Miu bei ihrem Auftritt im KUB
Miu bei ihrem Auftritt im KUB

Bad Oldesloe – Am Ende des Abends war es eine Stimmung wie auf einer sehr gut besuchten Gartenparty zu vorgerückter Stunde und damit hatten die Organisatoren vom Kulturbüro der Stadt Bad Oldesloe und Klngstdt ihr zur Deko passendes Ziel erreicht.

Die fünfte Ausgabe von „Big city light – Klang trifft Stadt“ konnte über 100 Besucher im Saal begrüßen und damit wurde diese Marke in der Pop- und Rockmusikreihe zum ersten Mal überschritten. „Es war ein wirklich gelungener Abend mit überzeugenden, sympathischen Künstlern auf der Bühne“, so Inken Kautter, Kulturmanagerin der Stadt Bad Oldesloe.

„Wir glauben an dieses besondere Format und freuen uns, dass wir Miu und Tim Jaacks in Bad Oldesloe begrüßen durften. Es waren auch solche Abende, für die wir uns jahrelang eingesetzt haben“, so Patrick Niemeier von Klngstdt, während seine Vereinskollegen fleißig Getränke verkauften.

Als Support war Nachwuchstalent Moritz Ley aus Ahrensburg aufgetreten. Er war bereits zum dritten Mal im KuB. „Es gehört zu unseren Ideen, dass wir Talente aus der Region fördern und ihnen eine Bühne bieten“, erklärt Christian Bernardy von Klngstdt. Der 17-jährige Ley aus der Schlossstadt präsentierte sich als junger Singer-Songwriter, der sicher noch einen sehr erfolgreichen Weg gehen wird.

TimJaacks1
Tim Jaacks

Auch der zweite Musiker des Abends kam ohne Begleitband. Tim Jaacks schaffte es trotzdem mit mehreren Instrumenten gleichzeitig zu hören zu sein. Mit einem ganzen Arsenal an Effekten und Loopern spielte er eigene Songs und Cover. Seine Musik ordnet sich irgendwo in der Nachbarschaft von Wolfgang Müller, ClickClickDecker , Olli Schulz oder auch Niels Frevert ein.

Der Hauptact des Abends war „Miu“ aus Hamburg. Die junge Soulmusikerin und ihre Band waren kürzlich als erste Popband überhaupt in der Elbphilharmonie aufgetreten. Doch auch in der „Travephilharmonie“ fühlten sie sich sichtlich wohl. „Ich bin richtig positiv überrascht, wie viele Leute hier zu unserem Konzert kommen. Ich mag es hier“, sagte sie und versprach Ende des Jahres mit neuer CD zurückzukehren.

„Miu“ überzeugte das Publikum mit eigenen Soulstücken. Die junge Musikerin führte mit viel Charme, professionell durch ihr Set. Schnell wurde klar: Sie muss den internationalen Vergleich weder in Sachen Songwriting noch in Sachen Bühnenpräsenz oder Performance scheuen.  Ohne Zugaben ließen die begeisterten Zuschauer die Musiker nicht gehen. 

„Wir werden versuchen dieses hohe Niveau an Künstlern und Nachwuchsmusikern auch in der Zukunft halten zu können“, so Niemeier. „Wir freuen uns sehr über die gute Resonanz, daran lässt sich anknüpfen“, sagt Kautter.

Die nächsten „Klang trifft Stadt“ Ausgabe findet am 18. März statt

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