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Leben in Stormarn

Große Analyse in der Metropolregion: Hier sind Radschnellwege sinnvoll

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Symbolfoto: WDGPhoto/Shutterstock

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Hamburg – Eine nun vorliegende Analyse der Technischen Universität Hamburg zeigt die Erreichbarkeitsvorteile von Radschnellwegen auf.

Die Metropolregion Hamburg wird in Zukunft diese neue Radinfrastruktur stärker in den Fokus nehmen und fördern. Das erleichtert das Pendeln und unterstützt die Nutzung umwelt- und klimaschonender Verkehrsmittel.

Steigende Pendlerzahlen, ein boomender Wohnungsmarkt und belastete Straßen- und Schienennetze sind Phänomene der städtischen Ballungsräume in der Metropolregion Hamburg. Auch steht die Region vor der Herausforderung, Verkehrslärm und Schadstoffemissionen zu senken. Zugleich boomt der Radverkehr. Fahrradverleihsysteme, Pedelecs und Bike+Ride-Anlagen an Bahnstationen bieten neue Anreize für Pendler. Auch die Metropolregion Hamburg setzt zunehmend auf Radverkehr. Seit Jahren werden Abstellanlagen an Bahnstationen in der Region durch ihre Förderfonds mitfinanziert. Damit der alltägliche Radverkehr weiter an Attraktivität gewinnt, wird die Metropolregion zukünftig die Planung und den Bau von Radschnellwegen vorantreiben.

Förderung des Radverkehrs aktiver Beitrag zur Gesundheitsvorsorge

metropolregion-radschnellwege-TU-Hamburg

Die wichtigsten Radschnellwege im Überblick (zum Vergrößern aufs Bild klicken). Grafik: TU Hamburg

Durch das hohe Pendleraufkommen haben Radschnellwege viele Vorteile: Sie können helfen, Straßen und Bahnen zu entlasten und den Verkehr besser zu verteilen. Durch eine Erhöhung des Anteils an Radfahrern unter den Pendlern können Lärmbelastung und Schadstoffemissionen reduziert werden, was die Lebens- und Aufenthaltsqualität gerade in Städten erhöht und dem Klimaschutz dient. Auch staugefährdete Straßen und stark frequentierte Busse und Bahnen können entlastet werden. Zusätzlich leistet die Förderung des Radverkehrs einen aktiven Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Das hat auch der Deutsche Bundestag erkannt und für das laufende Jahr 25 Millionen Euro für den Bau von Radschnellwegen bereitgestellt.

Diese sollen ein möglichst unterbrechungsfreies und zügiges Fahren ermöglichen, sichergestellt durch eine hochwertige Infrastruktur. Wichtige Merkmale sind unter anderem großzügige Breiten und möglichst keine oder geringe Wartezeiten an Kreuzungen. Eine Konkretisierung der Gestaltungskriterien zur baulichen Ausstattung, städtebaulichen Integration oder Markierungen für die Radschnellwege der Metropolregion wird im Zuge sich anschließender Machbarkeitsstudien stattfinden.

Die Technische Universität Hamburg hat für 33 abstrakte Korridore in der Metropolregion untersucht. Weiter auf der nächsten Seite.

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Ferienprogramm: „Teichforschertag“ in Ammersbek

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Junge Teichforscher
Foto: Nabu Ammersbek/hfr

Ammersbek – Jeden Sommer bietet der NABU Ammersbek im Ferienprogramm der Gemeinde einen Forschertag für Kinder an. Dieses Jahr gibt es einen „Teichforschertag“.

In kleinen Gruppen werden die unscheinbaren Lebewesen aus Teichen und Regenrückhaltebecken gekeschert und in Aquarien gesammelt. So können sich alle Kinder gemeinsam anschauen, was gefangen wurde. Dazu erzählt der Biologe Thomas Behrends von der NABU-Landesstelle Wasser Interessantes über Eigenarten und Lebensweise der Tiere.

Wasserskorpione und Wasserasseln, aber auch die seltsamen Köcherfliegenlarven und die in Ammersbek auf einem Bachforschertag erstmals entdeckten Quietschkäfer wollen genau betrachtet und hinterher wieder ausgesetzt werden.

Teichforschertag des NABU Ammersbek:

Für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren (auch für die, die im September in die Schule kommen.)

Unbedingt mit Anmeldung per Mail an info@nabu-ammersbek.de oder sonst telefonisch unter 040/180 519 36 (Anrufbeantworter)

Mitzubringen sind für alle angemeldete Kinder: Hohe Gummistiefel, Wechselsocken, Wechselschuhe, Regenjacke, Pausenverpflegung, Getränk. Der Termin : Dienstag 29.8.17 von 10.00 bis 13.00 Uhr

Treffpunkt für angemeldete Kinder: Vor dem Spielplatz an der Wiese vor dem Ammersbeker Pferdestall. Das Wissenschaftsabenteuer ist kostenfrei, Spenden sind aber willkomme

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Leben in Stormarn

Bürgerstiftung Region Ahrensburg mit neuem Vorstandsmitglied

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Der Vorstand der Stiftung mit Dr. Michael Eckstein, Carmen Lau und Dr. Horst Jurkschat.
Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg/hfr

Ahrensburg –  Im Rahmen der letzten Sitzung des Stiftungsrates wurde Carmen Lau in den Vorstand der BürgerStiftung Region Ahrensburg gewählt. Die Stiftungs-Expertin will sich in der BürgerStiftung auch für neue Themen engagieren und dazu beitragen, dass die Stiftung weiter wächst.

Zu ihrem neuen Ehrenamt  sagt Carmen Lau: „Ich beobachte das Engagement und die Aktivitäten der BürgerStiftung seit mehreren Jahren und habe gesehen, dass hier viele Ehrenamtliche professionell und engagiert für die Menschen und das Gemeinwesen aktiv sind. Daher habe ich gerne zugesagt als ich gefragt wurde, ob ich meine Erfahrungen und Kenntnisse hier einbringen will.“

Lau ist in Lübeck geboren. Nach Berufsausbildung und Studium hat sie in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, unter anderem in einer Bank. Seit mehreren Jahren ist sie in der Deutschen Stiftung Völkerverständigung aktiv, die ihren Sitz im Büro der BürgerStiftung hat und mit der BürgerStiftung bei der jährlichen Messe zum Schüleraustausch in Ahrensburg kooperiert. Beruflich ist  Lau in der Geschäftsführung einer Service-Gesellschaft für gemeinnützige Einrichtungen tätig.

Die Mutter von drei erwachsenen Söhnen wohnt seit gut zwei Jahren in Ahrensburg und fühlt sich hier heimisch: „Die freundlichen Menschen, die intakte Natur und die überschaubaren Gemeinden sind ein attraktiver Lebensraum. Als Bürgerin will ich dazu beitragen, dass wir die Gesellschaft menschlicher machen und dass sich noch mehr Menschen hier einbringen.“

„Ich freue mich, dass wir Carmen Lau für die BürgerStiftung gewinnen konnten. Durch den demografischen Wandel und die Zuwanderung entstehen neue Anforderungen an bürgerschaftliches Engagement. Mit der Verstärkung durch Carmen Lau können wir künftig neue Themen aufgreifen“, so Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung. Lau ist über das Büro der BürgerStiftung Region Ahrensburg erreichbar.

Informationen zur BürgerStiftung gibt es per Mail an: info@buergerstiftung-region- ahrensburg.de.

Auf der Website der Stiftung werden die Aktivitäten der Stiftung dargestellt, an denen sich neue Ehrenamtliche beteiligen können.

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Bad Oldesloe

Geführte Familienradtour ins Naturerlebnis Grabau

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Symbolfoto: WDGPhoto/Shutterstock

Bad Oldesloe / Grabau – Am Sonnabend, den 5. August, um 14 Uhr lädt die Stadt Bad Oldesloe zu einer geführten Familienradtour in das „Naturerlebnis“ Grabau ein. Treffpunkt ist vor dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Beer-Yaacov-Weg 1.

Diese Tour richtet sich an Familien mit Kindern, die aktiv die Natur erleben möchten. Die Tour führt über den längsten Obst- und Gehölzlehrpfad Europas zum Naturerlebnis Grabau mit einer Lehr- und Erlebnispfadführung und verschiedenen waldpädagogischen Aktivitäten.

„Bei einer Pause im Grünen können sich die Kleinsten im Niedrigseilgarten und auf dem Naturspielplatz ausgiebig austoben. Die Rücktour führt durch den direkt am Radwanderweg angelegten Findlingsgarten“, versprechen die Organisatoren.

Die Radtour wird durch ausgebildete Tourenleiter begleitet, das Tempo ist dabei entspannt und auch für untrainierte Radfahrer und Kinder leicht zu bewältigen.

Die Teilnehmer werden gebeten ausreichend Trinken und Essen mitzuführen. Um eine Voranmeldung wird gebeten. Für die Erlebnisführung wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 5 Euro pro Erwachsenen erhoben. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Erlebnisführung kostenlos.

Durch hervorragende Bahnverbindungen bietet sich die Tour im Prinzip für alle an, die im Umland von Bad Oldesloe wohnen. Gerne können Fahrräder auch über die Stadtinfo gemietet werden.

Anmeldungen zur Familien-Radtour oder Fahrradanmietung:

Stadtinfo im KuB

Telefon: 04531 504-195

E-Mail: stadtinfo@badoldesloe.de

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