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Bad Oldesloe

Foto-Rückblick in Oldesloes Zeitgeschichte

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Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Welche Oldesloer erinnern sich an die Sprengung des hohen Schornsteins der Stadtwerke an der Lübecker Straße 1971? Wer weiß noch, dass der VfL Oldesloe 1960 im Travestadion gegen Uwe Seeler und den HSV spielte?

Nein?! Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich den 7. Februar 2017 vormerken.

Kreisarchiv Stormarn/hfr

Kreisarchiv Stormarn/hfr

Das Kreisarchiv Stormarn zeigt in Kooperation mit der Stadt Bad Oldesloe um 19 Uhr im KuB-Saal, Beer-Yacoov-Weg 1, den Bildvortrag „150 Jahre Kreis Stormarn – Bad Oldesloe im Bild“. Die Historikerin Dr. Karin Gröwer möchte die Besucher auf eine „kurzweilige und informative Bilderreise“ durch die Vergangenheit der Travestadt mitnehmen. Der Eintritt ist frei.

Zum Kreisjubiläum gibt das Kreisarchiv Stormarn mit der Vortragsreihe „150 Jahre Kreis Stormarn – 15 Orte im Bild“ vom 10. Januar bis 28. Februar 2017 Einblick in seine umfangreichen Bildsammlungen. Tausende Fotos, Dias, Luftbilder und Ansichtskarten bilden das visuelle Gedächtnis des Kreises – eine wahre Fundgrube, die bislang nur in Teilen erschlossen ist. Viele Abbildungen stammen aus Nachlässen regionaler Fotojournalisten, sind Hinterlassenschaften begeisterter Hobbyfotografen oder wurden von Behördenmitarbeitern zu verschiedensten Anlässen aufgenommen.

Von Oldesloes später Zeit als Kurbad um 1900 führt der Vortrag Sie durch ein breit angelegtes Panorama des 20. Jahrhunderts. Ansichtskarten aus der ersten Jahrhunderthälfte zeigen Ihnen eine heute manchmal fremd erscheinende Vergangenheit. Die Kinderheilanstalt in der Turmstraße war Zeuge dieser Jahrzehnte, doch auch die Gauschule der Deutschen Arbeitsfront.

Seit 1949 endgültig Kreisstadt, wurde Bad Oldesloe zum bedeutenden Wohn- und Wirtschaftsort der Raumplanung in Stormarn. In der zweiten Jahrhunderthälfte verwandelte ein explodierender Wohnungsbau mit Reihenhäusern, Wohnblocks und Hochhaussiedlungen die zuvor beschauliche Kleinstadt. Diese Zeit ersteht in den zahllosen, teilweise noch nie gezeigten Fotos des Oldesloer Fotografen Hans Mallek wieder auf. Ob Straßenszenen, der Umbau des Bahnhofs oder die Errichtung von Schulen – Mallek war mit seiner Kamera stets zugegen. Er hielt Bürgermeister Gottfried Baethge ebenso im Bild fest wie Oldesloer Bürger im Alltag und bei ihren Freizeitvergnügungen. Seiner eigenen Familie auf dem Jahrmarkt beim Schützenfest oder dem beliebten Vogelschießen, das die ganze Stadt auf die Beine brachte, widmete er dieselbe Aufmerksamkeit wie 1959 der Jubiläumsfeier des Kleingartenvereins Fuhlenstegen, bei dem sich die Kinder mit Sackhüpfen, Topfschlagen und Wurstschnappen vergnügten.

Seine Fotografien führen zu längst entschwundenen Orten wie der Naturbühne im Bürgerpark und dem alten Pferdemarkt, den er aus der Vogelperspektive vom Silo der Gloria-Mühle herab für die Nachwelt festhielt. Und die Prominenz, die die Kreisstadt besuchte, z.B. Bundeskanzler Ludwig Erhard, Kanzlerkandidat Willy Brandt, ja sogar Königin Margrethe II. von Dänemark, ließ Mallek sich natürlich ebenfalls nicht entgehen. Ergänzt werden seine Zeitdokumente durch Luftbilder, die zeigen, wie sich Teile der Stadt verändert haben.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Polizei sucht Unfallflüchtigen

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Hier wurde die Laterne umgefahren.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Gestern Morgen (18. August) , gegen 10.00 Uhr, stellten Beamte der Polizei Bad Oldesloe im Rahmen der Streife fest, dass in der Bahnhofstraße, unmittelbar an der Ecke zur Katharine-Faust-Straße, ein Laternenmast quer auf dem Gehweg lag.

Offenbar wurde dieser durch ein Fahrzeug umgefahren. Dies ergibt sich aus den Unfallspuren vor Ort. Die Beamten haben auch Glassplitter eines Rücklichtes aufgefunden.

Ein Unnfallverursacher war vor Ort jedoch nicht anzutreffen.

Gemeldet hatte sich auch niemand.

Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen?

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann möglicherweise sonst Angaben zum flüchtigen Verursacher machen?

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Bad Oldesloe

SPD-Bundestagskandidat absolviert Praxistag in der OASE

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Alexander Wagner informierte sich über das Buchprojekt „Wir sind Wer(t)! Familien stellen sich und ihre Wertevorstellungen vor“ mit OASE-Leiterinnen Wiebke Finck (li.) und Andrea Kefrig-Blase (re.)
Foto: SPD/hfr

Bad Oldesloe – Alexander Wagner, der SPD-Bundestagskandidat für Segeberg/ Stormarn-Mitte, hat das Mehrgenerationenhaus OASE in Bad Oldesloe besucht und im Rahmen eines Praxistages die Arbeit hautnah miterlebt. „Die OASE in Bad Oldesloe zeigt mit ihrer Arbeit, wie gut die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den verschiedenen Generationen funktionieren kann.“

Neben einem Gespräch mit den Vorständen Andrea Kefrig-Blase und Wiebke Finck nahm Wagner an der Dienstbesprechung der Tagespflegepersonen der Kinder-Notfallbetreuung teil, warf einen Blick in die Kinderbetreuung und diskutierte beim Seniorenfrühstück über Tagespolitik.

Wagner zu seinem Praxistag: „Hier merkt man, dass Generationengerechtigkeit wirklich groß geschrieben wird. Im Mittelpunkt der Arbeit in der OASE steht das Credo, niemanden zurückzulassen, zweite Chancen für jung und alt zu ermöglichen, verlässlich zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

Ein wichtiges Thema beim Seniorenfrühstück war die Frage nach einer Rente, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten reichen wird. „Auch langfristig sollen alle Menschen auf eine sichere und stabile Rente vertrauen können. Ältere Menschen sollen so weiterleben können wie sie es gewohnt sind. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Altersvorsorge die junge Generation nicht zu sehr belasten. Das ist ein zentrales Anliegen der SPD und auch von mir“, so Wagner.

„Ich konnte mich heute in der OASE davon überzeugen, wie gut sich die Generationen untereinander helfen und unterstützen können“, so Wagner.

Wagner zeigte sich beeindruckt von den vielen Aufgaben, die die OASE umsetzt: Kinderbetreuung, Notfallbetreuung für die Stiftung Beruf und Familie Stormarn, Seniorenarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit auf Spielplätzen sowie die Trägerschaft für die offene Ganztagsschule an zwei Grundschulen in Bad Oldesloe. Und bei allem war die OASE stets Vorreiterin in der Region. Er versprach, sich als zukünftiger Abgeordneter weiter für die Förderung der Mehrgenerationenhäuser einzusetzen.

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Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

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Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

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