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Ahrensburg hat jetzt einen Seniorenwegweiser

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DIe Präsentation des neuen Wegführers mit Bürgermeister Michael Sarach (Mitte). Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

DIe Präsentation des neuen Wegführers mit Bürgermeister Michael Sarach (Mitte).
Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Wen rufe ich an, wenn es darum geht auf schnellstem Wege ärztliche Hilfe zu erhalten? Wo kann ich am Seniorensport teilnehmen? Antworten auf diese und viele andere Fragen findet man im vierten Wegweiser des Seniorenbeirats der Stadt Ahrensburg, der in diesen Tagen an jeden Ahrensburger Haushalt mit Personen über 65 Jahre verteilt wird.

Der neue Seniorenwegweiser hilft mit einer Fülle von Informationen, den richtigen Kontakt schnell zu finden. Von „Leben und Wohnen“ über „Aktiv im Alter“, „Gesundheit“, „Finanzen“, „Recht und Vorsorge“ bis zu „Notrufe“ findet der Suchende schnell die gewünschte Information. Neben Adressen und Telefonnummern sind für Internetbenutzer auch die Internetadressen aufgeführt. Der Wegweiser ist auch online zu finden.

Viel Arbeit haben die Mitglieder des Seniorenbeirats in die Broschüre gesteckt. Akribisch wurde mehrere Monate für die neue Ausgabe recherchiert, alle Informationen überprüft und aktualisiert. Mit der Broschüre verteilt wird auch ein großer Faltplan der Stadt mit zusätzlichen Eintragungen von seniorenrelevanten Einrichtungen sowie öffentlich nutzbaren, behindertengerechten Toiletten.

Der Wegweiser soll den älteren Mitbürger/innen als Orientierungshilfe zur Problemlösung dienen. Er soll Hilfe zur Selbsthilfe sein, wer kann bei Problemen helfen und wie. Hilfreich ist der Wegweiser aber nicht nur für die eigentliche Zielgruppe der über 65-Jährigen, sondern auch Angehörige und sonstige Helfende.

Wer keinen Wegweiser erhalten hat kann sich gern ein Exemplar beim Seniorenbeirat abholen. Sprechstunde ist jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr im Zimmer 32 des Ahrensburger Rathauses.

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Betrug durch falsche Polizisten nimmt zu

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Symbolfoto: Lolostock/shutterstock.com

Schleswig-Holstein  – In Schleswig-Holstein haben Trickbetrüger vorwiegend ältere Menschen in den letzten zwei Jahren um etwa 1,3 Millionen Euro betrogen. Die Betrugsmasche: Telefonanrufe als falsche Polizisten oder Staatsanwälte, oftmals unterstützt durch technische Tricks, sodass auf dem Display der Angerufenen die „110“ oder eine örtliche Vorwahl als Rufnummer erschien.

„Das Telefon klingelt und auf dem Display erscheint die Notrufnummer 110. Das reicht leider für viele Menschen aus zu glauben, am Apparat sei tatsächlich ein Polizeibeamter. Dabei ruft die Polizei niemals unter dieser Nummer an und sie würde auch am Telefon nicht nach finanziellen Verhältnissen oder gezielt nach Wertsachen in der Wohnung fragen“, erklärt Stephan Steffen, im Landespolizeiamt zuständig für Kriminalprävention.

„Das Ziel der Betrüger ist es die Opfer mit ausgedachten Geschichten so zu verunsichern und unter Druck zu setzen, dass sie Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände herausgeben“.

Im vergangenen Jahr versuchten in Schleswig-Holstein Täter in über 160 Fällen so an das Geld ihrer Opfer zu kommen – in 12 bekannt gewordenen Fällen waren sie leider erfolgreich. In 2017 ist die Zahl der Taten bereits auf über 220 gestiegen, 7 Mal gelangten die Täter an Geld.

„Bei den Zahlen ist zu beachten, dass wir von einem großen Dunkelfeld ausgehen müssen. Vermutlich ist dies also nur die Spitze des Eisbergs. Das perfide an diesen Taten ist, dass es überwiegend ältere Menschen trifft. Da ist der Schock vielleicht das ganze Ersparte verloren zu haben und oft auch die Scham sich deswegen Angehörigen zu offenbaren oder die Tat überhaupt anzuzeigen“, so Steffen.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein klärt über diese Form des Betrugs verstärkt über ihre landesweit tätigen Präventionsbeamten auf. Auch die Sicherheitsberater für Senioren (SfS) sind dazu wichtige Multiplikatoren.

„Wir wollen zusätzlich auch die jüngere Generation dafür sensibilisieren mit ihren Eltern und Großeltern darüber zu sprechen, dass es wirksame Methoden gibt sich vor diesem Betrug zu schützen und aufzeigen, wie sie sich bei Zweifeln die Hilfe echter Polizeibeamter bei der örtlichen Polizeidienststelle holen können“, betonte Steffen.

Das Thema „Falsche Polizeibeamte“ ist heute auch Gegenstand einer ausführlichen Pressemitteilung des „Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)“ und soll auch in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“, heute Abend um 20:15 Uhr beleuchtet werden.

Tipps der Polizei:

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger.

Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft. Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. Sie der Anrufer unter Druck setzt. Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

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Ahrensburg: Vortrag über Demenz

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Dr. Tibor Simonsen
Foto: Solcher/HSK

Ahrensburg – Die Menschen werden im Schnitt immer älter. Das bringt nicht nur positive Folgen mit sich. Denn gleichzeitig steigt zum Beispiel das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. So vielfältig wie die Menschen sind die Erscheinungsformen und der Krankheitsverlauf. Die eine Alzheimerkrankheit gibt es nicht. Die Entwicklung langfristig erfolgreicher Therapien gestaltet sich darum als schwierig.

Die Medizin versucht, geeignete Diagnoseverfahren und Messparameter („Biomarker“) zu finden. Für Betroffene und Angehörige stellen sich bei der Diagnose viele Fragen: Welche Bedeutung hat die Demenz für meinen Alltag? Wie kann ich mit der Erkrankung umgehen? Welche medizinischen Möglichkeiten habe ich?

Am Donnerstag, den 21. September, informiert Herr Dr. Tibor Simonsen von 18.00 – 19.30 Uhr in der Stadtbücherei  zu diesen Fragen um Alltag und Medizin im Vortrag „Demenz in Zeiten der Biomarker“. Der Eintritt ist kostenlos.

Veranstalter sind die Alzheimergesellschaft Stormarn, die Stadtbücherei Ahrensburg und die Volkshochschule Ahrensburg.

Anmelden können Sie sich vor Ort in der Stadtbücherei Ahrensburg oder unter (04102)77-171 bzw.  77-172, stadtbuecherei@ahrensburg.de. Auch die Alzheimergesellschaft Stormarn nimmt Ihre Anmeldungen unter (04102) 82 82 82 und mail@alzheimer-stormarn.de entgegen.

Kuzrbiographie:

Dr. Simonsen leistete im Anschluss an das Abitur 4 Jahre lang Sanitätsdienst bei der Bundeswehr und erwarb dort sein Krankenpflegediplom. Danach studierte er an der Universität Hamburg Humanmedizin und ist seit 2005 Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 2008 auch der Geriatrie. Seit 2015 leitet Dr. Simonsen die Abteilungen für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie sowie für komorbide Störungen mit Suchtthematiken im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus.

Seit 1994 findet am 21. September der Weltalzheimertag statt. In diesem Jahr macht auch die Stadtbücherei Ahrensburg zusammen mit der Volkshochschule Ahrensburg und der Alzheimergesellschaft Stormarn auf die Situation der Betroffenen aufmerksam.

 

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Smartphone richtig nutzen: Dieser DRK-Kurs macht Senioren Handy-fit

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Smartphone (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Trittau – Die wichtigsten Funktionen des Smartphones richtig nutzen – das können Interessierte in einem Kursus lernen, den der Ortsverein Trittau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein weiteres Mal anbietet.

Dieses Angebot richtet sich nicht an die vielen älteren Menschen, die ihr Handy sicher und wie selbstverständlich nutzen. Vielmehr soll den noch etwas „unsicheren“ Handynutzern unter fachkundiger Anleitung und in einem kleinen Kreis von sieben bis acht Personen Gelegenheit gegeben werden, sich mit ihrem Smartphone noch besser vertraut zu machen. Ziel ist dabei der sichere Umgang mit dem eigenen Handy beim Telefonieren und dem Austausch von SMS. Jeder Teilnehmer sollte sein eigenes Smartphone aufgeladen mitbringen.

Der Kursus findet ab 10. August an sechs aufeinander folgenden Donnerstagen jeweils von 9 bis 11 Uhr beim DRK Ortsverein Trittau, Rausdorfer Straße 5a, statt. Die Kursusgebühr in Höhe von 30 Euro ist an den Kursleiter Hans-J. Berger zu entrichten, der auch die Anmeldungen unter der Telefonnummer 04154/68 40 entgegennimmt.

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