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Glinde

Mit Klebeband gefesselt: Männer überfallen Bewohner einer Betreuungseinrichtung!

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Glinde – Sie drückten ihr Opfer zu Boden, fesselten es mit Klebeband und klauten sein Geld: In Glinde hat ein Mann einen Bewohner einer Betreuungseinrichtung überfallen.

Am 16. November, ungefähr in der Zeit von 15 bis 15.30 Uhr, kam es in der Blockhorner Allee (Glinde) zu einem Raub zum Nachteil eines 34 Jahre alten Bewohners einer Betreuungseinrichtung. Bei dieser handelt es sich um ein Einfamilienhaus, in dem insgesamt fünf Bewohner jeweils ein Zimmer bewohnen und von einem Pflegedienst betreut werden.

Der Geschädigte öffnete zur Tatzeit auf Klopfen seine Zimmertür, woraufhin ihn ein Mann sofort zu Boden gedrückt habe. Durch einen zweiten Täter wurde der Geschädigte dann mittels Klebeband gefesselt.

Bewohner erst Stunden später befreit

Die Täter forderten dann Geld vom Geschädigten. Dieser gab das Versteck seiner Barmittel preis und die Täter flüchteten anschließend mit dem Geld.

Die Tat wurde bei der Polizei erst Stunden später bekannt, als Mitbewohner den Geschädigten befreien konnten. Eine nähere Beschreibung der Tatverdächtigen ist bisher nicht bekannt.

Zeugenhinweise an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040-727707-0.

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Kultur

Volltreffer auf Platt: "Theoters ut de Möhl" feiern Bühnenjubiläum

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unten v.l. Albert Stoller, Karin Bach, Heike Eckelt, Mitte v.l. Ute Zessner, Gabi Bigalski, Katharina Kraus, Jessica Bätjer, oben v.l. Ilse Sturmheit, Jörg Zaddach, Ingo Halberstadt, Ulf Heinrich, Hans-Jürgen Schlott. Foto: hfr

Glinde – Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum des Glinder „Theoters ut de Möhl“ im Herbst hat sich der Vorsitzende Wolfgang Pohlmann mit seinen Mitgliedern etwas Besonderes ausgedacht.

„Wir setzen die gute alte Tradition von 1987 fort und spielen eine plattdeutsche Komödie, die ein Mitglied des Vereins geschrieben hat“ so Pohlmann. Damals wurde auf der Bühne im Glinder Forum „De swoore Revanch“ aus der Feder von Charly Lange, einem der Mitbegründer des Theatervereins, gespielt. Der Autor des aktuellen plattdeutschen Stückes „Vull Vörbi“ ist schon lange beim Theater, aber bisher kannten die Zuschauer ihn als Bühnenbaumeister. Nun hat das langjährige Theatermitglied Albert Stoller teils autobiographische, teils aber auch ausgedachte Geschichten in einem Theaterstück zu Papier gebracht.

In der plattdeutschen Komödie mit Glinder Lokalkolorit erzählt er die verwobene Geschichte zwischen guten Freunden, Schützenbrüdern und einer jungen Liebe. Im Hause Bohnsack geht es zu weilen hoch her. Hausherr Geert versucht die Fäden in der Hand zu behalten, was auf Grund vielfältiger Störungen aber nicht so leicht ist. So kommt z.B. alle Nase lang sein Schützenbruder Gunnar Rümpel herein und das beide dem einen oder anderen Schluck Kümmel nicht abgeneigt sind, macht die Sache nicht einfacher.

Währenddessen räumt Geerts Frau Elli die Baby- und Spielzeugregale der umliegenden Läden leer, da deren beider Tochter Maike Drillinge erwartet. Geert fällt aus allen Wolken, als er davon erfährt und der zukünftige Schwiegersohn Dankwart Enno v. Sülzbach hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen bei dem Versuch um Maikes Hand anzuhalten.

Nicht zu Letzt wohnt auch Oma Bohnsack mit ihrem Freund Wilhelm im Haus. Sie hält absolut nichts davon, sich so zu benehmen, wie es bei Frauen ihres Alters normalerweise üblich ist. Und auch Wilhelm hat unter ihren Eigenarten zu leiden.

Wegen eines Einbruchs ins Schützenhaus kommt dann noch die Kriminalpolizei ins Haus. Schnell ist Gunnar in Verdacht und Geert versucht alles um seinen besten Kumpel aus der Schußlinie zu halten. Trotz aller Widrigkeiten muß aber auch die Hochzeit von Maike und Dankwart geplant werden. Doch 298 Gäste, die momentan auf der Liste stehen, passen in kein hiesiges Restaurant. Wen also nicht einladen? Auch diese Entscheidung fällt dem Familienrat nicht leicht. Doch der umtriebige Geert löst am Ende auch dieses Problem.

Das Ensemble probt bereits seit Mai voller Elan für die unterhaltsame Aufführung im September. Hierbei wollen sie den Titel „Vull Vörbi“ zu einem Volltreffer für das Publikum machen!

Erstmals dabei ist Gabi Bigalski aus Hamburg-Hamm. „Ich war schon oft als Zuschauerin beim Theoter ut de Möhl im Festsaal, aber nach dem letzten Stück im Frühjahr, habe ich mir endlich ein Herz gefasst und gefragt, ob ich wohl auch mal mitmachen könnte.“ Selbstverständlich war es nicht, dass die 53 jährige, die vorher noch nie auf der Bühne stand und auch plattdeutsch wie eine Fremdsprache lernt, schon so schnell in einem Theaterstück zu sehen ist. Doch eine sehr erfahrene Mitspielerin hat die Rolle an sie abgetreten und setzt sich stattdessen in den Souffleusekasten. „Ich weiß doch selber, wie schön es ist auf Bühne zu stehen, da wollte ich meiner neuen Kollegin die Chance geben ihre ersten Erfahrungen zu sammeln,“ sagt Karin Bach.

Der Vorverkauf für die plattdeutsche Komödie, in der Albert Stoller zusammen mit Ingo Halberstadt die Regie führt, beginnt am 1. August – in der Bücherkate Glinde, bei Edeka Meyer am Glinder Berg und telefonisch unter 040-7105025.

Die Karten kosten 10 Euro bei freier Platzwahl. Die drei Vorstellungen im Festsaal des Marcellin-Verbe Haus Markt 2 in Glinde sind am Freitag, 15. September um 19.00 Uhr sowie Samstag, 16. September und Sonntag 17. September jeweils um 16 Uhr.

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Glinde

Glinder "Stadtradler" fuhren 6890 Kilometer

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Symbolfoto: G-Stock-Studio/Shutterstock.com

Glinde – Erstmalig hat sich die Stadt Glinde an der bundesweiten Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnis beteiligt. In der Zeit vom 04. bis 24. Juni 2017 galt es, so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen und so aktiv etwas für den Klimaschutz und die eigene Gesundheit zu tun.

Insgesamt beteiligten sich 43 Aktive in Glinde an der Aktion und radelten 6.890 Kilometer zusammen.

Die einzelne Kilometer-Leistung spielte dabei keine Rolle. Einige fuhren mehrere Hundert Kilometer, andere gerademal einen.

Unter den Radlerinnen und Radlern in Glinde fanden sich unter anderem Bürgervorsteher Rolf Budde, der in den drei Wochen 244 Kilometer fuhr und sich bei der Einzelwertung auf Platz 12. platzieren konnte sowie Bürgermeister Rainhard Zug, der in dieser Zeit nicht nur eine Dienstfahrt mit dem Fahrrad absolvierte. Aus der Kommunalpolitik beteiligten sich zudem Jan Schwartz, Petra Grüner, Wolf Tank sowie Gönke Witt, die allesamt ebenfalls mit gutem Beispiel voran gingen.

Foto: Kriegs-Schmidt/Stadt Glinde/hfr

Gefahren wurde in sechs Teams, wobei sich der ADFC, und das verwundert nicht wirklich, auf dem ersten Platz platzieren konnte mit einer gesamten Kilometer-Leistung von 2.622 und 10 Personen. Nicht weniger sportlich zeigte sich das Team der Stadtverwaltung Glinde, das zu einem Endergebnis von 1.618 Kilometern mit zehn Aktiven kam. Auf Platz drei kam das Offene Team Glinde, welches aus zehn Personen bestand und insgesamt 1.364 Kilometer erreichte.

Die Radlerinnen und Radler mit den drei besten Einzelergebnissen erhalten als Preise Gutscheine (25, 50 und 75 EUro) von Fahrrad Budde, die gemeinsam mit Urkunden auf dem Marktfest übergeben werden. Die Gewinner werden von mir hierzu persönlich eingeladen.

Zudem war ein Wettkampf für die Schulen ausgeschrieben, bei dem es Preisgelder zu gewinnen gab. Beteiligt haben sich am Stadtradeln das Gymnasium Glinde sowie die Grundschule Tannenweg. Das Gymnasium Glinde konnte diesen Wettkampf für sich entscheiden und fuhr insgesamt 522,3 Kilometer. Die Schule (6 Aktive), kann sich somit über ein Preisgeld von 150 Euro freuen. Die Grundschule Tannenweg hat nicht weniger Grund sich zu freuen. Für den zweiten Platz für die 451,5 Kilometer mit nur 2 Aktiven gibt es ein Preisgeld von 100 Euro. Die Übergabe dieser Preise findet ebenfalls auf dem Marktfest um 17.20 Uhr statt.

Für Glinde lässt sich abschließend sagen, dass die Teilnehmerzahl sicherlich steigerungsfähig ist, wir aber dennoch mit dem Ergebnis der ersten Teilnahme unserer Stadt an dieser Aktion zufrieden sein können. Die Erfahrung zeigt, dass solche Aktionen erst etabliert werden müssen. Um die Aktion zu bewerben, wurden Presstermine durchgeführt, Schulen, Vereine und die Politik angeschrieben sowie extra gefertigte Flyer verteilt.

In Stormarn beteiligten sich in diesem Jahr neben Glinde Oststeinbek, Reinbek, Trittau, Bad Oldelsoe, Ahrensburg und Bargteheide. In Stormarn wurden im Aktionszeitraum insgesamt 374.753 Kilometer Rad gefahren und damit 53.215 KG Co2 eingespart.

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Glinde

Pedelec-Fahrer (79) bei Unfall lebensgefährlich verletzt

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Symbolfoto: Stormarnlive

Glinde – Ein Mercedesfahrer (85) hat in Glinde einen Pedelec-Fahrer an einem Querung übersehen. 79-Jährige wurde lebensgefährliche verletzt.

Der Unfall ereignete sich am 21. Juni gegen 10.40 Uhr im Glinder Weg (K80) an der Einmündung zur Gutenbergstraße.

Der 85-jähriger Hamburger befuhr mit einem Mercedes die K80 aus Hamburg kommend in Richtung Norden. An der entsprechenden Einmündung wollte er nach rechts in die Gutenbergstraße abbiegen.

Der 79-jähriger Reinbeker befuhr mit einem Pedelec die Gutenbergstraße in Richtung K80. Er nutzte dabei berechtigt den linken Fahrradweg und wollte die K80 an der dem Zebrastreifen mit Radfurt überqueren. Dort kam es dann zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Pedelec.

Der 79-jährige stürzte durch den Unfall schwer und war nicht ansprechbar. Ein zufällig vorbeikommender Rettungsassistent leistete erste Hilfe und rief einen Krankenwagen. Der Reinbeker wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Gesundheitszustand hat bis dato nicht geändert.

Der Hamburger blieb unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 700 Euro. Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest. Ersten Ermittlungen zufolge könnte der 75-jährige mit seinem Pedelec mit nicht angepasster Geschwindigkeit in die Radfurt eingefahren sein.

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