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Der Kreis

Stormarner Jubiläums-Vortragsreihe: Kreisarchiv zeigt Bilder aus Glinde

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Glinde – Zum Kreisjubiläum gibt das Kreisarchiv Stormarn mit der Vortragsreihe „150 Jahre Kreis Stormarn – 15 Orte im Bild“ Einblicke in seine umfangreichen Bildsammlungen. Am Donnerstag, 2. Februar, wird Glinde in Bildern präsentiert.

Tausende Fotos, Dias, Luftbilder und Ansichtskarten bilden das visuelle Gedächtnis des Kreises – eine wahre Fundgrube, die bislang nur in Teilen erschlossen ist. Viele Abbildungen stammen aus Nachlässen regionaler Fotojournalisten wie Bernd Oldendorff, Holger Silhan oder Raimund Marfels, sind Hinterlassenschaften begeisterter Hobbyfotografen wie Klaus-Dieter Schwerdtfeger oder wurden von Kreisbehördenmitarbeitern zu verschiedensten Anlässen aufgenommen.

1959: Ein Bürgermeister bekommt eine Buschtrommel

Vom Gasthof Fritz Eggers auf einer Ansichtskarte aus den 1910er Jahren über Filmaufnahmen vor dem früheren Bremsbelag-Hersteller Jurid im Jahr 1959 sowie die Übergabe einer „Buschtrommel“ an den Bürgermeister Hans-Peter Busch anlässlich seiner Amtseinführung 1984 bis zur Konversion des ehemaligen Heereszeugamtgeländes im heutigen Jahrtausend reicht die Zeitspanne des Vortrags.

Dabei werfen die teilweise noch nie gezeigten Bilder Schlaglichter auf die Entwicklung der Stadt mit Kurbelwellenwerk, Möllner Landstraße mit Geschäftszeile, neuen Wohnsiedlungen und Ausbau der Infrastruktur, aber auch mit dem Mühlenteich oder der Glinder Au.

1954: Wirtschaftshof und Kordnscheune: Das Gut Glinde von oben

Sie entführen die Betrachter in eine heute manchmal fremd erscheinende Vergangenheit wie des Gutes Glinde mit seiner weithin bekannten Vorzugsmilch. Eine Luftaufnahme von 1954 zeigt noch die ursprüngliche Bebauung des Areals mit dem Wirtschaftshof, auf dem bis zu einem Brand die größte freitragende Kornscheune Schleswig-Holsteins stand.

Der angrenzende Park mit dem Gutshaus, dem heutigen Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park Stiftung, ist noch teilweise vorhanden. Alles andere musste der neuen Ortsmitte weichen. Heute säumen hohe Wohnblocks die Grünflächen. Im Hintergrund des Luftbildes erkennt man bereits die erste neue Wohnbebauung der Kruppsiedlung mit der Schule am Tannenweg aus den 1930er Jahren.

1996: Glinder demonstrieren gegen den Transrapid

1996 kam es in Glinde zu einem der Höhepunkte der Protestbewegung gegen die geplante Transrapidstrecke Hamburg-Berlin. Hunderte Demonstranten versammelten sich mit Spruchbändern auf dem Marktplatz in Glinde. Nicht nur Mitglieder der Bürgerinitiative und Glinder Einwohner, sondern auch Bürgermeister und Anwohner von Gemeinden an der projektierten Trasse kamen in die Stadt, um ihren Befürchtungen Ausdruck zu verleihen.

Auch in Sachen Sport kann Glinde immer wieder punkten. Auf einer Fotografie aus den 1990er Jahren schweben Tanzpaare eines Ranglistenturniers über das Parkett des TanzCentrums der Tanzsportabteilung des TSV Glinde. Aus kleinen Anfängen mit nur fünf Paaren entstanden, entwickelte sich die TSA mit ihren etwa 500 Mitgliedern zu einer der größten Abteilungen deutschlandweit und brachte diverse Meister der verschiedenen Klassen hervor.

„150 Jahre Kreis Stormarn – Glinde im Bild“ am Donnerstag, 2. Februar, um 19 Uhr im Marcellin-Verbe-Haus, Markt 2, in Glinde. Die Historikerin Barbara Günther wird Besucher auf eine kurzweilige und informative Bilderreise durch die Vergangenheit Ihrer Stadt mitnehmen. Der Eintritt ist frei.

Das Programm der gesamten Vortragsreihe gibt es unter www.kreisjubiläum.de sowie unter www.kreis-stormarn.de. Das Kreisarchiv hat einen Begleitband herausgegeben, der zu jedem Vortrag 10 interessante Bilder mit Beschreibung enthält, also 150 Bilder insgesamt. Er ist erhältlich für 20 Euro über den Buchhandel oder das Kreisarchiv.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Weihnachtsbeleuchtung hängt ohne Diskussion

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Adventszeit rückt unaufhaltsam näher. Das ist auch daran zu bemerken, dass die Weihnachtsbeleuchtung in der Oldesloer Innenstadt in diesen Tagen aufgehängt wird.

Der Bauhof der Stadt und der Elektro Service Bad Oldesloe montierten in dieser Woche die Deko-Girlanden die in der Fußgängerzone hängen.

Dieses Jahr ging das alles übrigens sehr geräuschlos über die Bühne. In der Vergangenheit hatte es seit der Auflösung der Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) immer wieder Diskussionen um die Finanzierung dieser weihnachtlichen Deko gegeben. Die Hauptfrage ( wie auch bei anderen Themen der Innenstadtverschönerung ) liegt die Aufgabe der möglichst attraktiven Gestaltung der Einkaufszonen in der Fußgängerzone hauptsächlich in der Verantwortung der Stadtverwaltung oder der Kaufleute.

Aktuell finanziert die Stadtverwaltung die Beleuchtung. In Zukunft besteht die Hoffnung, dass sich die Kosten mindestens mit der neuen Wirtschaftsvereinigung geteilt werden können.

 

 

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Tangstedt

Falsche Polizisten wollen in Tangstedt Wertgegenstände ergaunern!

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Tangstedt – Im Verlauf des heutigen Tages ist es in Tangstedt vermehrt zu Anrufen von „falschen Polizeibeamten“ gekommen.

Bis zur Mittagszeit erhielten Bürger in mindestens 18 Fällen Anrufe von einem angeblichen Polizeibeamten. Mit einer bekannten Masche versuchen die Anrufer die Bürger gezielt nach ihren Vermögenswerten, Bargeld, Gold oder vorhandene Schließfächer bei einer Bank auszufragen.

Falsche Polizisten erkundigten sich nach Wertgegenständen

Arndt Habermann von der Polizeidienststelle in Bad Segeberg erklärt die Masche der Betrüger: „Die vermeintlichen Polizisten geben dabei vor, dass man rumänische Einbrecher festgenommen hätte. Bei den Tätern hätte man nun Hinweiszettel gefunden, auf denen angeblich die Namen und Anschriften der angerufenen Personen drauf stehen.“

Weiterhin wird versucht die Anrufer dazu zu bewegen, ihre Wertgegenstände bereit zu legen. Ein Kurier würde die Gegenstände dann abholen, da sie in der eigenen Wohnung nicht mehr sicher seien.

Durch verschiedene technische Möglichkeiten schaffen es die Anrufer auch, dass eine ähnliche Telefonnummer, wie die der Polizeistation Tangstedt, im Telefondisplay erscheint.

Betrugsopfer sollen sich bei der (echten) Polizei melden

Die Polizei warnt die Bevölkerung vor den Betrügern und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.

Die „echte“ Polizei würde nie solche Anrufe tätigen oder sich gezielt nach Wohnobjekten oder Wertgegenständen erkundigen. Des Weiteren würde die Polizei auch nie Wertgegenstände bei den Betroffenen abholen. Wer ebenfalls Opfer eines solchen Anrufes geworden ist, wird gebeten, sich mit seiner zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Gestern ist es bereits mit genau der gleichen Vorgehensweise zu diversen Anrufen bei Bürgern in Schenefeld gekommen.

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Bad Oldesloe

Rock am Schloss: Lions geben geförderte Projekte bekannt

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„Magic of Queen“ auf der Bühne bei „Rock am Schloss 2017
Foto: SL

Bad Oldesloe – Nach dem Benefizkonzert Rock am Schloss hat die Jury über die Vergabe der eingenommenen Eintrittsgelder entschieden.

Der Lions Club Stormarn vergibt in diesem Jahr 15.200 Euro an Organisationen oder Personen, die sich für bedürftige Kinder und Jugendliche einsetzen.

Zwar waren die Besucherzahlen wegen des extrem schlechten Wetters niedriger als in den Vorjahren aber mit den Bands The Magic of Queen und Days of Northern Lights konnte der Lions Club Stormarn zwei Bands gewinnen, die das Publikum begeisterten.“

Für den Lions Club Stormarn ist Rock am Schloss ein besonderes Ereignis, wie Lions-Präsident Stefan Woelke erklärt: „Der gesamte Club einschließlich der Familien engagiert sich, ehrenamtliche Helfer und zahlreiche Stormarner Unternehmen sind Jahr für Jahr bereit, zu helfen. Baron Jenisch, der Hausherr von Schloss Blumendorf, ist mit seiner Familie immer wieder ein großzügiger Gastgeber.“

17 Anträge sind in diesem Jahr eingegangen

Die Einnahmen spendet der Lions Club Stormarn in jedem Jahr für soziale Zwecke.

„Damit wollen wir Kinder und Jugendliche unterstützen, die Hilfe brauchen. Aber wir wollen damit auch allen, die sich für diese jungen Menschen einsetzen, unseren Respekt und unsere Anerkennung für Ihren Einsatz zeigen“, so Woelke.

Sowohl Einzelpersonen als auch Vereine und andere Organisationen konnten sich vorher um ein Teil der Fördergelder bewerben. Eine unabhängige Jury entschied dann über die Vergabe.

„17 Anträge sind dieses Mal eingegangen“, sagt Rolf Rüdiger Reichardt, Organisation Rock am Schloss. „Wir sind immer wieder neu beeindruckt von dem breiten Spektrum großartigen Engagements im sozialen und gesellschaftlichen Leben im Kreis Stormarn, das mit diesen Anträgen deutlich wird.“

Diese Projekte erhalten eine Förderung:

  • Kreisjugendring Stormarn (Förderung von Freizeitaktivitäten „Kein Kind ohne Ferien“)
  • Jugendfeuerwehr Trittau (Beitrag für neues gemeinsames T-Shirt)
  • ERLE – Erleben leben e.V. B.O. (Bau eine Schmiede)
  • Verein zur Förderung der Erziehungs- und Lebensberatung (Pferdegestützte Psychotherapie für Pflegekinder mit Gewalterfahrungen)
  • Klaus-Groth-Schule B.O. (Selbstbehauptungskurs für Grundschüler)
  • Theodor-Mommsen-Schule B.O. (Förderung des Medienzentrums der TMS)
  • Klasse2000 (Stabilisierung von Kindern gegen Suchtgefahren etc.)
  • Kinderschutzbund Stormarn (Familienhilfe Notfonds und Armutsprävention mit dem ELEFANTO-Spielmobil)
  • TSV Bargteheide, Abteilung Schwimmen (Kauf von Material für Schwimmausbildung)
  • Volleyball Club B. O. (Sportausrüstung für Skateboardfahren im Rahmen „Sport vor Ort“)
  • Pferde Stärken – Reittherapie Travenbrück (Förderung von Kindern mit Entwicklungsstörungen)
  • Theodor-Storm-Schule B.O. – Deutsch als Zweitsprache-Zentrum (Finanzierung von Wörterbüchern für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen)
  • TSV Glinde (Zuschuss für Ferienfahrten)

Rolf Rüdiger Reichardt, Organisation Rock am Schloss: „Rock am Schloss ist als größtes Benefizkonzert im Kreis zu einem festen Bestandteil des Stormarner Kulturlebens geworden, und darauf sind wir stolz. Deshalb wird Rock am Schloss auch 2018 stattfinden.

Der Termin steht mit dem 25. August 2018 bereits fest, und Planungen und Vorbereitungen haben begonnen. Gespräche über die Bands laufen noch. Final ist noch nichts entschieden.

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