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Ahrensburg

Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit: Ahrensburg plant Stellenkürzung – Kolleginnen entsetzt

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Gabriele Fricke, Marion Gurlit, Maria de Graaff-Willemsen, drei Vertreterinnen des Frauennetzwerkes Ahrensburg und Inge Diekmann (rechts).

Gabriele Fricke, Marion Gurlit, Maria de Graaff-Willemsen, drei Vertreterinnen des Frauennetzwerkes Ahrensburg und Inge Diekmann (rechts).

Ahrensburg – Die Stelle der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ahrensburg wird in diesem Jahr 25 Jahre bestehen. Jetzt könnte die Stelle halbiert werden. Die Gleichstellungsbeauftragten der Stormarner Städte sind entsetzt.

Dies ist ein offener Brief der Gleichstellungsbeauftragten Marion Gurlit (Bad Oldesloe), Gabriele Abel (Bargteheide), Inge Diekmann (Trittau), Maria de Graaff-Willemsen (Reinbek), Kerstin Schoneboom (Glinde) und Gabriele Fricke (Ahrensburg).

Die Stelleninhaberin Gabriele Fricke hat im Jahre 1992 ihre Tätigkeit bei der Stadt Ahrensburg in Vollzeit aufgenommen und hervorragende Arbeit geleistet. Zum 01. April 2017 wird sie in den Ruhestand gehen. Dies wird von der Stadt zum Anlass genommen, über eine Halbierung der Stelle zu diskutieren.

Begründet wird die beabsichtigte Stundenreduzierung mit dem Hinweis auf die erfolgreiche Arbeit von Gabriele Fricke und der außerordentlich gut ausgebauten Netzwerkarbeit, dem gesellschaftlichen Wandel, sowie einiger rechtlicher Verbesserungen.

Die hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Stormarn sind über die Absicht der Stundenreduzierung der Stadt Ahrensburg entsetzt. Bei einer einwohnerstarken Stadt wie Ahrensburg ist die Fülle der Aufgaben einer Gleichstellungsbeauftragten nicht in Teilzeit zu leisten. Ein Netzwerk kann die Arbeit einer hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten unterstützen, aber nicht ersetzen.

Die genannten Veränderungen in der Rechtslage, führen keineswegs zu einer Verringerung der Aufgaben der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und schon gar nicht zur Möglichkeit der Übernahme durch Netzwerke.

Der angesprochene gesellschaftliche Wandel aber, ist auch Verpflichtung der Kommune die Gesellschaft geschlechtergerecht zu gestalten und Bedingungen vor Ort zu schaffen, damit Gleichstellung der Geschlechter im Alltag gelebt werden kann. Dieser Verpflichtung kann nicht nachgekommen werden mit einer Reduzierung der Stundenzahl der Gleichstellungsbeauftragten!

Gleichstellungsbeauftragte wirken als Agentinnen des Wandels. Sie sind fachkundige Begleiterinnen aller gesellschaftlichen Akteure und strategische Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Das Ziel ihrer Tätigkeit ist es, die Gleichstellung von Frauen und Geschlechtergerechtigkeit im gesamten Handeln der Kommunalverwaltung nach innen und außen zu verankern.

Die Gleichstellungsbeauftragte ist Beraterin, Initiatorin und Begleiterin wichtiger politischer Prozesse. Sie muss einem hohen Anforderungsprofil entsprechen, um die beschriebene Querschnittsaufgabe wahrnehmen zu können.

Wir fordern die Stadt Ahrensburg auf die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten in Vollzeit wieder zu besetzen.

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Kultur

Ahrensburg: Vortrag über den Hamburger Nationalpark

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Neuwerk
Foto: Carolin Rothfuß/hfr

Ahrensburg – Der Verein Jordsand lädt am Donnerstag, den 25.Januar um 19.30 Uhr  ins Haus der Natur, Bornkampsweg 35 in Ahrensburg zum Vortrag „Leben in Hamburgs Nationalpark“ von Carolin Rothfuß ein.

Hamburgs grünste Seite liegt mitten in der Nordsee. Nordwestlich vor Cuxhaven gelegen gehört der kleinste Wattenmeer-Nationalpark offiziell zum Bezirk Hamburg-Mitte. Hier ticken die Uhren deutlich anders als im trubeligen Teil des Bezirks Mitte.

Carolin Rothfuß ist eine der knapp 30 Bewohner der Insel Neuwerk, der einzigen bewohnten Insel des Hamburgischen Nationalparks. Mit Fotos aus allen vier Jahreszeiten gibt sie einen Einblick in das Kleinod Neuwerk und seiner Vogelwelt.

Die beiden Vogelschutzinseln Scharhörn und Nigehörn werden ebenso präsentiert wie das älteste Gebäude Hamburgs: der Neuwerker Leuchtturm.

Der Vortrag gehört zu einer aktuellen Reihe im „Haus der Natur“: Noch bis einschließlich 15.02. wird der Verein Jordsand e. V. jeweils donnerstags um 19:30 Uhr zu Vorträgen rund um Natur und Naturschutz eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, der Verein Jordsand finanziert sich aber hauptsächlich über Spenden und freut sich über jede Unterstützung.

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Ahrensburg

Gesundheitswochen: Heilpraktiker zeigen „Spektrum der Naturheilverfahren“

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Die Ahrensburger Stadtbücherei. Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Unter dem Motto „Spektrum der Naturheilverfahren“ können sich Interessierte bei den Gesundheitswochen in Ahrensburg umfassend über die vielfältigen Angebote von lokalen Naturheilpraxen informieren.

Die Gesundheitswochen 2018 beginnen am Sonnabend, 27.Januar, in der Ahrensburger Stadtbücherei mit einem Markt der Möglichkeiten von 10-14 Uhr.

Über 20 Heilpraktiker und Institutionen präsentieren ihr Angebot und ermöglichen einen ersten Ein- und Überblick über die Fülle von naturheilkundlichen Verfahren vor Ort.

Es bieten sich viele Chancen, um ganz konkret mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die Organisatoren der Veranstaltung – die Heilpraktikerin Christiane Brüwer, das Flora Forum Ahrensburg, die Stadtbücherei Ahrensburg und die VHS Ahrensburg – wünschen sich viele Besucher sowohl für die kleine Messe als auch für die nachfolgende Veranstaltungsreihe: „Freuen Sie sich auf informative Vortragsabende und anregende Gespräche in der ersten Februarhälfte.“

Eine Informationsbroschüre ist in diversen öffentlichen Einrichtungen, u.a. der Stadtbücherei, der VHS, diversen Ahrensburger Arztpraxen, der Flora Apotheke, der Apotheke am Rondeel und der Apotheke im Gesundheitszentrum erhältlich.

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Kultur

Ahrensburg: Niederdeutsches Theater im Alfred-Rust-Saal

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Foto: Niederdeutsche Bühne Itzehoe/hfr

Ahrensburg – Die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg freut sich am 18. und 19. Januar das Gastspiel „ Allens för Mama“ von Stefan Vögel, niederdeutsche Fassung von Meike Meiners, der Niederdeutschen Bühne Itzehoe anbieten zu können.

In dieser Krimikomödie von Stefan Vögel, die durchaus auch sozialkritische Momente hat, geht es um eine Entführung, die vollkommen aus dem Ruder läuft. In dem Stück entführen Manni (Bernd Kunert), Herbert (Johann Trede) und Wolfi (Wolfgang Schütt), drei liebenswerte und chaotische Brüder, die reiche Industrielle Konstanze Papenburg, um Geld zu erpressen. Der Grund: Die Mutter der drei Brüder hatte Jahrzehnte lang treu in Frau Papenburgs Unternehmen gearbeitet – bis sie von einem Tag auf den anderen mittels juristischer Tricks entlassen und aus der Dienstwohnung geschmissen wurde.

Nun muss sie sich von den Folgen eines Herzinfarktes in einer Reha-Klinik erholen. Also nehmen die Brüder das Recht gewaltsam in ihre Hände und riskieren alles für ihre Mama.

Sie entführen Frau Papenburg (Doris Dammann), dabei stellen sich die drei Brüder dermaßen dilettantisch an, dass das Entführungsopfer nach erstem Schrecken, die Regie von der Entführung übernimmt. Die Tochter von Frau Papenburg ist nicht bereit Lösegeld zu zahlen und so ist die Entführung mit allerlei lustigen Wirrungen verbunden.

Zudem wird dann noch die Tochter Christiane Papenburg(Michelle Preiß) entführt, aber wer war das…

Der Autor Stefan Vögel ist für seine hintergründigen Komödien bekannt, er spricht in seinen Theaterstücken immer wieder aktuelle Themen wie die Selbstgestaltung des Lebensabends (Herbstzeitlose), oder die Belastbarkeit im Freundschaftskreis (Freundschaftsspiel) an.

In dem Stück „Allens för Mama“ steht die Fassungslosigkeit der Söhne gegenüber der Kündigung und Existenzvernichtung der Mutter im Vordergrund. „Trotzdem sind die Stücke sehr humorvoll und Sie können sich auf einen schönen Theaterabend freuen“, verspricht die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg.

Die Veranstaltungen finden im Alfred-Rust-Saal, Selma-Lagerlöf Gemeinschaftschule, Wulfsdorfer Weg 71, 22926 Ahrenburg jeweils um 20 Uhr statt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro und sind an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10% Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 80% erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung. Sofern das Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson ebenfalls eine zu 50% ermäßigte Karte. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende (bis zum 30. Lebensjahr) erhalten gegen Vorlage ihres Ausbildungsausweises 50 % Ermäßigung auf den Karten-Einzelpreis.

Auch im neuen Jahr ist es natürlich weiterhin möglich das Wahlabo abzuschließen. Mit diesem erhalten die Abo-Käufert vier Gutscheine, die Sie ganz nach Belieben bei einer der vier noch folgenden Aufführungen einsetzten können. So können die Besucher viermal alleine, zweimal zu zweit oder auch einmal zu viert ins Theater gehen. Dabei sparen sie bis zu 23% gegenüber dem Karten-Einzelpreis Bei Interesse wende kann man sich beim Kartenbüro informieren: Hans-Jochim Eggers, Hamburger Straße 63, Ahrensburg, (04102) 82 36 29, Email: karten-nbahrensburg@web.de

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