Symbolfoto:  Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee/hfr
Symbolfoto: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee/hfr

Hamburg – Schreck am Sonntagabend im Hamburger Hauptbahnhof. Eine Oberleitung stürzte aus noch ungeklärter Ursache auf einen einfahrenden ICE. Durch diese Leitungen fließt Strom mit 15 000 Volt – absolute Lebensgefahr für jeden, der zu nah an eine solche Leitung kommt.

Um 18.30 Uhr wurden die Rettungskräfte zum Bahnhof gerufen. Alle rund 400 Fahrgäste mussten vorsichtig evaktiert werden. Nachdem der Strom abgeschaltet werden konnte, konnte ein Teil des Zuges erfolgreich evakuiert werden. Doch ein anderer Teil des Zuges stand noch auf offener Strecke und nicht komplett im Bahnhof.

In diesen hinteren sechs Waggons dauerte es vier Stunden bis – nach einem gescheitertern Abschleppversuch – entschieden wurde, gegen 22.30 Uhr doch auf offener Strecke die Menschen aus dem Zug zu geleiten. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten. Rettungskräfte kümmerten sich um die betroffenen Fahrgäste unter anderem mit Getränken.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall hat die Bundespolizei übernommen.

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