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Glinde

Tankstellen-Überfälle in Reinbek und Glinde: War es derselbe Täter?

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sl

Foto: Stormarnlive.de (Symbolfoto)

Reinbek/Glinde – In Reinbek und Glinde kam es am Wochenende innerhalb kürzester Zeit zu zwei Überfällen auf Tankstellen.

In beiden Fällen forderte ein bislang unbekannter Täter Bargeld und bedrohte die Angestellten mit einem Messer. Die Polizei prüft einen Zusammenhang zwischen beiden Überfällen.

Der erste Überfall ereignete sich in der Möllner Landstraße. Dort blieb es beim Versuch. Der Räuber betrat am Sonnabend, 11. Februar, gegen 18.30 Uhr in den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohte die Kassiererin (49) mit einem Messer. Die entnahm daraufhin den Kasseneinsatz, weigerte sich aber das Bargeld in eine vom Täter gehaltene Tüte zu stecken. Daraufhin machte der Tatverdächtige mit dem Messer eine Bewegung in Richtung der Kassiererin, ohne diese aber zu berühren. Anschließend flüchtete der Täter ohne Beute zu Fuß.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief negativ. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

Die Kassiererin beschrieb den Täter als sportlich und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß. Er trug eine schwarze Strickmütze und dunkle Oberbekleidung.

Zweiter Überfall nur 50 Minuten nach der ersten Tat

Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit weiteren Tankstellenüberfällen, insbesondere zu dem vom 11. Februar in Glinde. Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat ein maskierter Mann um 19.20 Uhr – also nur 50 Minuten nach dem Überfall in Reinbek – die Tankstelle Wilhelm-Bergner-Straße und bedrohte den 18 Jahre alten Mitarbeiter mit einem großen Messer.

Dabei forderte er mit den Worten „Überfall“ die Aushändigung von Bargeld. Möglicherweise um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen machte der Tatverdächtige mit dem Messer eine Bewegung in Richtung des Kassierers, ohne diesen aber zu berühren. Der Mitarbeiter entnahm daraufhin den Kasseneinsatz und stellte diesen auf den Verkaufstresen. Der Tatverdächtige verstaute den Kasseneinsatz in einer weißen Plastiktüte und flüchtete mit einer geringen Menge Bargeld zu Fuß.

Der Mitarbeiter beschrieb den Täter als schlank und 1,80 bis 1,85 Meter groß. Er trug eine schwarze „Sturmhaube“ und dunkle Oberbekleidung.

Zeugenhinweise in beiden Fällen an die Reinbeker Kriminalpolizei unter 040-727707-0.

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Falsch geparkt: Rentner (77) nach Irrfahrt von Hauswand gestoppt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Glinde – Beim Einparken vor einem Supermarkt hat ein Rentner (77) in Glinde offenbar die Kontrolle über seinen Mercedes verloren und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Irrfahrt endete an einem Mehrfamilienhaus.

Am Donnerstag riefen Zeugen gegen 8.45 Uhr die Polizei. Sie beschrieben, dass ein Mann in der Möllner Landstraße an einer Hauswand „parkt“.

Vor Ort fanden die Beamten tatsächlich einen silbernen Mercedes 220, im Garten direkt am Haus stehend vor.

Der 77-jährige Fahrer des Mercedes wollte beim dortigen Supermarkt in einer freien Parklücke einparken. Statt sein Fahrzeug zu stoppen, fuhr der Mann weiter über einen Kantstein, eine Rasenfläche und einen Metallzaun um. Er überquerte dann noch einen Fußweg und fuhr gegen die Hauswand eines angrenzenden Mehrfamilienhauses. Hier kam der Mercedes zum Stehen.

Verletzt wurde dabei niemand. Der Mercedes wurde durch den Unfall leicht beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

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Glinde

Glinde: Kriminelle nach Bäckerei-Einbruch verhaftet

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Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Glinde – Am 25.08., gegen 00.55 Uhr, kam es am Markt in Glinde zu einem Einbruch in eine Bäckerei. Vermutlich zwei Täter hebelten die Eingangstür auf und drangen so in die Bäckerei ein. Entwendet wurde bei der Tat jedoch nichts. An der Tür entstand ein Sachschaden von 1000 Euro.

Die beiden mutmaßlichen Täter waren mit einem Mercedes Benz aus dem Landkreis Winsen/Luhe unterwegs. Fahrzeug und Insassen waren kurz vorher bereits einer Zivilstreife der Polizei Reinbek aufgefallen. Die beiden Männer hatten Ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz am Markt abgestellt und wurden von den Beamten dabei beobachtet, wie sie zunächst auffällig an ihrem Fahrzeug mit Gegenständen hantierten und sich dann in Richtung Stadtbäckerei begaben.

Als die Tatverdächtigen kurz darauf hastig zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, sprachen die Beamten sie an, woraufhin beide Männer zu Fuß flüchteten.

Beide Tatverdächtigen konnten dennoch von der Polizei gestellt und festgenommen werden. Einer der Männer trug bei der Festnahme noch Einweghandschuhe und hatte das mutmaßliche Aufbruchswerkzeug in Hand.

Bei den Festgenommenen handelte es sich um zwei 32 und 35-jährige Männer aus der Kaukasusregion, wobei sich der 35-jährige unerlaubt in Deutschland aufhält. Dieser war der Polizei auch bereits einschlägig bekannt.

Das mutmaßliche Tatwerkzeug sowie der Mercedes wurden beschlagnahmt. Beide Festgenommenen wurden noch am Freitagnachmittag auf Antrag der Staatanwaltschaft Lübeck dem Haftrichter beim Amtsgericht Reinbek vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr. Nach Verkündung des Haftbefehls sind beide Männer der JVA Lübeck zugeführt worden.

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Kultur

Volltreffer auf Platt: "Theoters ut de Möhl" feiern Bühnenjubiläum

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unten v.l. Albert Stoller, Karin Bach, Heike Eckelt, Mitte v.l. Ute Zessner, Gabi Bigalski, Katharina Kraus, Jessica Bätjer, oben v.l. Ilse Sturmheit, Jörg Zaddach, Ingo Halberstadt, Ulf Heinrich, Hans-Jürgen Schlott. Foto: hfr

Glinde – Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum des Glinder „Theoters ut de Möhl“ im Herbst hat sich der Vorsitzende Wolfgang Pohlmann mit seinen Mitgliedern etwas Besonderes ausgedacht.

„Wir setzen die gute alte Tradition von 1987 fort und spielen eine plattdeutsche Komödie, die ein Mitglied des Vereins geschrieben hat“ so Pohlmann. Damals wurde auf der Bühne im Glinder Forum „De swoore Revanch“ aus der Feder von Charly Lange, einem der Mitbegründer des Theatervereins, gespielt. Der Autor des aktuellen plattdeutschen Stückes „Vull Vörbi“ ist schon lange beim Theater, aber bisher kannten die Zuschauer ihn als Bühnenbaumeister. Nun hat das langjährige Theatermitglied Albert Stoller teils autobiographische, teils aber auch ausgedachte Geschichten in einem Theaterstück zu Papier gebracht.

In der plattdeutschen Komödie mit Glinder Lokalkolorit erzählt er die verwobene Geschichte zwischen guten Freunden, Schützenbrüdern und einer jungen Liebe. Im Hause Bohnsack geht es zu weilen hoch her. Hausherr Geert versucht die Fäden in der Hand zu behalten, was auf Grund vielfältiger Störungen aber nicht so leicht ist. So kommt z.B. alle Nase lang sein Schützenbruder Gunnar Rümpel herein und das beide dem einen oder anderen Schluck Kümmel nicht abgeneigt sind, macht die Sache nicht einfacher.

Währenddessen räumt Geerts Frau Elli die Baby- und Spielzeugregale der umliegenden Läden leer, da deren beider Tochter Maike Drillinge erwartet. Geert fällt aus allen Wolken, als er davon erfährt und der zukünftige Schwiegersohn Dankwart Enno v. Sülzbach hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen bei dem Versuch um Maikes Hand anzuhalten.

Nicht zu Letzt wohnt auch Oma Bohnsack mit ihrem Freund Wilhelm im Haus. Sie hält absolut nichts davon, sich so zu benehmen, wie es bei Frauen ihres Alters normalerweise üblich ist. Und auch Wilhelm hat unter ihren Eigenarten zu leiden.

Wegen eines Einbruchs ins Schützenhaus kommt dann noch die Kriminalpolizei ins Haus. Schnell ist Gunnar in Verdacht und Geert versucht alles um seinen besten Kumpel aus der Schußlinie zu halten. Trotz aller Widrigkeiten muß aber auch die Hochzeit von Maike und Dankwart geplant werden. Doch 298 Gäste, die momentan auf der Liste stehen, passen in kein hiesiges Restaurant. Wen also nicht einladen? Auch diese Entscheidung fällt dem Familienrat nicht leicht. Doch der umtriebige Geert löst am Ende auch dieses Problem.

Das Ensemble probt bereits seit Mai voller Elan für die unterhaltsame Aufführung im September. Hierbei wollen sie den Titel „Vull Vörbi“ zu einem Volltreffer für das Publikum machen!

Erstmals dabei ist Gabi Bigalski aus Hamburg-Hamm. „Ich war schon oft als Zuschauerin beim Theoter ut de Möhl im Festsaal, aber nach dem letzten Stück im Frühjahr, habe ich mir endlich ein Herz gefasst und gefragt, ob ich wohl auch mal mitmachen könnte.“ Selbstverständlich war es nicht, dass die 53 jährige, die vorher noch nie auf der Bühne stand und auch plattdeutsch wie eine Fremdsprache lernt, schon so schnell in einem Theaterstück zu sehen ist. Doch eine sehr erfahrene Mitspielerin hat die Rolle an sie abgetreten und setzt sich stattdessen in den Souffleusekasten. „Ich weiß doch selber, wie schön es ist auf Bühne zu stehen, da wollte ich meiner neuen Kollegin die Chance geben ihre ersten Erfahrungen zu sammeln,“ sagt Karin Bach.

Der Vorverkauf für die plattdeutsche Komödie, in der Albert Stoller zusammen mit Ingo Halberstadt die Regie führt, beginnt am 1. August – in der Bücherkate Glinde, bei Edeka Meyer am Glinder Berg und telefonisch unter 040-7105025.

Die Karten kosten 10 Euro bei freier Platzwahl. Die drei Vorstellungen im Festsaal des Marcellin-Verbe Haus Markt 2 in Glinde sind am Freitag, 15. September um 19.00 Uhr sowie Samstag, 16. September und Sonntag 17. September jeweils um 16 Uhr.

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