Foto: Fischer (Symbolbild)
Foto: Fischer (Symbolbild)Ge

Bad Oldesloe/Bad Segeberg – In der Stadt Bad Segeberg im Kreis Segeberg ist am 15.02.2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem wildlebenden Vogel amtlich festgestellt worden.

Um den Fundort ist ein Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk und mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort als Beobachtungsgebiet gemäß § 55 Abs. 1 Geflügelpestverordnung festzulegen.

Teile des Kreises Stormarn liegen in einem Radius von zehn Kilometern um den oben genannten Fundort.

Zum Beobachtungsgebiet im Kreis Stormarn wird daher der gesamte Bereich der Gemeinde Travenbrück erklärt sowie von der Stadt Bad Oldesloe, der Gemeinde Feldhorst und der Gemeinde Rehhorst der Bereich nordwestlich der folgenden Grenze:

Im Norden von Bad Oldesloe, beginnend an der Gemeindegrenze am Seefelder Weg, diesem folgend bis nach Seefeld, dort rechts Straße Seefeld durch den Ort bis zur Kreuzung. Dort weiter rechts über die K 74 bis nach Neufresenburg. Dort links über die K 95 nach Schadehorn. Hier links weiter durch Niendeel und rechts auf die K 1 Richtung Havighorst. Durch Havighorst bis zur Reinfelder Straße, dort links ab und erste Straße rechts (Querverbindung nach Hamannsöhlen) bis zur K 75. Hier links ab durch Rehhorst. Von Rehhorst rechts über die K 76 bis nach Pöhls. Hier links über die K 4 bis zur Kreisgrenze in Herrenbranden.

Die Allgemeinverfügung wurde auf der Internetseite des Kreises Stormarn bekanntgemacht und kann dort nachgelesen werden. Eine kartografische Darstellung kann der Allgemeinverfügung ebenfalls entnommen werden.

Folgende Maßnahmen sind verpflichtend:

1. Sämtliches Geflügel ist a) in geschlossenen Ställen oder b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung) zu halten. Es wird hierzu auch auf die tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung des Landrates des Kreises Stormarn vom 09.11.2016 zur Aufstallungspflicht verwiesen.

2. Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse hält, hat dies dem Kreis Stormarn, Der Landrat, Fachbereich Ordnung, Fachdienst Recht und Veterinärwesen, Mommsenstr. 13, 23843 Bad Oldesloe, Tel.: 04531/160-1324, Fax: 04531/160-1342, E-Mail: veterinaerwesen@kreis-stormarn.de unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift, und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes unverzüglich mitzuteilen, soweit dies noch nicht erfolgt ist.

3. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen.

4. Gehaltene Vögel dürfen für die Dauer von 15 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes, d. h. bis einschließlich 03.03.2017 aus dem Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden.

5. Gehaltene Vögel dürfen für die Dauer von 30 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes, d. h. bis einschließlich 18.03.2017 nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.

6. Federwild darf für die Dauer von 30 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes, d. h. bis einschließlich 18.03.2017 nur mit meiner Genehmigung oder aufgrund meiner Anordnung gejagt werden

Die strengen Biosicherheitsmaßnahmen, auch für kleine Geflügelbestände sowie das Aufstallungsgebot gelten weiterhin im gesamten Land Schleswig-Holstein, auch außerhalb von Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten.

Für weitere Rückfragen steht der Fachdienst Recht und Veterinärwesen des Kreises Stormarn unter der Tel.: 04531-160/1324 gerne zur Verfügung.

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