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Kultur

Mikro-Kunst aus Stormarn: Bogomil zeigt neue Werke im Park Hotel

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Künstler Bogomil in seinem Atelier in Siek. Foto_ hfr

Künstler Bogomil in seinem Atelier in Siek. Foto_ hfr

Ahrensburg – „Blattverformungen“, „Mineralische Abstraktionen“, Reliefgemälde aus dem Mikrobereich: Unter dem Titel „Vergängliches und Beständiges“ zeigt der Stormarner Künstler Bogomil eine Auswahl seiner Werke in einer Ausstellung im Park Hotel in Ahrensburg.

Die Aufgabe eines Künstlers ist es, dem Betrachter einen Blick auf die Dinge zu verschaffen, der eigentlich im Verborgenen bleibt. Bei Bogomil, mit bürgerlichem Namen Jürgen Koch, ist das wörtlich zu nehmen. Die Motive des Sieker Malers sind zum Teil so winzig, dass sie nur unter einem Mikroskop zu sehen sind.

Seit 1987 widmet sich Bogomil der Kunst. Was zunächst als Hobby angefangen hatte entwickelte sich schnell zu mehr. Nachdem es ihm nicht mehr reichte, sich Auftragsmalereien zu widmen, begann er 2005 einen neuen Malstil zu entwickeln, der in eine moderne Richtung geht. Seine Bilder zeigen Strukturen von Herbstblättern, teilweise bis zu 500fach vergrößert.

„Ungefähr 80 Werke werden zu sehen sein und davon sind die Hälfte neu“

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Sonntag, 5. März, um 15.30 Uhr im Park Hotel in Ahrensburg statt (Anmeldungen an bertz@parkhotel-ahrensburg.de).

Die Laudatio hält Dr. Wolf-Dieter Ibenthal, die chinesische Pianistin Tingting Cui gibt einen musikalischen Beitrag. Die Ausstellung geht bis zum 27. August. Bogomil: „Ungefähr 80 Werke werden zu sehen sein und davon sind die Hälfte neu.“

Gezeigt werden vom „Vergänglichen“ Gemälde von „Blattverformungen“ die zum Teil sehr filigran und surrealistisch in den Farben des Herbstes dargestellt sind, sowie Reliefgemälde aus dem Mikrobereich von Herbstlaub. Das „Beständige“ was im dritten Teil seiner Werke zu sehen ist sind Steine (Mineralien) wie z.B. Opale, Achate und Turmaline. Die Gemälde haben einen abstrakten Charakter und doch spiegeln sie das Farbenspiel der jeweiligen Steine wieder. Deshalb nennt der Künstler seine Arbeiten auch „Mineralische Abstraktionen“.

Kultur

Hamburg: Gestohlene 5000 Euro Klarinette für fünf Euro verkauft

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Der Bestohlene mit seinem Instrument, das ihm am 20.4 zurückgegeben werden konnte.
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Anfang April wurde einem Musikstudenten (25) in einem Schnellrestaurant (McDonalds) im Hamburger Hauptbahnhof der abgelegte Rucksack entwendet. Neben wichtigen Unterlagen sowie einer Geldbörse befand sich in dem Rucksack auch ein teures Musikinstrument. Dabei handelte es sich um eine Konzert-Klarinette im Wert von 5000 Euro, die der Mann in Rahmen seines Studiums nutzte. Der junge Mann erstattete umgehend eine Anzeige bei der Bundespolizei.

Umgehend wurden Videoaufnahmen aus entsprechenden Überwachungskameras gesichert und ausgewertet; dabei waren die Tathandlung sowie der Täter gut zu erkennen. Zwölf Tage nach der Tat erkannten Zivilfahnder der Bundespolizei im Rahmen einer Fahndung gegen Taschendiebe aufgrund des guten Videomaterials den Täter im Stadtteil St. Georg wieder und nahmen den ägyptischen Staatsangehörigen (20) vorläufig fest.

Aufgrund der guten Videoaufnahmen war die Beweislast erdrückend und der Beschuldigte war gegenüber Beamten des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion Hamburg umgehend geständig. Der Täter gab in seiner Vernehmung an, dass er die Klarinette für fünf Euro weiterverkauft hatte.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte dann auch der Käufer der Klarinette am 19.April festgestellt werden. Der Mann (61) ging nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass es sich bei dem Musikinstrument um Diebesgut gehandelt hatte. Er erwarb die Klarinette für fünf Euro und schenkte das Musikinstrument seinem Sohn; u.a. zur Nutzung im Musikunterricht in der Schule. Der Beschuldigte war sehr kooperativ und übergab die Klarinette an die eingesetzten Ermittlungsbeamten; das Musikinstrument wurde am Wohnort sichergestellt.

Gestern, 20. April, konnten Ermittlungsbeamte der Bundespolizei dem in Hamburg lebenden Musikstudenten die zuvor entwendete Klarinette in der Bundespolizeiinspektion Hamburg wieder übergeben. Der chinesische Staatsangehörige Chaoquen Z. hatte natürlich nicht mehr damit gerechnet seine wertvolles Musikinstrument zurück zu erhalten. Der 25-Jährige war überglücklich und kann sein Studium mit seinem eigenen Musikinstrument hoffentlich erfolgreich fortsetzen.

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Bad Oldesloe

Kinderheitserinnerungen beim Erzählsaison in der Oldesloer Oase

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Oase in Bad Oldesloe
Foto: SL /hfr

Bad Oldesloe – Das Thema des nächsten Erzählsalons in der Oldesloer Oase ist mit Bedacht gewählt, locken doch die Sonnenstrahlen die Menschen wieder hinaus in die Natur. Spielplätze, die noch vor kurzem verwaist waren, füllen sich wieder: Eltern, Großeltern und Kinder genießen die Geschäftigkeit der Spielplätze. Kinder mit Schaufeln, Eimern und Sandformen bevölkern die Sandflächen. So werden auch bei den Erwachsenen so manche Erinnerungen wach. Sand der durch die Finger rinnt, angefeuchteter Sand, der in kleine Förmchen gepresst einen Sandkuchen ergibt.

Die Sandkästen waren früher meist richtige Kästen, heute laden großzügige Sandflächen zur kreativen Gestaltung ein. Erinnerungen an die Kindheit kommen bei den Erwachsenen auf und so soll sich der 82. Erzählsalon um die authentischen Kindheitserinnerungen drehen.

Der 82. Erzählsalon im Mehrgenerationenhaus Familienzentrum Oase ist am Freitag, 27. April 2018 um 15:30 Uhr.

Der Erzählsalon startet traditionell mit einer Kaffeetafel und danach werden die besonderen Erinnerungen erzählt. Weitere Informationen unter Tel: 04531 670848.

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Bad Oldesloe

KuB: Kleinkindertheater „1,2,3 Tier“

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Foto: Daniel Wolcke/hfr

Bad Oldesloe – Auch den Zwei- bis Sechsjährigen bietet das Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe erste Theatererfahrungen: Am Donnerstag, 26. April, um 16 Uhr gastiert dort das Theater Mär mit „Eins, Zwei, Drei, Tier“. Das Stück nach dem gleichnamigen, bekannten Bilderbuch wird in der Reihe „Kindertheater des Monats“ in Bad Oldesloe gezeigt.

Das Kindertheaterstück „Eins, Zwei, Drei, Tier“ steckt wie auch das Buch voller wunderlicher und liebenswerter Figuren. Mit Handfiguren und einfachen Reimen werden ihre kleinen Geschichten erzählt: Der Hase („mit Schramme, mit Pflaster, mit Beule, – Eule“) muss getröstet werden, weil er sich verletzt hat. Die Eule („im Bett, am Fenster, am Tisch, – Fisch“) wacht auf und angelt sich ihr Frühstück. So tragen die einfachen Situationen durch das Stück, dem schon Zuschauer ab zwei Jahren gut folgen können.

Die Kinder erkennen Tierstimmen, ahmen sie nach, zählen mit, lauschen den Reimen und erleben die Figuren in ihnen bekannten Situationen. Im Anschluss können die Kinder die Figuren, Tierstimmen und kleine Reime selbst erproben. Dabei werden sie von der Spielerin und Theaterpädagogin begleitet.

Die Autorin Nadia Budde wurde für ihr Kinderbuch „Eins, Zwei, Drei, Tier“ unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Die Überraschungsverse sind genial einfach und ein großer Spaß für kleine Kinder.

Seit inzwischen 25 Jahren setzt das Theater Mär aus Hamburg Geschichten für Kinder ab zwei Jahren in Szene. Gerade für die ersten Theatererlebnisse von Kindern hat sich hierbei immer wieder gezeigt, dass die Inszenierung bekannter Geschichten, Texte oder Lieder einen Zugang zu dem Geschehen auf der Bühne erleichtert. Es ist die Überzeugung der Macher, dass Theater für Kleine altersgerecht sein muss. Dann eröffnet sich ein Erlebnisbereich, der besondere Sinneserfahrungen mit sich bringt.

Tickets sind online und in der Stadtinfo erhältlich. Kurzentschlossene können auch im KuB vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

Preise: Erwachsene: 7,50 €, Kinder: 5,50 €, ab fünf Personen: 5,50 € pro Karte

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