehr unterhaltsame Weise. Mit Spielchen und Tricks.

Jetzt lädt er zusammen mit Anja Rademacher, der Leiterin des Heimatmuseums, zum Mitsing-Nachmittag in das Heimatmuseum ein. Er verspricht: Am Ende werden gemeinsam weitere Strophen gesungen! Und dabei begleitet er den Chor mit seinem Akkordeon.

Aber vielleicht kennen die Reinfelder zumindest vom „Abendlied“ alle Strophen? Anja Rademacher übt ehrenhalber schon mal…

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Reinfeld

Gartenschuppen in Reinfeld angezündet: Tatverdächtiger Nachbar festgenommen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Reinfeld – Am Dienstagabend ist in Reinfeld ein Gartenschuppen angezündet worden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich Erkenntnissen der Polizei zufolge um einen Nachbarn (37).

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei brannte der Schuppen, in dem sich Gartengeräte und Zweiräder befanden, bereits in voller Ausdehnung.

Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Gefahr für Menschenleben bestand nicht, ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus war aufgrund der Entfernung ausgeschlossen. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Es ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 37jährigen Anwohner. Dieser konnte angetroffen werden und wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf das Polizeirevier Bad Oldesloe verbracht. Gegen den leicht angetrunkenen Beschuldigten wird nun wegen Brandstiftung ermittelt. Haftgründe lagen nicht vor.

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Reinfeld

Familienauto fängt Feuer: Renault bei Reinfeld komplett ausgebrannt

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Stefanie Al Halini mit ihren Kindern vor dem ausgebrannten Familienauto. Foto: mopics.eu

Reinfeld – Es sollte ein schöner Familienausflug werden, doch die Fahrt endete auf einer Autobahnabfahrt bei Reinfeld: Eine siebenköpfige Familie aus Lübeck musste dort mit ansehen, wie ihr Van in Flammen aufging.

Familie Al Halini aus Lübeck wollte eigentlich einen Ausflug nach Hamburg machen. Doch kurz vor Reinfeld bemerkten sie gegen 12.30 Uhr immer dichter werdenden Qualm aus dem Motor. Der Famlienvater konnte den Renault Cinic, in dem sich auch seine Frau und die fünf Kinder des Ehepaares befanden, gerade noch auf die Autobahnabfahrt steuern. Kurz nachdem alle Insassen das Auto verlassen hatten, ging es in Flammen auf. Die Lübecker Feuerwehr war schnell vor Ort, doch das Fahrzeug brannte vollständig aus. 

Die Lübecker Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Foto: mopics.eu

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unbekannt. Durch die enorme Hitze wurde auch ein Teil des Straßenbelages beschädigt.

Durch das Feuer und die anschließenden Löscharbeiten wurden die Betriebsstoffe des Fahrzeuges weitflächig auf der Fahrbahn verteilt. Diese musste für die Aufräumarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden.

 

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