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Lübeck

Schusswaffe im Darknet bestellt: 29-Jähriger verhaftet

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DavidEvisonShuttersmall2Lübeck – Wie schnell man aus der scheinbar digitalen Anonymität in den Fokus polizeilicher Ermittlungen geraten kann, hat ein 29-jähriger Lübecker bei dem Versuch erfahren, eine scharfe Schusswaffe inklusive Munition über das Darknet zu beschaffen.

Bereits im Dezember 2016 hatten Kriminalbeamte der Waffendienststelle des Bundeskriminalamtes die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen. Da dieser aus Lübeck stammt, übernahm das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA) das Verfahren.

Der Lübecker hatte sich zunächst auf einer Verkaufsplattform im Darknet für scharfe Schusswaffen interessiert und sich schließlich mit konkreten Kaufabsichten zu einem Übergabetreffen auf einem Parkplatz an der A1 begeben. Dort erfolgte am 06.Februar 2017 die Festnahme des Mannes, der vom Polizeieinsatz sichtlich überrascht war.

Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten nicht nur den PC sicher, über den der Beschuldigte Zugang zum Darknet hatte, sondern auch eine Softair-Schusswaffe sowie zwei verbotene Butterfly-Messer. Zudem wurde auch eine kleine Cannabis-Plantage mit 60 Pflanzen vorgefunden: jeweils 30 Stecklinge und 30 in Blüte stehende Pflanzen, die stetig nachgezüchtet wurden. Den Beschuldigten erwartet jetzt nicht nur eine Anklage wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, sondern auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Lübeck

Lübeck: Lastwagen auf Supermarkt-Parkplatz ausgebrannt

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Lübeck – Gegen 2:10 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei in die Friedhofsallee in Höhe des dortigen Supermarktes gerufen. Angeblich sollte der dortige Supermarkt in Flammen stehen.

Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass dort zwei Lastkraftwagen lichterloh brannten. Aufgrund der Nähe des Einsatzortes zur Hauptfeuerwache 1 war die Berufsfeuerwehr Lübeck umgehend vor Ort.

Beide LKW, von denen einer einen Containerauflieger hatte, standen auf dem Parkstreifen und waren etwa 200 Meter voneinander entfernt. Die Fahrer befanden sich nicht in ihren Fahrzeugen. Die Fahrerhäuser des Mercedes Benz und des Scania brannten vollständig aus.

Durch die Hitzeentwicklung wurde ein Fenster des angrenzenden Supermarktes beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnte schon um 2.44 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Schadenshöhe wird durch die Polizei auf etwa 150.000 EUR geschätzt. Ermittlungen wegen Brandstiftung wurden noch während des Einsatzes durch den Kriminaldauerdienst der Lübecker Polizei aufgenommen. Zeugen, welche zum fraglichen Zeitpunkt rund um den Einsatzort Beobachtungen gemacht haben könnten, werden gebeten sich bitte unter der Telefonnummer 0451/1310 zu melden.

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Lübeck

Lübeck: Party artete komplett aus

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck  – Eine Party in Lübeck artete aus. Die Bilanz der zu lauten Feier in einem Hochhaus am vergangenen Samstagabend in Lübeck- Buntekuh: Feier aufgelöst, drei Gewahrsamnahmen, drei leicht verletzte Polizeibeamte und acht eingesetzte Funkwagen sowie die beiden Diensthunde „Bele“ und „Packo“.

Gegen 23.00 Uhr riefen Nachbarn die Polizei und beschwerten sich über den Lärm einer Feier in ihrem Wohnhaus.

Die über zehn Feiernden begrüßten die Beamten gleich mit aggressiven Worten und bedrohten diese. Ein 24-jähriger versuchte gleich auf einen Beamten einzuschlagen, während ein 37-jähriger ihm einen Kopfstoß versetzen wollte. Eine 26-jährige Frau griff eine Beamtin mit den Fäusten an. Alle diese Handlung konnten abgewehrt werden. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Angriffe beendet werden.

Gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Verstärkung von weiteren 7 Funkstreifenwagen und zwei Diensthunden wurden die drei Angreifer zur weiteren Störungsbeseitigung in das Polizeigewahrsam gefahren. Dort wurden zwei freiwillige Alcotests mit den Ergebnissen von 2,56 und 2.20 Promille durchgeführt. Der 24-jährige Lübecker wollte keinen Test durchführen.

Ein Beamter hat eine Schwellung am Unterarm, alle anderen sind leicht verletzt. Alle sind weiterhin im Dienst.

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Lübeck

Lübeck: Präparierte Hundeköder gefunden

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Foto des gefunden Hundeköders.
Foto: Polizei Lübeck/hfr

Lübeck – Am Freitagvormittag wurde ein mit Nägeln präpariertes Wurststück auf einer Rasenfläche vor einem Mehrfamilienhaus in Lübeck-Moisling bemerkt. Weitere Köder konnten in der Umgebung bisher nicht festgestellt werden.

Die Polizei geht davon aus, dass sich Tiere an beim Verzehr des gefährlichen Wurststücks verletzen sollten. Die Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz führt die Polizei Moisling und ist für Hinweise unter der Telefonummer 0451/1310 erreichbar.

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