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Kultur

Vollstipendium: So unterstützt die Kulturstiftung junge Künstler

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Martin Lüdiger (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein), Künstlerin Hannah Rath, Katharina Schlüter (Sparkassen-Kulturstiftung) und Landrat Henning Görtz vor dem Atelier in Trittau. Foto: Fischer

Martin Lüdiger (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein), Künstlerin Hannah Rath, Katharina Schlüter (Sparkassen-Kulturstiftung) und Landrat Henning Görtz vor dem Atelier in Trittau. Foto: Fischer

Trittau – Lebensunterhalt, Wohnung, Atelier: Seit 25 Jahren fördert die Sparkassen Kulturstiftung Stormarn junge Künstler mit einem Stipendium und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die kulturelle Vielfalt im Kreis.

„Die Stiftung sieht ihre Aufgabe unter anderem darin, Künstler zu fördern und ihnen eine Weiterentwicklung zu ermöglichen“, sagt Martin Lüdiger. Es sei großartig zu sehen, wie die Künstler in Trittau leben und arbeiten, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Holstein: „Es freut uns sehr, wenn sich die Karrieren sich auch nach dem Jahr weiterentwickeln.“ So lange dauert das Stipendium, bei dem die Künstler 800 Euro monatlich für ihren Lebensunterhalt und eine 70 Quadratmeter große Wohnung in der historischen Wassermühle gestellt bekommen. Zusätzlich stellt die Stiftung 10.000 Euro für die Erstellung eines begleitenden Katalogs. Als Arbeits- und Ausstellungsstätte dient das im Jahr 2006 eröffnete Atelierhaus.

In jedem Jahr bewerben sich 30 bis 40 Künstler um das Stipendium

„Es ist in sich ein gutes und rundes Gesamtpaket“, sagt die ehemalige Stipendiatin Hannah Rath. In Form und Dauer sei das Stipendium bundesweit wohl einzigartig.

Wie viel die Sparkassen Kulturstiftung jährlich in ihren Stipendiaten investiert, lässt sich nicht auf den Euro genau beziffern. „Es werden wohl in etwa 30.000 Euro sein“, sagt die Geschäftsführerin der Stiftung Katharina Schlüter. In jedem Jahr bewerben sich 30 bis 40 Künstler um das Stipendium.

Für Landrat Henning Görtz, in seiner Funktion gleichzeitig Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, ist das Programm für den Landkreis eine enorme Bereicherung: „Darauf sind wir sehr stolz. Diese Art der Kulturförderung passt zu uns“, so Görtz. Es sei beeindruckend zu sehen, was hier in den vergangenen 25 Jahren geschaffen wurde.

Das Stipendium ist nur eines von vielen Projekten, mit der die Kulturstiftung Bewegung in die Stormarner Kunstszene bringt. Allein 2016 wurden mit Stiftungsgeldern in Höhe von 17.000 Euro Kunstwerke aufgekauft, die in der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe besichtigt werden können.

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Familie und Freizeit

Video-Reportage: Die „Schleswig Holstein Music Video Awards“ im KuB

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So liefen die ersten „Schleswig-Holstein Music Videos Awards“ des Klngstdt e.V. im Oldesloer Kultur und Bildungszentrum. Als Medienpartner waren wir mit unseren Kameras live vor Ort. 

 

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Familie und Freizeit

„Skandale und Liebe“ mit Scheibner im KuB

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Foto: Sinnlicht Fotografie/hfr

Bad Oldesloe – Nach dem sehr erfolgreichen Debut-Auftritt 2016 im KuB, kommt Hans Scheibner erneut nach Bad Oldesloe. Am 22. September um 20 Uhr präsentiert er, als einer der dienstältesten Satiriker im Norden, sein neues Programm „Skandale und Liebe“ im KuB-Saal.

Alles hängt mit allem zusammen, sagt Scheibner. So kriegt er es fertig, Donald Trump und seine Mauer in direkten Zusammenhang mit seinen Nachbarn zu bringen, die mit Verbissenheit darüber wachen, dass um Himmels Willen kein fremdes Auto ihre Auffahrt zum Wenden benutzt, und der Brexit erinnert ihn an die Scheidung seiner Freunde: der Mann hat Schluss gemacht, aber er darf doch wohl darauf hoffen, dass seine Ex ihm noch weiterhin die Unterhosen wäscht. Skandale bei Merkel, Erdogan, Dobrindt, und Co. – Skandale aber auch im Seniorenheim, weil Opa Meier  (91) dem Rentner Wagner (89) die schöne Emma Möller (82) ausgespannt hat.

Scheibner erzählt politische und unpolitische Geschichten aus dem Leben. Böse Geschichten über mordlustige Ehefrauen oder komische Geschichten über Wilma – die weinende Waschmaschine. Denn alles hängt eben mit allem zusammen.

Tickets sind online auf KuB-Homepage oder in der Stadtinfo in Bad Oldesloe zu erhalten, Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB noch Tickets erhalten.

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Familie und Freizeit

Reinbek: Letzte Station der Museumskoffer-Tour

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Einer der Museumskoffer
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Reinbek – Die Wanderausstellung zum 150. Kreisjubiläum „Museum auf Reisen – Besondere Schätze aus Stormarns Museen“ ist an ihrer letzten Wanderstation angekommen: vom 14. September bis 24. September gastiert sie im Feuerwehrmuseum in Ohe (Reinbek).

Dort präsentiert das Feuerwehrmuseum rund um Herrn Jan Papke den besonderen Themen-Koffer mit historischen Exponaten zum Schwerpunkt “Frauen an den Brandherd! – Feuerwehrfrauen im zweiten Weltkrieg und heute“. Daneben sind die weiteren neun Reisekoffer der teilnehmenden Museen zu sehen, die jeweils unterschiedliche Themen und Exponate aus ihrem jeweiligen Museum und mit Bezug zu Stormarns Geschichte zeigen.

Das Feuerwehrmuseum ist nur nach Vereinbarung geöffnet, veranstaltet jedoch am 24. September einen großen Tag der offenen Tür und lädt herzlich ein. Zu den anderen Zeiten sollen Interessierte sich nicht scheuen, Herrn Papke für eine Öffnung zu kontaktieren: Telefon 0172 – 353 7712. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Anlässlich des Kreisjubiläums hat Marianne Lentz vom Stormarnschen Dorfmuseum das Konzept für eine große Kooperationsausstellung aller Stormarner Museen entwickelt. Es ist das erste Mal, dass ein so großes Museums-Netzwerk in Stormarn eine gemeinsame Ausstellung präsentiert und besondere Exponate durch das Kreisgebiet auf Wanderschaft schickt.

Teilnehmende Museen mit Themen-Koffern sind: Schloss Ahrensburg, Stormarnsches Dorfmuseum Hoisdorf, Heimatmuseum Bad Oldesloe, Heimatmuseum Reinfeld, Feuerwehrmuseum Ohe, Museum Rade, Heimatmuseum Bargteheide, Büromaschinenmuseum Koch, Schloss Reinbek, Museum Glinder Mühle.

Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte die letzten beiden Stationen in Reinfeld und anschließend in Ohe (Reinbek) nutzen und diese einmalige, vielfältige Themenausstellung besuchen.

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