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Hamburg

Flugbetrieb eingestellt, Terminals evakuiert: 50 Verletzte auf Hamburger Flughafen

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Symbolfoto: Stormarnlive

Symbolfoto: Stormarnlive

Hamburg – Der Hamburger Flughafen wurde heute Vormittag evakuiert. Ersten Berichten zufolge soll Gas ausgetreten sein. Flughafenmitarbeiter und Fluggäste klagten über Atemwegsreizungen.

Auf dem Hamburger Flughafen kam es am Sonntagvormittag zu einem Großeinsatz für Rettungskräfte. Die Feuerwehr evakuierten Terminal 1 und 2, nachdem sich dort ein „übler Geruch“ verbreitete und mehrere Menschen über Atemwegsreizungen, Husten und tränende Augen klagten. Daraufhin wurde auch der Flugverkehr wurde eingestellt. Ab 12.20 Uhr durften Maschinen weder landen noch starten. Die Terminals sind mittlerweile wieder freigegeben.

50 Menschen sollen mit Atemwegsreizungen behandelt oder in Kliniken gebracht worden sein. Offenbar trat Gas über die Klimaanlage aus. Die Herkunft des Reizstoffes ist derzeit noch nicht geklärt.

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Hamburg

26-Jährige in St. Pauli niedergestochen: Mordkommission ermittelt

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine 26-jährige Frau ist am Sonntag in den frühen Morgenstunden in Hamburg St. Pauli lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen wurden auf eine Frau aufmerksam, die sich zwischen zwei in einem Parkstreifen abgestellten Fahrzeugen abstützte und kurze Zeit später zusammenbrach. Daraufhin verständigten sie die Rettungskräfte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen erlitt die Frau eine Kopfverletzung und eine stark blutende, lebensgefährliche Messerstichverletzung im linken Oberschenkel. Sie musste reanimiert werden und wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Die Frau befindet sich derzeit in intensivmedizinischer Behandlung und ist nicht ansprechbar.

Kurz bevor sie zwischen den Fahrzeugen zusammenbrach, hatte die Geschädigte dort offenbar Kontakt zu zwei Männern. Ob diese im Zusammenhang mit der Tat stehen, ist derzeit unklar.

Die Ermittlungen der Mordkommission zum Tathergang und den Hintergründen dauern an.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben, Hinweise auf den oder die Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kultur

Hamburg: Gestohlene 5000 Euro Klarinette für fünf Euro verkauft

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Der Bestohlene mit seinem Instrument, das ihm am 20.4 zurückgegeben werden konnte.
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Anfang April wurde einem Musikstudenten (25) in einem Schnellrestaurant (McDonalds) im Hamburger Hauptbahnhof der abgelegte Rucksack entwendet. Neben wichtigen Unterlagen sowie einer Geldbörse befand sich in dem Rucksack auch ein teures Musikinstrument. Dabei handelte es sich um eine Konzert-Klarinette im Wert von 5000 Euro, die der Mann in Rahmen seines Studiums nutzte. Der junge Mann erstattete umgehend eine Anzeige bei der Bundespolizei.

Umgehend wurden Videoaufnahmen aus entsprechenden Überwachungskameras gesichert und ausgewertet; dabei waren die Tathandlung sowie der Täter gut zu erkennen. Zwölf Tage nach der Tat erkannten Zivilfahnder der Bundespolizei im Rahmen einer Fahndung gegen Taschendiebe aufgrund des guten Videomaterials den Täter im Stadtteil St. Georg wieder und nahmen den ägyptischen Staatsangehörigen (20) vorläufig fest.

Aufgrund der guten Videoaufnahmen war die Beweislast erdrückend und der Beschuldigte war gegenüber Beamten des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion Hamburg umgehend geständig. Der Täter gab in seiner Vernehmung an, dass er die Klarinette für fünf Euro weiterverkauft hatte.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte dann auch der Käufer der Klarinette am 19.April festgestellt werden. Der Mann (61) ging nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass es sich bei dem Musikinstrument um Diebesgut gehandelt hatte. Er erwarb die Klarinette für fünf Euro und schenkte das Musikinstrument seinem Sohn; u.a. zur Nutzung im Musikunterricht in der Schule. Der Beschuldigte war sehr kooperativ und übergab die Klarinette an die eingesetzten Ermittlungsbeamten; das Musikinstrument wurde am Wohnort sichergestellt.

Gestern, 20. April, konnten Ermittlungsbeamte der Bundespolizei dem in Hamburg lebenden Musikstudenten die zuvor entwendete Klarinette in der Bundespolizeiinspektion Hamburg wieder übergeben. Der chinesische Staatsangehörige Chaoquen Z. hatte natürlich nicht mehr damit gerechnet seine wertvolles Musikinstrument zurück zu erhalten. Der 25-Jährige war überglücklich und kann sein Studium mit seinem eigenen Musikinstrument hoffentlich erfolgreich fortsetzen.

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Schleswig-Holstein

Edeka: 55 255 Euro Spende für norddeutsche Jugendfeuerwehren

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Foto: Landesfeuerwehrverband SH/hfr

Neumünster – 55.255 Euro – das ist die stolze Bilanz aus dem Verkauf der „Edeka Feuerwehr-Mettwurst“, die von Oktober bis Dezember letzten Jahres rund 700 Edeka-Märkten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie im nördlichen Niedersachsen und Brandenburg verkauft wurde. Der Erlös von einem Euro je Wurst soll helfen, Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung in den Jugend- und Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren zu finanzieren.

Am Mittwoch, dem 18. März, nahmen die Vertreter der norddeutschen Landesfeuerwehrverbände auf der internen Edeka Nord Frühjahrsmesse in den Holstenhallen Neumünster Schecks im Gesamtwert von 55.255 Euro aus den Händen von Martin Steinmetz (Geschäftsführer Edeka Nord) und Stephan Weber (Geschäftsführer Fleischwerk Edeka Nord) entgegen. Mit dabei war auch Landtagspräsident Klaus Schlie, 

„Wir freuen uns, dass wir die freiwilligen Feuerwehren mit unserer Aktion seit Jahren so erfolgreich unterstützen können“, sagte Martin Steinmetz. Da auch Edeka Nord sich der ländlichen Fläche besonders verbunden fühle, sei man die Partnerschaft mit den Landesfeuerwehrverbänden eingegangen. „So helfen wir, ein Stück Heimat zu sichern“, erklärte Steinmetz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem befürchteten Rückgang der zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte in den kommenden Jahren.

Die Gesamtspendensumme in Höhe von 55.255 Euro gliedert sich wie folgt:

– Schleswig-Holstein: 29.604 Euro

– Mecklenburg-Vorpommern: 8.860 Euro

– Niedersachsen: 9.691 Euro

– Hamburg: 5.320 Euro

– Brandenburg: 1.780 Euro

„Der Nachwuchswerbung gilt unser besonderes Augenmerk in der Zukunft. Aber gute Ideen umzusetzen kostet Geld“, stellten die stellv. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und der stellv. Landesjugendfeuerwehrwart Rüdiger König aus Schleswig-Holstein für ihre Kollegen aus den Ländern fest. „Mit einem Partner wie Edeka Nord an unserer Seite lassen sich unsere Zukunftsaufgaben viel besser angehen.“

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