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Bad Oldesloe

Feierstunde in Bad Oldesloe: Stormarns Sportler des Jahres geehrt

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Die Sportler des Jahres : Sarina Sczech (l.), die Bargtheider Triathletinnen und John Schlegl.

Die Sportler des Jahres :
Sarina Sczech (l.), die Bargtheider Triathletinnen und John Schlegl.

Bad Oldesloe – Für einen Abend verwandelt sich jedes Jahr das Foyer der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe zu einem kleinen Feiersaal für die „Sportler des Jahres“. So war es auch in diesem Jahr wieder, als der Kreissportverband zur Verkündung der Abstimmungsergebnisse geladen hatte. Abgestimmt hatten erneut eine Jury der Sportjournalisten der Stormarner Tageszeitungen und Leser ein einem Voting.

Zum vierten Mal in Folge führten die beiden Stormarner Journalisten Henrik Bagdassarian und Patrick Niemeier durch den sehr unterhaltsamen Abend. Sie ließen sich dabei auch nicht von technischen Schwierigkeiten und vom Kreissportverband vertauschte Briefumschläge aus der Ruhe bringen. Souverän umschifften sie mit Improvisationstalent die Klippen und stellten die Nominierten und Sieger vor. „Wir saßen früher selbst im Publikum und haben uns gesagt und fanden eine Ehrungsfeier gar nicht gelungen. Da haben wir gesagt: das machen wir besser und nun machen wir es zum vierten Mal“, so Bagdassarian.

Bei den Frauen gewann in diesem Jahr Sarina Sczech (Freiwasserschwimmerin der SG Stormarn-Barsbüttel), sie wurde 2016 Deutsche Meisterin ihrer Altersklasse. Auf Platz 3 kam Leichtahtletin Beate Kuhlwein (SV Großhansdorf), den zweiten Platz sicherte sich Judoka Miriam Butkereit (TSV Glinde).

Bei den Männern kam erneut niemand an John Schlegl (Ahrensburg TSV) vorbei. Das große Leichtathletik-Talent holte 2016 zahlreiche Titel und gute Platzierungen auf Landes- und sogar Bundesebene. Platz zwei ging an Triathlet Udo van Stevendaal und Platz drei an Thorsten Niemann (Minigolfclub Bad Oldesloe).

Bei den Mannschaften setzten sich wie im Vorjahr Triathleten vom TSV Bargteheide durch. Während im vergangenen Jahr noch beide Ligateams nominiert und siegreich waren, ging der Titel dieses Mal nur an die Zweitliga-Starterinnen rund um Bettina Lange. Platz zwei ging an die Landesmeister im Abteilungsreiter des RFV Zarpen. Dritte wurden die Kickerinnen des SSC Hagen Ahrensburg, die auf Kreis- und Landeseben im vergangenen Jahr quasi alles abräumten, was zu gewinnen war.

KSV - Vorsitzender: Adelbert Fritz

KSV – Vorsitzender: Adelbert Fritz

Kreispräsident Hans-Werner Harmuth beglückwünschte die erfolgreichen Sportler. Er gehörte genau wie Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke zu den Gästen der Feierstunde.

Adelbert Fritz, Vorsitzender des KSV, erklärte, dass natürlich jeder Nominierter schon ein Gewinner sei. „Sie sind unter den drei besten Sportlern und Sportlerinnen des Kreises und damit schon Sieger, egal wer heute auf welchem Rang landet“.

Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Stiftungen der Sparkasse Holstein, versprach, dass trotz verschwind niedriger Zinsen die Sportler auch weiterhin unterstützt werden. „Doch Zinsen sind wichtig für Stiftungen. Wir werden unser Engagement fortsetzen, aber es werden leider momentan auch keine neuen Bereiche hinzukommen können“, so Schumacher.

Für den musikalischen Rahmen sorgte ebenfalls Moderator Patrick Niemeier. Weil der eigentlich eingeplante Musik-Act kurzzeitig absagen musste, sprang er in die Bresche. Der weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannte Stormarner Musiker spielte zwei eigene Songs seiner Band Alarm!Silence. sowie einen Coversong.

„Die Entscheidung war wegen der Kürze der Zeit einen Ersatz zu finden: keine Livemusik oder selbst spielen. Dann habe ich das eben auch noch gemacht“, lachte Niemeier. „Eben kamen jetzt die Nachfragen, ob ich es nächstes Jahr wieder auch machen würde  und der Wunsch nach CDs. Daher scheint es ja gepasst zu haben“, so Moderator-Sänger Niemeier nach der Ehrung. „Es war heute halt ein wenig Familienzirkus.“

Für das nächste Jahr werde man sich außerdem mit der Sparkasse und dem KSV zusammensetzen und noch weiter an der feierlichen Stimmung arbeiten, die trotz aller Bemühungen und gelungener Moderationen nicht immer aufkommen wollte – eine Kundenhalle bleibt halt irgendwie auch mit einer Bühne eine Kundenhalle. Doch das war nur ein kleiner Wermutstropfen am Rande einer gelungenen Veranstaltung für Stormarns beste Sportler.

 

 

 

 

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Bad Oldesloe

Betreuungsbedarf: Kreis Stormarn will Eltern befragen

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Bad Oldesloe – In den nächsten Tagen startet der Kreis Stormarn die aktuelle Befragung von Eltern mit Kindern unter vier Jahren. Mit dem Fragebogen möchte der Kreis die Betreuungsbedarfe der Eltern erneut erfassen.

Der Kreis hatte zuletzt 2013 die Betreuungsbedarfe ermittelt. Seither hat sich viel getan. Das Angebot bereits deutlich ausgebaut und erweitert worden.

Der Kreis befragt die Eltern nun ein zweites Mal, um die Kindertagesbetreuung im Kreis Stormarn auch künftig weiter bedarfsgerecht zu planen und zu verbessern.

Die Fragebögen treffen in den nächsten Tagen per Post bei den Eltern ein. Bei der Befragung geht es in erster Linie darum, ab wann und wie die Eltern eine Kindertagesbetreuung wünschen. Falls die Kinder bereits betreut werden, ist es für den Kreis wichtig zu wissen, ob die bereits in Anspruch genommenen Angebote zeitlich und vom Umfang her passen.

Eltern mit mehreren Kindern unter vier Jahren erhalten mehrere Fragebögen für ein jedes ihrer Kinder. Die Be­fragung ist selbstverständlich vollkommen anonym und freiwillig. Den Fragebögen liegt ein Freiumschlag für die Rücksendung bei.

Der Kreis bittet die Eltern um rege Teilnahme. Ein bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesbetreuung setzt schließlich voraus, die Wünsche der Eltern möglichst genau kennenzulernen.

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Bad Oldesloe

ZDF-Studie: Topbewertungen für „Arbeit und Wohnen“ in Stormarn

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Stadthaus am Oldesloer Marktplatz
Archivfoto: SL

Stormarn – In einer großen Studie untersuchte ZDF:zeit die 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die große Frage dabei war: „Wo lebt es sich am besten?“. 

In der Kategorie „Wohnen und Arbeit“ gibt es großen Grund zum Jubeln. Denn hier landete Stormarn tatsächlich auf Rang 3 deutschlandweit. Besonders die Kaufkraft und die geringen Pendlerdistanzen sorgten unter anderem für die Topplatzierung. 

Doch leider gibt es in den anderen beiden Bereichen „Gesundheit und Sicherheit“ sowie „Freizeit und Natur“ keinen Grund zur Freude und offenbar eine Menge zu tun. 

Während es bei „Gesundheit und  Sicherheit“ immerhin mit Rang 185 noch einen Platz im Mittelfeld gibt, landet Stormarn in Sachen „Freizeit und Natur“ auf Platz 352 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten.

Besonders niedrig ist die Bar- und Restaurantdichte. Hier liegt Stormarn auf einem abgeschlagenen 385. Platz. Auch die Übernachtungszahlen sind miserabel. Sie stehen bundesweit auf Platz 349.

Positiv stechen die Entleihungen aus Bibliotheken mit einem Platz 52 und die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 mit einem Platz 27 hervor. Die Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl hingegen ist im bundesweiten Vergleich wieder mit Platz 288 beschämend schlecht. Die Anzahl der Vereine bringt ebenfalls nur einen Rang 321. 

Im Bereich „Gesundheit und Sicherheit“ fällt die relativ hohe Alterserwartung in Stormarn positiv auf. Die Erreichbarkkeit von Kliniken, die Arztdichte und die Anzahl von Rehakliniken liegt aber eher im hinteren Bereich. Es gibt wenige Todesopfer und Verletzte bei Verkehrsunfällen, eine relativ niedrige Anzahl an Einbruchsdelikten (Rang 372 von 401), aber dafür relativ viele Gewaltverbrechen ( Rang 78 von 401), Übergewichtige (Rang 76) und eine hohe Ozonbelastung (Rang 68) 

Im Gesamtranking liegt Stormarn auf Platz 160. Der Kreis Segeberg liegt auf Rang 236, das Herzogtum Lauenburg auf 272, Lübeck auf 279 und Hamburg auf 155. Platz 1 holte übrigens München. 

Der Link zur Studie

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CDU Bad Oldesloe: Horst Möller bleibt Fraktionsvorsitzender

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Horst Möller bleibt Fraktionsvorsitzender. Foto: CDU

Bad Oldesloe – Nach der Kommunalwahl hat die CDU Bad Oldesloe jetzt ihren Fraktionsvorstand gewählt.

Alter und neuer Fraktionsvorsitzender ist Horst Möller. Auch seine Stellvertreter Torsten Lohse und Lajoscha Rausch hatten ihre Ämter bereits in den letzten Jahren bekleidet.

Alle drei hoffen, dass in der vor uns liegenden Wahlzeit das Miteinander etwas reibungsloser verläuft als bisher. Deshalb hat die CDU allen in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften ein Gespräch angeboten, um zu klären, wie man ein harmonischeres Verhältnis auch bei allen sachlichen Unterschieden bewerkstelligen kann.

Hierbei sollen auch die Möglichkeiten angesprochen werden, wie am 4. Juni eine reibungslose und einvernehmliche konstituierende Stadtverordnetenversammlung ermöglicht werden kann.

Einstimmiges Votum: Hildegard Pontow soll Bürgerworthalterin werden

Hildegard Pontow soll Bürgerworthalterin werden. Foto: CDU

Weiterhin wurden auf der Fraktionssitzung jeweils einstimmig Hildegard Pontow als Bürgerworthalter-Kandidatin und Horst Möller als Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeister-Stellvertreters gewählt.

Weitere Personalentscheidungen, auch die Besetzung der Ausschüsse, werden endgültig in den zwei folgenden Fraktionssitzungen am 22. und 29. Mai beschlossen.

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