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Bad Oldesloe

Einsteigen am Steinfelder Redder: Bekommt Bad Oldesloe einen zweiten Bahnhof?

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Am Steinfelder Redder könnte bald eine Bahn-Haltestelle eingerichtet werden. Foto: Fischer

Am Steinfelder Redder könnte bald eine Bahn-Haltestelle eingerichtet werden. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Die Kreisstadt könnte bald einen zweiten Bahnhof bekommen. Im Oldesloer Norden plant der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH) eine weitere Haltestelle an der Bahnlinie Richtung Neumünster.

„Wir haben von der NAH.SH eine formlose Anfrage bekommen“, sagt Bauamtsleiter Thilo Scheuber. In den kommenden Tagen werde es Gespräche mit dem Bürgermeister geben.

Noch ist die Umsetzung also nicht in trockenen Tüchern. Aber die Nahverkehrsverbund hat großes Interesse signalisiert, das Angebot auszubauen. So könnte es künftig möglich sein, an der neuen Haltestrecke direkt in die Nordbahn zu steigen und Richtung Neumünster oder zum Oldesloer Bahnhof zu fahren. „Es wäre wohl eine etwas bessere Bushaltestelle“, so Scheuber. Die Nordbahn-Haltestelle an der eingleisigen Strecke dürfte also ausschließlich aus einem Bahnsteig bestehen. Möglicherweise könnte es sich dabei um einen Bedarfshalt handeln. Ähnliche Haltepunkte gibt es auf der Linie in Fresenburg und Altengörs.

Das Projekt dürfte Pendler nach Bad Segeberg oder Neumünster freuen, die im Nord-Osten der Stadt wohnen und dann nicht mehr mit Auto oder Fahrrad zum Oldesloer („Haupt“-)Bahnhof fahren müssen. Auch die Parkplatzsituation am Bahnhof könnte entlastet werden.

Eine neue Haltestelle ist nicht die einzige von der NAH.SH verfolgte Idee, um den Nahverkehr in Bad Oldesloe attraktiver zu gestalten. Als grundsätzlich möglich – aber derzeit weder final durchgeplant noch finanziert – hält der Nahverkehrsverbund die Erhöhung Verringerung der Taktung auf 30 Minuten. Derzeit fahren die Züge der Nordbahn alle 60 Minuten über Bad Segeberg nach Neumünster. Die Überlegung ist Teil eines Maßnahmenkataloges „Plus 50 Prozent“. Die Leitidee ist dabei, den Marktanteil von Bahn und Bussen um 50 Prozent zu erhöhen. Um das zu erreichen, ist laut NAH.SH auch der Ausbau der Infrastruktur nötig.

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Bad Oldesloe

Oldesloer „Kleiderkiste“ kehrt nach der Sommerpause zurück

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Foto: Efa e.V./hfr

Bad Oldesloe  – Nach der Sommerpause ist ehrenamtliche „EfAs Kleiderkiste“ – ein Projekt der Oldesloer Tafel-EfA e.V. – ab 29. August in der Ratzeburger Str. 17 in Bad Oldesloe wieder für alle Bürgerinnen und Bürger wie gewohnt geöffnet:

Dienstag und Donnertag von 10 – 12 Uhr und Mittwoch von 16 – 18.30 Uhr lauten die aktuellen Öffnungszeiten.

In dieser Zeit können auch Spenden abgegeben werden. Vom 29. – 31. August ist Sommerschlussverkauf. Damen- und Herren-Sommerbekleidung und Sommerschuhe können zum halben Preis erworben werden.

Außerdem sind günstig im Angebot: Kinderbekleidung, Spielzeug, Kinderbücher, Schuhe, Haushaltswäsche, Hausrat, Taschen sowie „Düt und Dat“. Auch einige Kinderkarren und Schulranzen sind noch im Angebot.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Polizei sucht Unfallflüchtigen

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Hier wurde die Laterne umgefahren.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Gestern Morgen (18. August) , gegen 10.00 Uhr, stellten Beamte der Polizei Bad Oldesloe im Rahmen der Streife fest, dass in der Bahnhofstraße, unmittelbar an der Ecke zur Katharine-Faust-Straße, ein Laternenmast quer auf dem Gehweg lag.

Offenbar wurde dieser durch ein Fahrzeug umgefahren. Dies ergibt sich aus den Unfallspuren vor Ort. Die Beamten haben auch Glassplitter eines Rücklichtes aufgefunden.

Ein Unnfallverursacher war vor Ort jedoch nicht anzutreffen.

Gemeldet hatte sich auch niemand.

Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen?

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann möglicherweise sonst Angaben zum flüchtigen Verursacher machen?

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Bad Oldesloe

SPD-Bundestagskandidat absolviert Praxistag in der OASE

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Alexander Wagner informierte sich über das Buchprojekt „Wir sind Wer(t)! Familien stellen sich und ihre Wertevorstellungen vor“ mit OASE-Leiterinnen Wiebke Finck (li.) und Andrea Kefrig-Blase (re.)
Foto: SPD/hfr

Bad Oldesloe – Alexander Wagner, der SPD-Bundestagskandidat für Segeberg/ Stormarn-Mitte, hat das Mehrgenerationenhaus OASE in Bad Oldesloe besucht und im Rahmen eines Praxistages die Arbeit hautnah miterlebt. „Die OASE in Bad Oldesloe zeigt mit ihrer Arbeit, wie gut die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den verschiedenen Generationen funktionieren kann.“

Neben einem Gespräch mit den Vorständen Andrea Kefrig-Blase und Wiebke Finck nahm Wagner an der Dienstbesprechung der Tagespflegepersonen der Kinder-Notfallbetreuung teil, warf einen Blick in die Kinderbetreuung und diskutierte beim Seniorenfrühstück über Tagespolitik.

Wagner zu seinem Praxistag: „Hier merkt man, dass Generationengerechtigkeit wirklich groß geschrieben wird. Im Mittelpunkt der Arbeit in der OASE steht das Credo, niemanden zurückzulassen, zweite Chancen für jung und alt zu ermöglichen, verlässlich zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

Ein wichtiges Thema beim Seniorenfrühstück war die Frage nach einer Rente, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten reichen wird. „Auch langfristig sollen alle Menschen auf eine sichere und stabile Rente vertrauen können. Ältere Menschen sollen so weiterleben können wie sie es gewohnt sind. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Altersvorsorge die junge Generation nicht zu sehr belasten. Das ist ein zentrales Anliegen der SPD und auch von mir“, so Wagner.

„Ich konnte mich heute in der OASE davon überzeugen, wie gut sich die Generationen untereinander helfen und unterstützen können“, so Wagner.

Wagner zeigte sich beeindruckt von den vielen Aufgaben, die die OASE umsetzt: Kinderbetreuung, Notfallbetreuung für die Stiftung Beruf und Familie Stormarn, Seniorenarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit auf Spielplätzen sowie die Trägerschaft für die offene Ganztagsschule an zwei Grundschulen in Bad Oldesloe. Und bei allem war die OASE stets Vorreiterin in der Region. Er versprach, sich als zukünftiger Abgeordneter weiter für die Förderung der Mehrgenerationenhäuser einzusetzen.

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