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Trittau

Frontal-Crash: Drei Verletzte nach Unfall in Großensee

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Rettungswageneinsatz (Symbolfoto)   Foto: stormarnlive.de

Rettungswageneinsatz (Symbolfoto) Foto: stormarnlive.de

Großensee – Am Dienst, 7. Februar, gegen 18.25 Uhr, kam es in der Trittauer Straße in Großensee zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Eine 47-jährige Hamburgerin fuhr mit ihrem Mercedes in Richtung Trittau.

In der Rechtskurve zwischen Seestraße und Petersweg geriet sie aus bislang unbekannter Ursache nach links in den Gegenverkehr und stieß frontal ( linke Ecke an linke Ecke) mit einem entgegenkommen VW Polo zusammen. Fahrer des Polos war ein 65-jähriger Mann aus Großensee.

Auf dem Beifahrersitz saß seine 63-jährige Ehefrau. Alle drei Personen wurden durch den Unfall leicht verletzt und Krankenhäuser eingeliefert. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 6000,- Euro.

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Trittau

„Wertvolle Geräte“: Ausstellung in der Trittauer Wassermühle

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„Wertvolle Steinlampe“
Foto: Jenny Schäfer/hfr

Trittau – Ab dem 20. Januar ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau die Ausstellung „Jenny Schäfer – Wertvolle Geräte“ zu sehen. Die in Hamburg lebende Künstlerin hat über Monate hinweg zu den archäologischen Ausgrabungen der Region geforscht und fotografiert.

Entstanden ist eine installative Ausstellung, die Verbindungen zwischen den „wertvollen Geräten“ der Rentierjäger aus der Altsteinzeit und heutigen Ausgrabungen aus dem Alltag herstellt. Anhand der Funde stellt Jenny Schäfer die Frage, was Wert überhaupt bedeutet.

Alfred Rust legte in den 1930er Jahren Rentierknochen und -geweihe sowie Steine und daraus gefertigte Artefakte aus der späten Eiszeit frei. Damit belegte er erstmals die Existenz zweier Rentier-Jäger-Kulturen im bis dahin unbesiedelt geglaubten Norddeutschland.

Der Autodidakt Rust erlangte internationale Anerkennung und erhielt neben einer Ehrendoktorwürde von der Universität Kiel auch die Ehrenbürgerschaft der Stadt Ahrensburg. Innerhalb seines Fundes bestimmte Rust eine Gruppe der Artefakte aus dem Tunneltal als „wertvolle Geräte […] im Sinne der Annahme, daß auch die Jäger sie als solche einschätzten oder auf die sie als Künstler stolz waren.“

Über die rein historische Bedeutung dieser Entdeckung hinaus interessieren Jenny Schäfer an Alfred Rust und seinen Ausgrabungen nach eigener Aussage insbesondere die Wertzuschreibungen und der Wandel von Wert. Die heutige Konsumgesellschaft hat den Prozess des Wandels von wertvoll zu wertlos auf ein Vielfaches beschleunigt. Was heute unwichtig scheint, kann jedoch in späteren Generationen Aufschluss über unsere Gesellschaft und historische Zusammenhänge geben – der zukünftige Wert eines Gegenstandes ist heute schwer einschätzbar.

Ausgehend von Rusts Bezeichnung hat Jenny Schäfer „wertvolle Geräte“ sowohl aus archäologischen Ausgrabungen als auch aus ihrer eigenen Gegenwart und ihrem Umfeld fotografiert und sie auf große PVC-Planen gedruckt: eine Drohne umringt von Feuersteinen und Geweihfragmenten, Fidget Spinner unter einer historischen Ausgrabungsstelle.

„Wir freuen uns sehr über Jenny Schäfers intensive künstlerische Auseinandersetzung mit einem für Stormarn identitätsstiftenden Thema. Spannend ist, wie die Archäologie als wissenschaftliche Disziplin und ihre Forschungsobjekte aus Perspektive einer Künstlerin betrachtet und in neue Kontexte gesetzt werden“, sagt die Kuratorin der Ausstellung Julia Kölle von der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Am Samstag, 20. Januar 2018 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Oliver Mesch, Bürgermeister der Gemeinde Trittau, eröffnet. Zur Einführung spricht Julia Kölle.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 18. Februar um 15.00 Uhr eine Veranstaltung statt: Die Archäologin Dr. Mara Weber (Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schloss Gottorf) gibt eine kurze Einführung zu den archäologischen Funden im Tunneltal und führt anschließend gemeinsam mit der Künstlerin Jenny Schäfer durch die Ausstellung. Ein Dialog zwischen den Disziplinen Kunst und Archäologie soll durch den Austausch über die Ausstellung zustande kommen.

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten der Galerie in der Wassermühle Trittau: Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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Trittau

Raiffeisenbank: Bilanzsumme erstmals über 700 Millionen Euro

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Die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln Heiko Ernst (re.) und Kai Schubert freuen sich trotz Ausnahmejahr über ein gutes Ergebnis. Foto: Anders/herzogtum-hirekt.de

Trittau – Das Jahr 2017 war ein weiteres Ausnahmejahr als Folge der Finanz- und Staatenkrise 2008/2009. Die Europäische Zentralbank hat ihre Zinspolitik der Negativzinsen konsequent fortgeführt und beeinflusst damit ganz wesentlich die Geschäftsentwicklung der Banken und deren Ergebnisse. Durch den größer werdenden Ertragsdruck bei allen Banken, nehmen die Margen im Wettbewerb weiter ab und der Risikoappetit weiter zu.

„Wir haben ein gutes Jahr gehabt“, stellt Vorstandsmitglied Kai Schubert fest. Befragt zu den Erfolgsfaktoren des Hauses muss er nicht lange überlegen: „Unser auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell wird von der Kundschaft geschätzt und honoriert. Wir sind sehr eng mit der Region verbunden und stehen zu unserer Verantwortung für die hier lebenden und arbeitenden Menschen.“ Im traditionellen Jahrespressegespräch im Trittauer Verwaltungssitz blickte Schubert gemeinsam mit seinem Kollegen Heiko Ernst, auf das Jahr 2017 zurück.

Ergebnis- und Bilanzentwicklung

„Unsere Bank konnte sich gut behaupten und ein Betriebsergebnis erzielen, das etwa in Höhe des Vorjahresergebnisses liegt. Aus diesem Ergebnis ist eine gute Eigenkapitaldotierung möglich.“ Für die rund 16.000 Mitglieder hatte das Vorstandsduo deshalb gute Nachrichten parat: „Unser Betriebsergebnis ermöglichen es uns eine attraktive Dividende in Vorjahreshöhe auszuschütten.“

Und in der Tat: Sämtliche 2017er-Zahlen der Bank können sich sehen lassen. In allen Bereichen seien leicht Zuwächse zu verzeichnen. Was Schubert und seinen Vorstandskollege besonders freut: Bei den Kundeneinlagen konnte die Bank zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 fast 490 Millionen Euro verzeichnen. Die Bilanzsumme übertraf erstmalig das Volumen von 700 Millionen Euro (717 Mio. Euro).

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Trittau

Stadtwerke planen Gigabit-Internet in Großensee

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Symbolfoto: Stormarnlive.de

Großensee – Internet in Lichtgeschwindigkeit ist rund um Großensee bereits in den Gemeinden Kuddewörde, Rausdorf, Brunsbek und Braak verfügbar. In den Gemeinden Trittau, Lütjensee und Hoisdorf ist das Gigabitnetz in Bau. Und in Grönwohld läuft parallel die Vertragsabschlussphase für die kostenlosen Gigabitanschlüsse.

Großensee selbst kann zukünftig auch ans Glasfasernetz angeschlossen werden, sofern sich ausreichend Großenseer für einen Anschluss entscheiden. Für den Ausbau wird eine Mindestanschlussquote i. H. Von 35 Prozent vorausgesetzt. Wenn genügend Anträge bis zur Frist am 2. März 2018 vorliegen, kann Großensee ausgebaut werden.

Am Dienstag, den 9. Januar um 19.30 Uhr informieren die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH (VS Media) mit einer Präsentation im Dörphus, Hamburger Straße 11 über das Projekt. Am Dienstag, den 23. Januar und am Dienstag, 6. Februar, beraten Vertreter der VS Media jeweils von 17 bis 20 Uhr zum Glasfaserausbau im Dörpshus.

Der Anschluss an das Gigabitnetz der VS Media, mit Glasfaser bis in das Haus, ist für Kunden kostenlos, sofern ein Auftrag für mindestens einen der Dienste Telefon, Fernsehen oder Internet gebucht wird. Standardleistung für das Internet ist 200 Mbit/s (symmetrisch). Für Gewerbekunden gibt es attraktive Basisprodukte und individuell angepasste Angebote.

Weitere Infos zum Ausbau in Großensee, zu den Geschwindigkeiten und Preisen sind unter www.vereinigte-stadtwerke.de/media (Großensee) zu finden. Hier können Interessierte auch online einen Vertrag abschließen.

Die VS Media ist eine Tochter der Vereinigte Stadtwerke GmbH (Ratzeburg, Mölln Bad Oldesloe). Aktuell haben sich mehr als 35.000 Kunden für den Breitbandausbau durch die VS Media entschieden. Angeschlossen und in Betrieb, sind gut 27.000 Nutzer. In den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn sind mehr als 200 Gemeinden, Ortschaften und Städteteile gebaut und größtenteils in Betrieb. Seit dem Beginn des Breitbandausbaus 2009, hat die VS Media etwa 90 Millionen Euro in die Region investiert und ist inzwischen einer der größten FTTH (Fibre To The Home) Anbieter in Schleswig-Holstein.

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